Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Es ist wieder Auszeit angesagt, wieder weit weg

Und da ist mal wieder das „Auszeit-Bild“ im Blog und damit weiß der kundige Leser/Besucher/Abonnent: Der Blogbetreiber ist nicht vor Ort = er ist auf Reisen. Mal wieder und dieses Jahr sehr früh im neuen Jahr.

Es geht dann heute gleich mit der DB – das „Abenteuer“ beginnt 🙂 – nach Düsseldorf und von da aus heute Abend um 20.45 mit Emirates nach Dubai und dann von dort in der Nacht weiter nach Mauritius. Also mal wieder ganz weit weg.

In Mauritius steigen wir dann auf, und zwar wieder auf die  AIDA Stella. Mit der beginnt dann am Dienstag die Reise „Südafrika mit La Réunion & Mauritius“. Es geht nach einem Liegetag in Mauritius nach La Réunion und von dort – mit drei Seetagen – über Maputo/Mozmabik, Durban,  East London, Port Elizabeth nach Kapstadt/Südafrika. Da steigen wir dann ab, fliegen aber nicht sofort wieder heim, sondern verbringen erst noch fünf Tage in Kapstadt. Wir haben uns überlegt, dass das sein sollte, da wir (wahrscheinlich) in unserem Alter nicht nochmals nach Kapstadt kommen. Von dort aus geht es dann am 25.01.2026 über Doha wieder nach Düsseldorf.

Südafrika fehlte uns noch auf unserer Checkliste. Allerdings haben wir – wegen des Alters – dann doch auf eine Safari verzichtet. Meine Frau möchte zwar die Big Five sehen. Ich hoffe, dass das auch ohne Safari klappt. Und wenn nicht, gibt es eine Jahreskarte für den Zoo 🙂 . Wir sind sehr gespannt auf die vielen – hoffentlich – Eindrücke.

Hier geht es in den drei Wochen – wie immer in einer „Auszeit“ – normal weiter: Die Beiträge sind seit längerem vorbereitet, daher aber leider nicht ganz so aktuell wie gewohnt. Aber das lässt sich nicht ändern. Den Bloggen während einer solchen Reise würde interfamiliäre Verwicklungen bringen 🙂 . Die Kommentarfunktion habe ich eingeschaltet gelassen. Ich werde aber kaum schnell antworten, wenn es etwas zu antworten gibt. Ich werde auch versuchen, die Beiträge wie gewohnt bei FB und „Twitter“ und im „blauen Himmel“ zu teilen. Das kann aber etwas schwierig werden und hängt natürlich vom Internetzugang ab. Wird aber schon klappen.

Also dann bis zum gesunden „Wiedersehen“.

Das war das Jahr 2025 – beruflich und/oder privat, oder: Mein persönlicher Jahresrückblick

Auch in diesem Jahr gibt es wie schon in den vergangenen Jahren, als traditonell, als letztes Posting des Jahres 2025 für meine Leser/Abonnenten den kurzen „privaten“ Jahresrückblick. Alle anderen kommen noch.

Auch für den diesjährigen Rückblick gilt dann wieder – im Vergleich mit den vergangenen Jahren: Es ist auch in diesem ablaufenden Jahr 2025 weitgehend so geblieben wie in den früheren Jahren.

Allgemein waren das Spitzenthema des Jahres m.E.  der Ukraine-Krieg, der nun schon ins fünfte Jahr geht, dazu dann noch auch weider die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, die Bundestagswahl und leider auch der amerikanische Präsident, über den man besser das „Mäntelchen der Liebe“ deckt. Alles keine schönen Themen, die uns leider wohl auch noch weiter begleiten werden. Und damit gilt das, was auch schon für 2025 gegolten hat: Alles in allem weiterhin keine rosige Aussichten, was man nach wie vor an der Stimmung merkt.

Privat waren dann auch im  Jahr 2025 an der Spitze – wie schon seit Jahren – die beiden Prinzessinnen, die viel Freude machen. Dazu kommen zwei schöne Kreuzfahrten, und zwar einmal im Früjahr nach/in Japan und dann anlässlich des 150. Geburtstags von Oma und Opa die Fahrt mit den Kindern und Enkelkindern von Hamburg nach Norwegen. Daneben dann natürlich Borkum, allerdings muss man da mal sehen, wie es weiter geht. Man wird nicht jünger und muss schauen, wie lange man die Wohnung noch „betreuen“ kann.

