Archiv für den Monat: Dezember 2018

Mein persönlicher Jahresrückblick/Ausblick – es waren wieder die Prinzessinnen und meine Bücher

Als letztes Posting des Jahres 2018 auch in diesem dann für meine Follower/Freunde/Community 🙂 einen kurzen privaten Jahresrückblick. Den Jahresspiegel 2018 gibt es dann wieder morgen, ebenso wie der Rückblick auf meine 20 Top-Beiträge 2018. Heute dann zunächst privat/persönlich.

Auch in diesem Jahr stehen an der Spitze unsere beiden kelinen Prinzessinnen, wobei allerdings die „Große“ ja schon gar nicht mehr so klein ist. Sie wird im kommenden Jahr schon fünf Jahre alt, allmählich muss da schon an den Tornister denken 🙂 . Und die „Kleine“ ist ja auch nicht mehr so klein, immerhin ist sie schon ein Jahr alt. Es macht einfach Spaß, ihnen beim Aufwachsen zusehen zu dürfen. Und daher feiern wir den Übergang ins neue Jahr auch wieder mit den Prinzessinnen, so lange es geht und sie es wollen :-).

Beruflich war das ablaufende Jahr ein „Handbuchjahr“, das wir noch gerade rechtzeitig vor Jahresschluss mit dem Erscheinen von „Burhoff, Handbuch für die strafrechtliche Hauptverhandlung, 9. Auflage“ abschließen konnten (nein, es gibt heute keinen Link zur Bestellseite 🙂 ). Außerdem hat es noch mein „Vereinsrecht“ in der 10. Auflage gegeben. Mein Erstling und daher auch der Führer bei der Auflagenzahl. Aber die anderen Klassiker liegen nahe auf.

In 2019 kommen dann nur zwei Werke neu, und zwar die „Messungen“ in der 5. Auflage und der „Gerold/Schmidt“ in der 24. Auflage. Ist mal ein kleineres Programm, was aber nicht schlimm, weil dann mal mehr Zeit für private Dinge bleibt. Denn es stehen einige 🙂 Reisen an und eine erhebliche Veränderung im privaten Bereich, auf die ich dann aber demnächst noch einmal zurückkommen werde. Im Übrigen alles wie gehabt.

Da war es dann mit dem Rückblick 2018 und dem kurzen Ausblick auf 2019. Abschließend meinen herzlichen Dank an alle Freunde, Bekannte, Leser, Abonnenten, Follower usw., die mich auch im  Jahr 2018 mit Rat, Tat und Hilfe bei meinen Aktivitäten unterstützt haben. Danke auch für das Interesse am BOB und an meiner Homepage Burhoff-Online. Ich bedanke mich bei allen Lesern meiner Beiträge, bei allen Lieferanten von Entscheidungen und Anregungen von und für Beiträge. Ihnen allen einen guten Jahreswechsel, wo immer Sie ihn auch verbringen.

Ich bin – wie in den Vorjahren – wieder bei Fenna 🙂 und bei Leni 🙂 – und ihren Eltern 🙂 .

Jahresrückblicksong 2018 – auch in diesem Jahr von den „Zwergpisnchern“

© Thaut Images – Fotolia.com

Auch in diesem Jahr habe ich den „Brauch“ der letzten Jahre, an Silvester-High-Noon den Jahresrückblicksong der “Zwergpisncher” zu bringen, aufgegriffen. Denn der ist wirklich immer eine gute Gelegenheit, das alte Jahr zu verabschieden, bevor wir dann das neue Jahr begrüßen (können).

Also dann auch in diesem Jahr der Link auf die „Zwergpisncher“ auf You-Tube, die auch in diesem Jahr mit einem „Jahresrückblicksong“ „Frohes Fest 2018“ aufgewartet haben. Und verbunden ist der Link/das Posting natürlich mit allen guten Wünschen für 2019 an alle Leser.

Sonntagswitzranking 2018, oder: Mickey Mouse schlägt sie alle, auch die Juristen

© Vjom – Fotolia.com

Am letzten Sonntag des Jahres dann kein eigenständiger Sonntagswitz, sondern ein „Sonntagswitzranking 2018“, also die 10 besten Sonntagswitze aus dem ablaufenden Jahr. Da finden wir:

  1. Sonntagswitz: Heute zu Kindern, weil Mickey Mouse 90 Jahre alt geworden ist
  2. Sonntagswitz, heute zu (den) Juristen
  3. Sonntagswitz, heute mal wieder zu/mit/über Kinder
  4. Sonntagswitz: Zum Welthundetag zu Hunden und Hundehaltern
  5. Sonntagswitz: Heute zum/mit/im Herbst
  6. Sonntagswitz: Heute (zum letzten Mal?) zur Zeitumstellung Sommer/Winter
  7. Sonntagswitz: Da ich eine Busreise mache, Witze zu Bussen
  8. Sonntagswitz: Heute aus besonderem Anlass zu alten Leuten und/oder dem Alter
  9. Sonntagswitz: Heute zu Pfingsten vom heiligen Geist und so
  10. Sonntagswitz: Advent, Advent ein Lichtlein brennt

Auch da ist man über den ein oder anderen Treffer überrascht.

