Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Achtung: Mein Facebook-Konto ist gehacked

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Vorab beginne ich die Woche mit einem Posting in eigener Sache:

Gestern Abend hat mich der Kollege Fülscher freundlicherweis darauf hingewiesen, dass mein Facebook-Account wohl gehacked ist. Jedenfalls werden über den Account Freundschaftsanfrage  – auf Englisch – versandt.

Wer die also bekommt oder Nachrichten von mir auf Englisch: Bitte sofort löschen und nicht beantworten. Die Nachrichten sind nicht von mir. Ich kann kein Englisch 🙂 .

Zugang zu dem Facebook-Profil habe ich nur über das Smartphone. Über den Desktop geht es nicht. Ich habe alle von Facebook vorgeschlagen Möglichkeiten ausprobiert. Aber es klappt nicht.

Und liebes 🙂 Facebook: Ich weiß auch nicht, wie ich die Einstellungen im Konto ändern soll, wenn ich keinen Zugriff auf das Konto habe. Wie das geht, muss du mir mal erklären.

Ich hoffe, dass sich die Sperre irgendwann wieder von selbst gibt. Und bitte: Die falschen Nachrichten bicht bei Facebook melden. Dann dauert es wahrscheinlich noch länger.

In dem Sinne: Schöne Woche 🙂

Alle Jahre wieder – nochmals: Der Weihnachtsengel, oder: Dieses Jahr hilft er bestimmt

Und auch in diesem Jahr dann die Frage: Was machte/bringe ich am 1. Weihnachtstag. Der 2. Weihnachtstag ist für mich immer einfacher, da kann man ggf. auch schon mal wieder Entscheidungen bringen, aber am 1. Weihnachtstag ist das noch nicht ganz so passend.

Und ich hatte dann folgende Idee: Da wir ja mit der Pandemie noch nicht viel weiter sind – ok, wir sind alle – bzw.- der größte Teil – geimpft, kann man ja ruhig auch hier etwas wieder holen. Und deshalb stelle ich noch einmal die Geschichte vor, die ich auch schon im vergangenen Jahr am 1. Weihnachtstag vorgstellt habe. Die ist m.E. einfach so schön, dass man sie auch zweimal bringen kann und sie passt zudem auch noch gut. Also dann noch einmal:

Der Weihnachtsengel

Als ich letztes Jahr meine Krippe und die Weihnachtsengel wieder einpackte, behielt ich den letzten in der Hand. „Du bleibst“, sagte ich. „Du kommst auf meinen Schreibtisch. Ich brauche ein bisschen Weihnachtsfreude für das ganze Jahr.“

„Da hast du aber Glück gehabt“, sagte er. „Wieso?“, fragte ich ihn.

„Na, ich bin der einzige Engel, der reden kann.“ – Stimmt, jetzt erst fiel es mir auf. Ein Engel, der reden kann? Das gibt es ja gar nicht. In meiner ganzen Verwandtschaft und Bekanntschaft ist das noch nicht vorgekommen. Da hatte ich wirklich Glück. „Wieso kannst du eigentlich reden?“, fragte  ich ihn. „Das gibt es doch gar nicht. Du bist doch aus Papier!“ „Das ist so“, erklärte er mir, „nur, wenn jemand einmal nach Weihnachten einen Engel zurückbehält, nicht aus Versehen oder weil er sich nichts dabei gedacht hat, sonden wegen der Weihnachtsfreude, wie bei dir, dann können wir reden. Aber es kommt ziemlich selten vor.“

Seitdem steht der Engel auf meinem Schreibtisch. Und er ist in gewisser Weise ein wunderbarer Papierkorb für mich geworden oder vielmehr ein Müllkorb, wie ihr gleich sehen werdet.