Beruflich war das Jahr 2025 wieder seh „bewegt“ mit drei Neuauflagen, und zwar der 12. Auflage vom Vereinsrecht, der 27. Auflage vom Gerold/Schmidt und der 7. Auflage vom RVG-Kommentar. Es hat alles recht gut geklappt, die beteiligten Autoren haben mitgezogen.  An sich war noch die 2. Auflage des Handbuchs für die strafrechtliche Nachsorge geplant, aber das hat nicht mehr geklappt. Da hat, da die Herstellung ein paar Probleme mit dem RVG-Kommentar hatte, die Zeit nicht mehr gereicht; bei der DB würde das „Verspätung eines vorausfahrenden Zuges“ heißen. Daneben dann wieder das Übliche: Weitere Veröffentlichungen in Zeitschriften, wobei der Schwerpunkt wie immer im Gebührenrecht gelegen hat. Und dann hier das Blog mit wieder rund 1.000 neuen Beiträgen – weiterhin in der Woche täglich in der Regel drei Postings und Samstag/Sonntag jeweils zwei Beiträge.

Was kommt in 2026? Das kann keiner sagen. Aber man muss positiv denken und hoffen, dass die politischen Lage besser wird. Privat wird es wieder drei (!) Kreuzfahrten geben, und zwar eine im Frühjahr nach Afrika, dann im März nach Norwegen und im Herbst in die Adria. An Bücher steht nur die 2. Aufl. des Nachsorge-HB an. Mal sehen, was ich mit der freien Zeit mache.

Zum Schluss zitiere ich – wie immer – aus den Postings der vergangenen Jahre:

„Abschließend – wie jedes Jahr – herzlichen Dank an alle Freunde, Bekannte, Leser, Abonnenten, Follower usw., die mich auch im  Jahr 2025 bei meinen Aktivitäten mit Rat, Tat und Hilfe unterstützt haben. Danke für das Interesse am BOB und an meiner Homepage Burhoff-Online. Ich bedanke mich bei allen Lesern meiner Beiträge, bei allen Lieferanten von Entscheidungen und Anregungen von und für Beiträge und auch bei allen Kommentatoren, wenn ich auch nicht unbedingt jeden Kommentar „unterschrieben“ hätte. Ihnen allen einen guten Jahreswechsel, wo immer Sie ihn auch verbringen.“

Ich bin auch in diesem Jahr an Silvester nicht auf Borkum; das ist seit 25 Jahren – mit Ausnahme der Corona-Zeit – das erste Mal. Aber wir haben Besuch. Unsere „Mädels“ kommen, wir „dürfen“ aufpassen. Wird sicherlich sehr schön.

Burhoff/Volpert, RVG, 7. Aufl., heute erschienen, oder: Noch rechtzeitig zur Auslieferung vor Weihnachten

Ja, ist denn heute schon Weihnachten? Das habe ich gerade gedacht, als es klingelte und der Auslieferer von Fed Ex kam. Nein, es ist natürlich noch nicht Weihnachten und es ist auch nicht verspätet Nikolaus.

Sondern: Es ist das Hochfest eines jeden Autors, wenn dann eine Neuauflage geliefert und ausgepackt wird. Wir „sprachen“ schon mal drüber 🙂 . Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn man bei einem neuen Werk die Schutzhülle entfernen kann und dann das erste Eexmplar in der Hand hält. Und es ist eins der ersten Exemplare, denn es kam direkt aus der Druckerei.

So ist es mir dann gerade auch wieder mit „Burhoff/Volpert, RVG Straf- und Bußgeldsachen, 7. Aufl. 2026“ gegangen, der nun endlich erschienen ist. Endlich weil wir ja seit der letzten Auflage vier Jahre haben ins Land gehen lassen müssen – weil es immer wieder Ankündigungen von Änderungen im RVG gegeben hat, die dann doch wieder zurückgenommen worden sind. Im Sommer ist dann aber endlich das KostBRÄG 2025 in Kraft getreten und damit war die Neuauflage da. Nun ja, ein wenig hat es noch gedauert, aber das ist eben so bei einem Werk mit mehr als 2.000 Seiten. Und die lohnen sich – im wahrsten Sinn des Wortes. Denn ich behaupte: Den Anschaffungspreis hat man mit dem Werk und den dort behandelten Fragen schnell wieder drin. So weit ist es sehe, gibt es zum RVG zu den Teilen 4, 5, 6 und 7 VV RVG nichts Vergleichbares.

Nun aber genug des Eigenlobs. Auf das Werk gibt es heute Abend „einen Asbach“ 🙂 (um die Werbung aus meiner „Jugend“: „Wenn einem Gutes widerfährt, das ist einen Asbach wert.“ aufzugreifen.

Und: Wer das Werk vorbestellt hat – bei mir oder beim Verlag – der kann jetzt damit rechnen, dass es noch vor Weihnachten kommt. Das sollte klappen. Und wer noch nicht bestellt hat: Schnell noch nachholen. Geht ganz einfach auf meiner Homepage auf der Bestellseite unter: . Auch da sollte die Auslieferung noch in diesem Jahr erfolgen.

Man merkt sicherlich: Ich freue mich, denn mit dem Werk haben wir den Plan für 2025 fast erfüllt.

P.S-: Das war natürlich ein Werbeposting 🙂 .

„Peinlich, peinlich Herr RiOLG – wenn auch nur a.D.“, oder: Was soll mir dieses Schreiben sagen?

