Kategoriearchiv: Kurioses

Der Rheydter Fensterbankhänger, oder: In Unterhose an der Fensterbank

entnommen wikimedia org. Urheber: Anagoraia

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Nach dem „Ibbenürener Fenstersprung“ von vor einigen Tagen nun der „Rheydter Fensterbankhänger“. In Rheydt hatte sich ein 25-Jähriger Mönchengladbacher in der Wohnung seiner Mutter versteckt. Als die Polizei erschien, um nach ihm zu suchen, ist der 25-Jähige durchs Fenster im ersten Stock geklettert und hat sich an die Fensterbank geklammert.

So weit, so gut, aber so weit noch nicht so besonders, dass darüber in der Tagespresse berichtet wird (und bei uns :-)). Den besonderen Kick bekommt die Sache erst dadurch, dass der 25-Jährige nur mit einer Unterhose bekleidet war.

Die Polizeibeamten haben dann (zunächst) erfolglos die mütterliche Wohnung durchsucht und wollten gerade abziehen, als sie die Fingerknöchel des 25.Jährigen auf dem Fensterbrett bemerkten. Der Gesuchte ließ sich dann in den Garten fallen, doch einer der Fahnder sprang direkt hinterher (!!). Der Gesuchte wurde festgenommen.

Grund für die Suche: Der 25-Jährige war u.a. wegen Diebstahls- und Körperverletzungsdelikten zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nach einem Ausgang war er Mitte Dezember nicht in die JVA zurückgekehrt. Daraufhin war Haftbefehl erlassen worden.

Abgelegt im „Kessel Bunter/Kurioses“. Nicht berichtet wird übrigens, ob kurze oder lange Unterhose :-).

Feuer unter dem Hintern, oder: Nackt durch Münster

© pure-life-pictures . Fotolia.com

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Über eine Wette der besonderen Art berichten heute die „Westfälischen Nachrichten„. Ein junger Mann aus Münster (?) hat eine Wette verloren. Er hatte gewettet, dass er dann, wenn ein bei Facebook eingestelltes Bild 1000 x geliked worden ist, nackt auf dem Motorrad durch Münster fährt. Das Bild wurde 1000 x geliked und der junge Mann hat seine Wette eingelöst und ist nackt auf dem Motorrad durch Münster gefahren. Das Ganze endet in einem sog. „Burnout“ vor einem der münsterischen Weihnachtsmärkte.

http://www.youtube.com/watch?v=kSb02o1Eo88

Geäußert hat sich bereits auch die Polizei. Dazu heißt es in den „Westfälischen Nachrichten“:

„Die Direktion Verkehr schaut sich das an. Wir gehen davon aus, dass es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt“, sagt Andreas Bode von der Polizei in Münster. Es sei sicher schwer, den Fahrer zu ermitteln. „Er ist ja nicht erkennbar“, sagt Bode. Zumindest müsste der Beschuldigte zur Identifikation zum zweiten Mal seine Sachen ausziehe. Selbst wenn man den Halter des Motorrades kenne, so der Pressesprecher, müsse man ihm nachweisen, dass er am Steuer saß. „Sehr schwierig“, so Bode. Trotzdem werde die Polizei ermitteln.“

Wenn es denn stimmt und keine Montage ist: Könnte bei den Klicks auf You Tube von Münster Marketing sein.

„KANN ICH DEPONIEREN 18.000.000,00 GBP IN IHREM KONTO ?“ – „natürlich Frau Jacqueline…“

© Smileus - Fotolia.com

© Smileus – Fotolia.com

Zum Ende der Woche eine der beliebten Anfragen, die sicherlich auf vielen anderen Email-Accounts auch eingehen. Die, die mich heute erreicht hat, ist besonders „niedlich“. Sie kommt von Frau Jacqueline Benett-Baggs Murchie und war überschrieben mit „KANN ICH DEPONIEREN 18.000.000,00 GBP IN IHREM KONTO“. Nur wegen der Großbuchstaben habe ich sie nicht sofort gelöscht :-). Gott sei Dank, denn sonst hätte ich viel Geld verloren 🙂 :-D. Denn:

„Guten Tag ,

Bitte nehmen Sie meine aufrichtigen Entschuldigungen an, wenn meine E-mail Ihre persönliche Ethik nicht trifft.