Der Engel steht meistens still an seinem Platz in der rechten hinteren Ecke. Aber wenn ich mich über irgendetwas ärgere, hält er mir gleich seinen Müllkorb hin und sagt: „Wirf rein!“ Ich werfe meinen Ärger hinein – und weg ist er! Manchmal ist es ein kleiner Ärger, wenn ich zum Beispiel mal wieder meine Brille oder Schlüssel verlegt habe. Es kann aber auch ein großer Ärger sein oder eine große Not oder ein großer Schmerz, mit dem ich nicht fertig werde. „Wirf rein!“, sagt der Engel, und ich halte kurz inne und werfe meinen Kummer in seinen Müllkorb.

Eines Tages fiel mir auf, dass der Müllkorb immer gleich wieder leer war. „Wohin bringst du das eigentlich alles?“, fragte ich ihn. „In die Krippe!“, sagte er. „Ist denn so viel Platz in der kleinen Krippe?“ Der Engel lachte „Pass mal auf! In der Krippe liegt ein Kind, das ist noch kleiner als die Krippe. Und sein Herz ist noch viel, viel kleiner. Deinen Ärger lege ich in Wahrheit nicht in die Krippe, sondern in das Herz dieses Kindes. Verstehst du?“ Ich dachte lange nach. „Das ist schwer zu verstehen. Und trotzdem freue ich mich, denn mir ist danach immer leichter ums Herz. Komisch, nicht?“

Der Engel runzelte die Stirn, dann lächelte er: „Das ist gar nicht komisch, sondern … Das ist die Weihnachtsfreude, verstehst du?“ Ich dachte wieder nach und wollte dem Engel noch viele Fragen stellen, aber er legte den Finger auf den Mund. „Pst!“, sagte er. „Nicht reden!“- Freuen!“

Behaltet doch auch einmal einen Engel zurück… …wegen der Weihnachtsfreude!

In dem Sinn: Nochmals ein frohes Fest und ein paar frohe Stunden im Kreise der (engsten) Lieben.

Übrigens: Ich werde es auch in diesem Jahr mal mit einem meiner Engel versuchen. Ich nehme mal einen anderen als im vorigen Jahr, der ist ziemlich beladen. Vielleicht klappt es ja (besser). Wäre doch toll, wenn man so den ganzen Corona-Müll los werden könnte. Und wenn nicht: Vielleicht hilft ja allein die Vorstellung 🙂 ? Positiv denken.

Ein schöner Tag, wenn Handbücher erschienen sind, oder: Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter

Da ist man einmal nicht zu Hause 🙂 , da überschlagen sich die Ereignisse. Gerade erreicht mich hier auf Borkum die Nachricht der Produktmanagerin – früher nannte man das “Lektorin” 🙂 -, dass die Druckerei

ausgeliefert hat. Die Produktmanagerin hat die druckfrischen Exemplare zur Freigabe vorliegen. Die erfolgt jetzt und dann kann ausgeliefert werden. Also: Das “Ermittlungsverfahren” kommt etwas später als geplant, dafür kommt die “Hauptverhandlung” eher, was den Vorteil hat, dass die “Burhoff-Pakete” dann jetzt auch sofort ausgeliefert werden können. Ich denke, das dürfte in der 49. KW. passieren. Also passend zum Nikolaustag am 06.12. Vielleicht morgens einfach mal im Schuh schauen, ob die beiden Bücher da drin sind 🙂 .

Das Erscheinen der Bücher ist für mich dann immer Anlass, mich bei allen zu bedanken, die dazu beigetragen haben, dass wir unseren Zeitplan haben einhalten können. Das sind vor allem die Mitarbeiter im ZAP-Verlag, allen voran die Produktmanagerin Frau Goehring. Es war für alle ein hartes Stück Arbeit, aber wenn man dann das fertige Produkt sieht, ist die Freude besonders groß und man weiß, es hat sich gelohnt. Das wird noch besser, wenn man als Autor/Herausgeber die Schutzfolien von den Erstexemplaren macht. Das ist der Sex des Alters :-).

