Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Das ist der 10.000 Beitrag im BurhoffOnlineBlog, oder kurz: BOB, oder: Ad multos annos

© Rawpixel.com – Fotolia.de

So, und dann ist es so weit. Ich hatte ja heute morgen schon auf zwei wichtige Ereignisse hingewiesen. Das erste war/ist der 2. Geburtstag der kleinen Prinzessin.

Und hier dann das zweite Ereignis des Tages – nicht privat, sondern “beruflich” hier im Blog. Dieser Beitrag ist nämlich der 10.000 Beitrag, der online geht. Das sagt zumindest die Statistik von WordPress, der ich mal glauben will.

Der erste ist am 01.11.2008 online gegangen, also vor mehr als 11 Jahren, und zwar war das: Anhebung der Tagessatzhöchstgrenze im Bundeskabinett beschlossen. 

Damals noch ein wenig schmucklos, also ohne Bild. Und am Anfang dann auch nicht so viel Entscheidungen, sondern mehr allgemeine Nachrichten usw. Das hat sich dann aber bald geändert und inzwischen bei in der Regel drei Beiträgen/Tag eingependelt. Da kommt man dann eben jetzt auf die 10.000 Beiträge. Und weitgehend alle von mir verfasst, nur ein paar stammen von Mitarbeitern von LexisNexis und/oder WKD – ja, die hat es auch mal gegeben.

Ein wenig bin ich ja ein Statistik-Freak, zumindest zu solchen Anlässen. Daher habe ich mal geschaut, wie sich die Beiträge auf die verschiedenen Kategorien verteilen:

Advent/Weihnachten       39                                    Amüsantes                       30
Berufsrecht                      67                                    Entscheidung                   6.780
Gebührenrecht                1.340                               – RVG-Rätsel                     603
Gesetzesvorhaben           303
Haftrecht                          355                                  – Strafvollzug                  146
– Untersuchungshaft       234
In eigener Sache              87                                     Jahresrückblick              26
Kurioses                           84                                     Lesetipp                          78
OWi                                  1.422
Privat                               34
Sonntagswitz                  471                                   Sonstiges                         284
StPO                                2.764
Strafrecht                       1.454
– Nebengebiete              283                                  – StGB                             1.802
Strafrechtsentschädigung  22                                Straßenverkehrsrecht    2.116
Urteil                              478                                    – Beweiswürdigung       84
– Strafzumessung          299                                  – Urteilsgründe                427
Verfahrensrecht            2.905
– Ermittlungsverfahren     1.147                            – Hauptverhandlung      1.512
– Rechtsmittelverfahren    1.008                            – Strafvollstreckung       111
Verfassungsrecht          47                                     Verkehrsrecht                 1.636
Verwaltungsrecht          274                                  Wochenspiegel                492
Zivilrecht                        644

Achtung: Nicht nachrechnen, da Doppelnennungen möglich sind/waren und auch gemacht worden sind.

Und eine Zahl habe ich dann noch und dann ist es auch gut mit Statistik: Es gibt 1.401 Bilder, die ich bei den Beiträgen verwendet habe. Einige nur einmal, weil sie nur bei einem Beitrag passten, andere immer wieder, und zwar beim Wochenspiegel, beim Sonntagswitz, beim Gebührenrätsel und bei dessen Lösung.

Und nun? Nun, geht es normal weiter. Ab morgen dann mit 10.001 Beitrag, der natürlich, weil Freitag ist, ein Gebührenbeitrag ist. Mir macht es nach wie vor Spaß, ich hoffe das hält an.

Dieser 10.000 Beitrag ist dann auch mal wieder Anlass, “Danke-schön” zu sagen all denen, die mich dabei unterstützt haben, diese 10.000 Beiträge online zu bringen. Das sind die Mitarbeiter von LexisNexis, die das Blog “erschaffen” haben, dann die von WKD, die mich weiter unterstützt haben, wenn man es Ihnen auch nicht immer leicht gemacht hat, und dann zuletzt der “eigene Blogwart” – heute darf ich das schreiben Mirko Laudon 🙂 , der neben seiner Arbeit als Strafverteidiger mich technisch unterstützt. Allen herzlichen Dank.

Herzlichen Dank auch allen Followern, Abonnenten, Lesern, Kommentatoren, auch wenn es manchmal mit denen nicht so ganz einfach ist, für ihre “Gefolgschaft”. Herzlichen Dank auch den Gruppenadmins bei Facebook dafür, dass ich meine Beiträge in den jeweiligen Gruppen teilen darf.

Abschließend: Ad multos annos.

Mal wieder (Kurz)Urlaub: Mit dem Schiff/Fahrrad durch Holland, oder: Vaarwel

Am heutigen Samstag zunächst ein Posting in eigener Sache.

Es geht – mal wieder 🙂 – um Urlaub. Den der beginnt heute für eine Woche bei mir. Der ein oder andere wird sicherlich denken: Und das so kurz nach Umzug. Ist denn schon alles fertig? Nein, ist es nicht. Aber: Der Urlaub war vor den Umzugsplänen schon geplant. Und es ist nach dem Umzug sicherlich gar nicht so schlecht, mal Urlaub zu machen. Und es wird auch sicherlich Spaß machen, mal etwas anderes zu sehen, als Kisten und Möbel usw.