Jahreswochenspiegel 2018, oder: Das waren die Themen, die die Blogs bewegt haben

© Marco2811 – Fotolia.de

Die ablaufende Woche war ja nur eine Rumpfwoche mit zwei Arbeitstagen – wenn überhaupt etwas getan worden ist. Daher gibt es heute keinen Wochenspiegel, die zwei Tage packe ich mit in den ersten Wochenspiegel 2019, sondern ich mache den Jahreswochenspiegel 2018. Und zwar bringe ich den als Ranking, denn daraus kann man m.E. am besten ablesen, welche Themen die Leser interessiert habe. Ich räume ein, man weiß dann nicht sicher welches, aber das nehme ich in Kauf.

Und er ergibt sich folgender Ranking:

  1. Wochenspiegel für die 33. KW., das war Aussagepsychologie, Berliner Kudamm-Raser in der 2. Runde und das “Unkollegiale Nebenzimmer”
  2. Wochenspiegel für die 41 KW., das war ein Millionenprozess, Lehrermeldeportale, Klingelschilder und “übelste” Staatsanwältin
  3. Wochenspiegel für die 11. KW., das war Schwarzfahren, Vorsteuer bei der DB, Blitzerskandal und DSGVO 2800
  4. Wochenspiegel für die 43. KW., das war ein “dickes Gesäß”, Lob für die Presse, die Kirche beim BAG, die AfD und die StPO und Sale
  5. Wochenspiegel für die 42. KW., das war UH und die Grundrechte, Mythos Interpol, nochmals DSGVO und Handy im Straßenverkehr….
  6. Wochenspiegel für die 40. KW, das war überdurchschnittliche Intelligenz, Justizwillkür, Domain: “wir-sind-afd.de” und unzulässige Emailwerbung”
  7. Wochenspiegel für die 35. KW., das war BeA-Wahnsinn, Cannabis-Plantage, Abgasskandal, JuraBlogs und Kudamm-Raser-Fall
  8. Wochenspiegel für die 20. KW., das war Dashcam, Böhmermann, Porsche, Kopftuch und der Beschuldigte bei der Polizei
  9. Wochenspiegel für die 1. KW., das war immer noch beA, Flüchtlingsobergrenze, Gerichtsverfahren auf Englisch und Männer als Mörder
  10. Wochenspiegel für die 6. KW, das war BeA kommt (?), allgemeines BlaBla, filmender Gaffer und der Altbundespräsident

Eine richtige Tendenz kann man m.E. nicht feststellen, aber: beA scheint interessiert zu haben und auch der Kudamm-Raser-Prozess. Aber vielleicht war es ja auch das „Unkollegiale Nebenzimmer“?

Nun ja, jedenfalls hat man noch mal gesehen, was in 2018 Thema war.

„Aloha“ auf dem Unterarm?, oder: Geht nicht bei einem bayerischen Polizeibeamten, die sind clean.

entnommen wikimedia.org
Author Queen Lili’uokalani

Und als letzte Entscheidung des Jahres dann das BayVGH, Urt. v. 14.11.2018 – 3 BV 16.2072 -, über den ja auch schon an einigen anderen Stellen berichtet worden ist. Zu entscheiden war über die vom Kläger, einem Polizeibeamten, beantragte Genehmigung für eine Tätowierung seines Unterarms im sog. sichtbaren Bereich. Die war ihm versagt worden war. Gestützt wurde diese Entscheidung auf die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern zum Erscheinungsbild der Bayerischen Polizei vom 07.02.2000, wonach bei uniformierten bayerischen Polizisten im Dienst Tätowierungen – ausgenommen im Dienstsport – grundsätzlich nicht sichtbar sein dürfen.

Der BayVGH hat die Ablehnung der Tätowierung im Ergebnis nicht beanstandet. Dazu aus der PM zu der Entscheidung:

„Wesentlicher Grund hierfür sei, dass mit der im Mai 2018 durch den bayerischen Landtag eingeführten Regelung in Art. 75 Abs. 2 des Bayerischen Beamtengesetzes (BayBG) nunmehr eine hinreichend bestimmte gesetzliche Ermächtigung zur Reglementierung von Tätowierungen in einem bestehenden Beamtenverhältnis vorliege. Damit habe die ministerielle Bekanntmachung aus dem Jahr 2000 eine Gesetzesgrundlage erhalten, die wegen des mit dem Tätowierungsverbot einhergehenden Eingriffs in Grundrechte – vor allem in das allgemeine Persönlichkeitsrecht – erforderlich sei. Im Rahmen der Neuregelung hat der bayerische Gesetzgeber festgestellt, dass sich die allgemeine gesellschaftliche Anschauung zu Tätowierungen im Allgemeinen und besonders bei Trägern hoheitlicher Gewalt bislang in den letzten zehn Jahren nicht wesentlich geändert hat und daher für eine Änderung der bestehenden Vorgaben zu Tätowierungen von Polizeibeamten kein Anlass besteht. Diese Wertung ist Teil des Einschätzungsspielraums des Gesetzgebers und daher aufgrund der Gewaltenteilung vom Gericht nicht zu beurteilen.“

Und wer sich fraget, worum es eigentlich ging? Der Beamte hatte sich ein verziertes „aloha“ auf den Unterarm tätowieren lassen. „Aloha“ = „Bedeutung „Liebe“, „Zuneigung“, „Nächstenliebe“, „Mitgefühl“, „Freundlichkeit“ oder „Sympathie“. “ so wikipedia 🙂 .