Bild von Sergei Tokmakov, Esq. https://Terms.Law auf Pixabay

Manchmal gibt es Dinge, da weiß man nicht, was man davon halten soll. So ein „Ding“ hatte ich heute.

Ich habe nämlich heute in meinem Postfach das hier abgebildete Schreiben gefunden, und zwar in einem Briefumschlag, der (natürlich) keinen Absender hatte. Ich wusste erst gar nicht, ob das Schreiben nun wirklich an mich gerichtet war, da es keine Anrede enthielt, für mich als Empfänger sprach/spricht aber die Adresse. Ich wusste dann auch nicht, was mir dieses Schreiben eigentlich sagen sollte, außer dass sich offenbar der – natürlich anonyme – Absender durch irgendetwas von mir Verlautbares getroffen fühlt.

Ich habe dann mal geforscht und bin dann über die Überschrift: „Peinlich, peinlich Frau LOStAin ….Personalrat gewinnt…“ auf meinen Blogbeitrag vom 06.12.2013 gestoßen – ja, lange ist es her -, in dem ich über eine Entscheidung des VG Münster berichtet habe, die Gegenstand der Berichterstattung der „Westfälischen Nachrichten“ gewesen ist. Und dann habe ich mal nach dem in dem Schreiben angegebenen OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 24.03.2015 – 20 A 97/14.PVL – gesucht und ihn gefunden. Und dann ist mir klar geworden, welches Problem der Verfasser des Schreibens hat, nämlich wohl, dass ich über den Beschluss des VG Münster berichtet habe, nicht aber über die anders lautende Entscheidung des OVG Münster (in der Sache).

Ja, das stimmt. Aber wo ist das Problem, dass ich den weiteren Verfahrensgang nicht im Auge behalten habe? Und was ist das daran so „peinlich“, dass man mich anonym per Briefpost anschreiben muss, also Zeit und Geld aufwendet? Dabei bin ich mir gar nicht klar, was man eigentlich beabsichtigt. Und was sind „Kenntnisse nur aus der ihm zugespielten Presse“? Soll das in Richtung „Lügenpresse“ pp. gehen?

Fragen über Fragen, auf die ich nun leider keine Antwort bekomme. Denn – wie gesagt – es war/ist ein anonymes Schreiben.

Im Übrigen: Wenn man schon kritisiert (?), dann sollte man auch den A…… in der Hose haben, das mit offenem Visier zu tun. Und dann bitte auch mit einer klaren Aussage, was man von mir will. Wenn man sich an mir – aus welchen Gründen – auch immer „abarbeiten“ will: Nur zu. Es gibt ja die Kommentarfunktion. Ich bin da m.E. recht großzügig und schalte Kommentare erst dann nicht mehr frei, wenn sie zu lang und zu aberwitzig werden, wie z.B. beim „unterschriebenen Urteil“ 🙂 .  Das war dieses Schreiben nicht, das war/ist nur unverständlich.

Und das waren jetzt keine „Kenntnisse nur aus der ihm zugespielten Presse“  der „RiOLG – wenn auch nur a.D.“

Dann mal wieder Auszeit, aber „nur“ bis Norwegen

© Jeanette Dietl – Fotolia.com

Es ist mal wieder so weit: Auszeit. Das erkennt der regelmäßige Blog-Leser am Bild 🙂 . Ja, es geht heute nach Hamburg und dort wieder – schon wieder wird der ein oder andere sagen – aufs Schiff.

Heute Abend startet dann die Kreuzfahrt „Norwegens Fjorde mit Geiranger“ – also Hamburg – Stavanger/Lysefjord – Geiranger Fjord – Alesund – Molde – Flam – Nordfjordeid – Bergen – Hamburg.

Auch bei dieser Kreuzfahrt kommt es allerdings auf die Ziele gar nicht so an, obwohl die natürlich auch von Interesse sind. Sondern es ist wieder der „Weg ist das Ziel“. Wir haben nämlich noch einmal besondere Begleitung von Kindern und Enkelkindern. Und das ist das Wichtigste an dieser Reise, die meine/unsere Geburtstagsfeier zum 150 Geburtstag 🙂 ist.

Zudem hat sich die Jüngste noch einmal eine Fahrt mit dem „großen Schiff“ gewünscht und den Wunsch erfüllen Oma und Opa gerne. Also Leinen los und das Schiff erkunden. Aber dieses Mal liegt das Schif in den Orten. Das bedeutet, dass man dann doch das ein oder andere an Land erkunden kann. Was, das machen wir vom Wetter abhängig.

Hier geht es in den Abwesenheitstagen normal weiter: Die Beiträge habe ich wieder vorbereitet; damit ist das ein oder andere nicht ganz so aktuell wie gewohnt. Die Kommentarfunktion ist eingeschaltet gelassen, ich werde aber kaum schnell antworten, wenn es etwas zu antworten gibt.

Also dann: Leinen los und bis zum gesunden „Wiedersehen“.