Und das Ziel: Südholland, allerdings auf eine etwas andere Art, nämlich (Näheres hier):

“Holland Süd Klassiker

Rundreise ab Amsterdam

Käse, Kutter und Kanäle: Mit der MS Sir Wins­ton über die Kanäle Süd-Hollands »tu­ckern«. Mit dem Rad durch die fla­che, in al­ler­lei Far­ben schim­mern­de Pol­der­land­schaft rollen … ….”

Also ein Kreuzfahrt der etwas anderen Art. Habe wir so noch nie gemacht. Da muss jetzt nur das Wetter mitspielen. Und wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm. Dann bleibt man eben auf dem Schiff und trinkt das ein oder andere Pilsken. 🙂

Um Fragen vorzubeugen: Nein, ich fahre nicht auf einem E-Bike – noch geht es so 🙂 und ich bringe auch nichts “Verbotenes” mit 🙂 . Aber viel schöne Eindrücke, die möchte ich mitbringen, von folgendem Reiseverlauf:

Hier geht es – wie immer, wenn ich im Urlaub bin – normal weiter mit den – nochmals: vorbereiteteten – Beiträge. Das Einzige, was anders ist: Die Kommentrafunktion ist ausgestellt. Ich habe keinen Bock, auf dem Rad oder auf dem Schiff Kommentar zu kontrollieren.

Und nun: “Gut Rad” oder “Ahoi”, passt ja beides

In eigener Sache ein Hinweis, oder: Wer mir was schickt, muss mit Veröffentlichung rechnen…

© Alex White – Fotolia.com

Hier dann ein Hinweis – in quasi eigener Sache betreffend eine Angelegenheit, mit der ich mich gestern während meines Umzugs habe beschäftigen dürfen. Vorab an den Verursacher schon mal besten Dank 🙂 .

Zum Hintergrund:

Mir hatte vor ein paar Tagen ein Kollege, dem ich vor einiger Zeit in einem Verfahren zur Pauschvergütung ein paar Hinweise gegeben hatte, die inzwischen ergangene PV-Entscheidung des OLG geschickt. Der Kollege war mit der Entscheidung nicht zufrieden und fragte nach dem möglichen Erfolg einer Erinnerung. Nun Erinnerung gibt es nicht, aber ggf. eine Gegenvorstellung. Ich habe ihm dazu ein paar Hinweise gegeben und habe die dann auch in einem Blogbeitrag, der sich kritisch mit der der Entscheidung befasste, verarbeitet. Außerdem habe ich die Entscheidung – wie bei mir üblich im Volltext – eingestellt, unter Nennung des Namens des Einsenders.

Heute erhielt ich nun von Einsender eine Mail, die im Wesentlichen dahin ging, das er eine Gegenvorstellung erhoben habe und deswegen nicht wirklich glücklich darüber sei, dass ich seine Sache im Blog verarbeitet habe, ich möge doch bitte den Beitrag wieder für das erste Offline stellen. Er habe auch erst jetzt gesehen, dass auch noch sein Name als Einsender genannt sei. Er sei weder mit der Veröffentlichung noch mit der Nennung seines Namens einverstanden. Ich solle ihn doch bitte anrufen, damit man das besprechen könne. Da ich nun heute wegen meines Umzugs wahrlich andere Dinge zu tun hatte, habe ich nicht angerufen, sondern den Namen des Kollegen gelöscht und im Übrigen mitgeteilt, dass ich alles andere lasse wie es ist. Zudem habe ich den Kollegen darauf hingewiesen, dass ich mich frage, warum er mir den Beschluss schickt, wenn er keine Veröffentlichung wolle/wünsche, und er wisse, dass ich die Beschlüsse auf meiner Seite online stelle. Dafür sei sie da.

Darauf kam dann das, was ich erwartet habe und mich nicht überrascht hat: Der Kollege teilte mit, er habe sich zu keinem Zeitpunkt damit einverstanden erklärt, dass ich den Beschluss in die Öffentlichkeit trage. Indem ich ihn Einsender genannt habe, sei es vollkommen klar, dass es sich um seine Rechtsangelegenheit handele. Der Gedanke, dass alles, was bei mir eingehe, auf meinem Blog lande, befremde ihn ein wenig. Und da ich seiner Bitte um Rückruf bislang leider nicht nachgekommen sei, bitte er mich letztmalig, den Eintrag aus dem Blog zu löschen. Wenn dies bis 14:00 Uhr nicht geschehen sei, werde er Einstweiligen Rechtsschutz beantragen und sich an die Rechtsanwaltskammer wenden.