Bei diesen Auflagen muss ich mich aber nicht nur bei den Mitarbeitern des Verlages bedanken, sondern erstmals auch bei den Mitautoren, die in die Werke eingestiegen sind. Ja, es waren vier Kolleg*innen, die so mutig waren, die Zusammenarbeit mit mir zu wagen. Das ist Kernerarbeit. Eingestiegen sind:

  • RiLG Thomas Hillenbrand, Stuttgart,
  • Rechtanwältin A. Hirsch, Hamburg,
  • Rechtsanwalt Mirko Laudon, LL.M., Hamburg,
  • Rechtsanwalt Dr. F. Schneider, Hamburg.

Die Zusammenarbeit hat super geklappt, was ich allerdings auch erwartet hatte. So macht es Spaß, Herausgeber zu sein. Allen Vieren herzlichen Dank. Ad multos annos!!

So, und nun freue ich mich darauf, dass ich, wenn ich nach Hause komme, meine Erstexemplare auspacken darf.

Und natürlich – nun aber <<Werbemodus an>> man kann die Bücher auch bestellen, und zwar hier auf der Bestellseite. Jetzt muss man nicht mehr warten. Die Vorbesteller brauchen nicht nachzufragen: Die bestellten Exemplare kommen automatisch. Versprochen ist versprochen. <<Werbemodus aus>>

Nochmal: Preisverleihung “Pro reo 2020” in Leipzig, oder: Das “Golfplatzgeheimnis”, das nun keins mehr ist

Quelle der Fotos: Fotograf Andreas Burkhardt.

So, und dann noch einmal “Pro reo 2020” und Preisverleihung am vergangenen Samstag, dem 13.11.2021 in Leipzig. Ich komme auf das “Ereignis” nicht zurück,um noch mehr Glückwünsche “abzufischen” als ich bisher schon bekommen habe, sondern:

Gestern hat die ARGE Strafrecht die “Laudatio” des Kollegen Frank Nobis online gestellt, die Begründung der Jury steht ja schon länger online. “Mein” Laudator hat dazu bei Facebook gepostet. Und das hat wegen des Inhalts der Laudatio, nämlich wegen des dort angesprochenen “Golfplatzgeheimnisses” zu einigen Rückfragen bei mir geführt von Kollegen, die nun gerne das Geheimnis gelüftet haben möchten.

Nach Rücksprache mit der ARGE Strafrecht stelle ich daher nun auch meine Dankesrede ein. Man kann dann also jetzt lesen:

Und damit ist dann das “Golfplatzgeheimnis” auch hier gelüfet. 🙂 .

Jetzt ist es dann aber auch gut mit dem Feiern. Mir bleibt dann nur noch einmal, mich bei allen Gratulanten auch auf diesem Weg zu bedanken. Der Zuspruch und die vielen lobenden Worte haben mich sehr gefreut.

Pro reo 2020, oder: Mein Dank gilt auch hier allen

Und dann auch hier – aus gegebenem Anlass:

Die ARGE Strafrecht hat mir gestern in Leipzig beim 38. Strafverteidiger Kolloquium offiziell den “Pro reo 2020” überreicht (zum Pro reo hier). Pandemiebedingt hat die Preisverleihung leider ein Jahr warten müssen. Aber: Immerhin bin ich damit der bisher einzige Preisträger, der zwei Jahre “abdeckt. Wir können froh sein, dass es nicht drei Jahre geworden sind. Denn die Pandemiezahlen sehen ja für solche Veranstaltungen nicht unbedingt gut aus. Aber in Leipzig war es – trotz Hotspot Sachsen – recht safe. Es war eine 2G-Veranstaltung mit der (freiwilligen) Möglichkeit zum Schnellttest. Der ist auch eifrig genutzt worden. Ich habe mich dann heute morgen noch einmal getestet. Derzeit alles gut – wenn man mal davon ausgeht, dass diese Test genügend Aussagekraft habe.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Es hat Spaß gemacht, alte Freude und Kollegen mal wieder “live” zu treffen und nicht nur zu telefonieren und zu chatten. Wie immer interessante Gespräche. Auch das Thema des Kolloquiums fand ich gut: Kommunikation (im Strafverfahren). Da ist sicherlich – von allen Seiten – noch Luft nach oben.