Für ich weiß, dass dies wie ein vollständiges Eindringen zu Ihrer Ruhe scheinen kann, aber zurzeit ,dies ist meine Option für Kommunikation zu Ihnen.

Dies könnte fremd oder wahrscheinlich unwahr scheinen,wegen der Hoehe von Ausschuss E-mail,die wir täglich empfangen, aber ich glaube, dass dies noch der echteste Weg ist, einen wahren Charakter zu kontaktieren.Ich heisse Frau Jacqueline Benett-Baggs Murchie {Eine Vereinigten Staaten von amerikanischer Frau},eine Witwe zu Spätem Herrn Benett-Baggs Murchie {Mein Ehemann hat mit einem öl refinary Lukoil in Russland für 31 Jahre gearbeitet} Vor seinem tragischen Tod in Japan 11. März. 2011.

Mein Ehemann war auf einer Geschäftsreise nach Japan Wenn der hässliche Vorfall, der ihn von mir weggenommen hat, gestreikt hat. Hier ist eine Verbindung für Fotos der Katastrophe {http://www.boston.com/bigpicture/2011/03/massive_earthquake_hits_japan.html}Ich bin 74years alt und leide an lange Zeit Krebs von der Speiseröhre. Ich bin jetzt im Krankenhaus {NCI Hospital PT 13717, Jalan BBN 2/1, Putra Nilai, Negeri Sembilan, 71800], Malaysia.

Von allen Anzeigen verschlechtert sich meine Bedingung wirklich und es ist ziemlich offensichtlich, dass ich mehr als zwei Monate {gemäß medizinischen Berichten von einem Arzt}nicht leben werde.Dies ist, weil die Krebsphase zu einer sehr schlechten Phase erreichen hat.Mein später Ehemann war sehr wohlhabend und reich und nach seinem Tod,ich habe alle sein Geschäft und Reichtum geerbt.

Mein Ehemann hat die Summe von £18.000.000,00 GBP mit einer Bank in Schottland deponiert, Mein Ehemann und ich haben geplant, dieses Geld Zu Benutzen, Und Öffnungs-höhe Eine Gewebefirma Vor Dem Japan Tsunami Krise. Mein Ehemann hat mich der Nutznießer des Treuhandvermögens genannt, weil wir keine Kinder gehabt haben.

Da ich nichts habe, für mehr zu leben.Der Arzt hat mir geraten,dass ich für mehr als zwei Monate nicht leben kann,so habe ich mich jetzt entschieden, Teil von diesem Reichtum zu teilen,zur Entwicklung von dem wenigen privilegierten Leute in Europa beizutragen,da dies die Wunsch von meinem Ehemann Herrn Benett-Baggs Murchie bevor seinem Tod ist.

Ich habe Behandlung für meinen ösophagealen Krebs erlebt. Ich habe, da meine Fähigkeit verloren hat, zu reden, und meine Ärzte haben mir erzählt, dass ich nur ein paar Wochen habe, zu leben.Des meines Ehemanns Familienwunsch mich Verstorbene Um diesen Reichtum zu erlangen. Ich kann mit der Qual nicht leben, von dieser riesigen Verantwortung zu welchem des meines späten Ehemanns Familienmitglieds anzuvertrauen Weil sie Ungläubigen sind. Ich will diesen Fonds, zu WOHLTÄTIGKEITEN ORGANISATIONEN verteilt zu werden. Bitte, Ich will Sie, mir Vertreter zu helfen, als der Nutznießer, die Fonds von der Bank zu sammeln und verteilen Sie zu Wohltätigkeit.