Ich habe den Beitrag dann – zunächst um des lieben Friedens willen – offline gestellt. Am Umzugstag habe ich anderen Stress, da brauche ich den nicht zusätzlich. Dem Kollegen habe ich das mitgeteilt und ihn gebeten, mich „nie wieder“ anzuschreiben. Zur Klarstellung habe ich ihn nochmals auf den Umzug hingewiesen und darauf, dass nicht alles auf meinem Blog landet, „aber Entscheidungen deutscher Gerichte, die ich für veröffentlichungswürdig halte, schon.“

Langer Vorrede, kurzer Sinn bzw. Fazit ist dann dieser Hinweis:

Wer mir Entscheidungen schickt, muss bitte davon ausgehen,

  1. dass ich dazu blogge,
  2. dass ich in dem Zusammenhang die Entscheidung i.d.R. unter Nennung des Namens des Einsenders online stelle,
  3. bei gebührenrechtlichen Entscheidungen zudem, dass sie auch ohne 1 und 2 in die Entscheidungssammlung aufgenommen werden (anders wäre es auch kaum zu erreichen gewesen, dass mehr als 7.000 Entscheidungen inzwischen online stehen.).

Wer das nicht möchte, der soll mich bitte bei der Einsendung darauf hinweisen, dass er das insgesamt oder teilweise nicht mag, oder, dass die Sache vertraulich ist, oder die Entscheidung nicht schicken. Fehlt der Hinweis werde ich in der Zukunft weiterhin – wie auch schon der Vergangenheit – die Entscheidungen ggf. veröffentlichen und dazu bloggen. Da gibt es m.E. auch keine Einschränkungen, da es sich um Entscheidungen deutscher Gerichte handelt, die ich zur Veröffentlichung auch von den Gerichten anfordern könnte. Die Nennung des Namens des Einsenders? Ok, darum kann man streiten. Aber die habe ich im o.a. Fall inzwischen ja auch gelöscht.

Im Übrigen ist mir das Ganze Hin und Her an der o.a. Stelle nicht nachvollziehbar, nachdem man während des Laufs des Verfahrens die publikumswirksame Öffentlichkeit nicht gescheut hat. Warum dann jetzt? Das entsprechende OLG wird sich kaum in seiner Entscheidung über die Gegenvorstellung durch meine kritischen Anmerkung in einem Blogbeitrag beeinflussen lassen – btw: Schön wäre es :-).

Und: Ich habe länger überlegt, ob ich mich zu dem Ganzen äußere. Auf der Fahrt vom alten zum neuen Wohnort habe ich mir die Dinge aber durch den Kopf gehen lassen und mich zu diesem Beitrag entschlossen. Denn das Hin und Her brauche ich nicht (noch einmal). Im Übrigen sehe ich in der Veröffentlichung kein Problem.

Und: Bei Facebook habe ich jetzt einen Freund weniger. Ich kann es ertragen, der Kollege sicher auch.

In eigener Sache: Bin umgezogen, jetzt wird aus Leer gebloggt, oder: Moin

Vor dem Tagesprorgamm folgende(r) Hinweis/Nachricht:

Der 05.06.2019 ist für mich ein “Gedenktag” oder auch ein “denkwürdiger Tag.

Denn ich bin – wie ich ja schon angekündigt hatte – umgezogen. Nach fast 70 (Lebens)Jahren in Münster bzw. dem Münsterland ist es in den Norden nach Leer/Ostfriesland gegangen. Die nähere Familie, die dort wohnt, hat gerufen – vor allem die beiden Enkelinnen. Und wir sind dem Ruf gefolgt.

Die Entscheidungen/Beiträge/Bücher usw. kommen also ab heute nicht mehr aus Münster, sondern aus Leer. Das wird man inhaltlich aber hoffentlich nicht merken.

Ich freue mich auf die neue Umgebung. Schauen wir mal, was es alles zu entdecken gibt.

Und ab jetzt/heute heißt es “Moin” und nicht mehr guten Tag.

Kommentarfunktion ist heute wegen des Umzugs übrigens ausgestellt.

Edit: Da ich mit dem Umzug durch bin, ist die Kommentarfunktion wieder auf.

Bin dann mal wieder weg – für ein paar Tage in Madrid

entnommen wikimedia.org

So, heute dann zunächst mal wieder eine Abwesenheitsankündigung.

Ab heute bin ich dann ein paar Tage unterwegs = nicht vor Ort. Gleich geht es mit dem Flieger nach Madrid. Das kenne ich bislang noch nicht. Dürfte um diese Jahreszeit sicherlich schön sein (hoffentlich 🙂  ). Das ist dann das letzte tiefe Luftholen vor dem anstehenden Umzug nach Ostfriesland.

Für das Blog bedeutet das: Die Beiträge, die während meiner Abwesenheit online gehen, sind vorbereitet. Danach werde ich immer wieder gefragt. Also: Nein, ich laufe nicht mit dem Notebook oder dem Tablet durch die Städte in fernen Ländern und poste Blogbeiträge 🙂 . Das kann man vorbereiten. Und das habe ich bis einschließlich Sonntag erledigt.

Und: Die Kommentarfunktion ist so lange ausgeschaltet, das ich keine Lust habe, die eingehenden Kommentare von unterwegs darauf zu prüfen, ob sie ok sind und online gehen bzw. bleiben können.

In dem Sinne: Hasta la vista 🙂 .