Gestern dann das persönliche Highligth. Die Preisverleihung, nach einer fulminanten Laudation vom Kollegen Frank Nobis, mit dem mich ja nun der OLG Hamm, Beschl. v. 06.06.2003 – 2 Ws 122/03 – verbindet. Ich habe die Gelegenheit genutzt und – wie Frank Nobis schon länger versprochen – das “berühmte” “Golfplatzgeheimnus” gelüftet 🙂 .

Ich poste hier nicht wegen der Begründung der Jury für die Preisverleihung, wenn die intessiert, kann man hier nachlesen. Ich will auch hier Dank abstatten. Und damit mache ich es mir einfach. Ich zitiere danzu nur – teilweise – aus meinen gestrigen Dankesworten, und zwar:

” ….. Zunächst herzlichen Dank allen, die daran beteiligt sind, dass ich den Preis „pro reo 2020“ erhalten habe. Das sind diejenigen, die mich als Preisträger vorgeschlagen haben, aber natürlich auch die Jury, die dem Vorschlag gefolgt ist. Das sind dann aber auch alle anderen, die mich in den vergangenen Jahren auf dem Weg hierhin begleitet haben. Also im Grunde Sie alle als „Anwaltskollegen“, In den Dank schließe ich ausdrücklich aber auch die „Richterkollegen“ aus vergangenen Zeiten ein; auch die haben einen Teil, wie wir von Frank gerade gehört haben, beigetragen, mancher zum Guten, mancher aber auch zum nicht so Guten. Bei der Gelegenheit: Einen Dank auch an die Ausrichter dieser Preisverleihung. Sie haben diese Veranstaltung mit einem recht hohen „Coronasicherheitskonzept“ ausgestattet haben. Das ist 2G plus, man fühlte und fühlt sich einigermaßen sicher in diesen bewegten Pandemiezeiten.

Der Dank gilt vor allem natürlich auch meiner Familie, die diesen nicht unbedingt einfachen Weg an diese Stelle ja mitgegangen ist, allen voran meine Frau, die da unten sitzt und das nun gar nicht mag, wenn ich sie erwähne. Aber das musste jetzt mal sein. Denn dieser Weg ist zeitintensiv gewesen und ist es noch, dafür haben viele andere Dinge hintan stehen müssen, obwohl ich meine, dass es etwas besser geworden ist. Allerdings, wenn ich Frank so höre…..

Und, last but noch least, Dank dann natrülich auch dir, lieber Frank, für die – wie du es mal ausgedrückt hast – „ultimativen Lobhudeleien“. Dass die so heftig werden würden, hätte ich allerdings nicht erwartet. Auf dich und deinen Anstoß komme ich noch zurück. Ich hatte ja versprochen, dass ich irgendwann das angesprochene Geheimnis lüften werde. Wenn nicht heute, wann dann?

Und damit will ich es mit dem Danken gut sein lassen. Es soll ja nicht wie bei der Verleihung eines Oscars oder eines Ehrenoscars für das Lebenswerk sein/werden, obwohl ich mich schon ein wenig so fühle und obwohl man sicherlich noch dem ein oder anderen mehr hätte danken können.

…….

Abschließend danke ich nochmals für die große Ehre, Pro-reo-Preisträger 2020 sein zu dürfen. Ich bin mir, wenn ich mir die Reihe der bisherigen Preisträger anschaue, der besonderen Ehre, die mit der Auszeichnung verbunden ist, bewusst, und bin auf die Anerkennung, die in der Ehrung liegt, schon, das räume ich ein, ein wenig stolz.

Ich schließe dann jetzt mit den Worten, mit denen auch die Begründung der Jury schließt: „Ad multos annos!“. Das hoffe ich, sowohl für den „Pro reo“ als auch für mich. An mir soll es nicht liegen, wenn man mich lässt. Denn es macht noch immer Spaß.”

Ich hoffe, darin finden sich alle wieder – auch die Blogleserinnen und – leser. Ad multos annos.

Und damit soll es dann jetzt auch gut sein. Kehren wir zur alltäglichen Arbeit zurück.