Ich bete ehrlich,dass dieses Geld,wenn es zu Ihnen überweist ist,sollen Sie versichern,dass es für den gesagten Zweck benutzt werden muss.Weil ich darauf gekommen bin,dass jene Reichtumerwerbung ohne Christus zu erfahren, ist Eitelkeit auf Eitelkeit.Für Ihre Hilfe,habe ich 30% von diesem gesamten Geld {£18.000.000,00}für Sie gelegt, auf Grund Ihrer persönlichen Bemühung, die Sie für Ihren persönlichen Gebrauch sofort das Geld auf Sie überweist ist, abziehenwerden.Zuletzt,ich bete und hoffe, dass wenn das Geld schließlich auf Sie überweisen ist, werden Sie es umsichtig gemäß meinem Willen und Gott benutzen {der 70% vom Geld zum wenigen privilegierten in Europa zu spenden}.

Ihres in Christus.

Frau Jacqueline Benett-Baggs Murchie

E-MAIL : mrsjacquelinemurchi@xxxxxxxxxxx“

Kokain-Pullis, oder: Auch so kann man BtM einführen….

© fineartimaging - Fotolia.com

© fineartimaging – Fotolia.com

Sicherlich erstaunt waren Zöllner am Flughafen Köln/Bonn, als sie dort etwa zwei Kilogramm Kokain, die eingeschmuggelt werden sollten,  entdeckt haben. Wahrscheinlich nicht über die Entdeckung überhaupt und auch nicht über die aufgefundene Menge, denn zwei Kilogramm sind so doll ja nicht. Aber wahrscheinlich erstaunt über die Art und Weise, wie die Drogen eingeschmuggelt werden sollten. Sie waren nämlich, wie u.a. Focus-online meldet (vgl. hier) in Knöpfen von handgemachten Pullovern versteckt. Jeder der jeweils 26 Knöpfe an den 25 Pullovern enthielt etwa drei Gramm der Droge enthalten. Der Straßenverkaufswert des Kokain beträgt nach Angaben des Hauptzollamts Köln damit etwas mindestens 100 000 €. Die beiden Pakete mit den „Kokain-Pullovern“ kamen aus Südamerika und waren für einen Empfänger in den Niederlanden bestimmt.

Ich lege das Posting dann mal auch unter „Kurioses“ ab. Ich mache jetzt ja schon seit einigen Jahren Strafrecht. Die Schmuggelmethode ist m.E. kurios und zeugt von viel Einfallsreichtum, wobei man sich natürlich fragt, ob man das begrüßen soll.

Die spinnen, die vom Focus…., oder: Was man mit 7.500 € alles machen kann.

© frogarts - Fotolia.com

© frogarts – Fotolia.com

Ich erinnere: Mitte Oktober ist das Focus-Sonderheft „Deutschlands Top-Anwälte“ erschienen mit Listen der (nach einer Focus Umfrage) angeblich besten Rechtsanwälte Deutschland. Die Freude war sicherlich bei vielen der dort aufgeführten groß, so auch bei mir (vgl. hier Der Focus gratuliert mir – auch. Die Freude ist groß!) oder auch beim Kollegen Stephan aus Dresden (vgl. Eigenlob stinkt? – Nöö, wieso?) oder beim Kollegen Hoenig aus Berlin (vgl. hier: Kein Eigenlob im Focus).

Ebenso groß war aber sicherlich bei vielen der in den Listen Erwähnten das Erstaunen/die Überraschung, als sie jetzt vor einigen Tagen nochmal Post vom Focus bekommen haben. Da gratulieren mir die Focus-Leute noch mal – nett. Und machen mir ein exklusives Angebot:

„Exklusives Angebot – Siegel

Herzlichen Glückwunsch! Sie zählen zu Deutschlands Top-Privatanwälten und haben es auf die FOCUS-SPEZIAL Anwaltsliste 2013 geschafft. Alle Privatanwälte, die den deutschlandweiten FOCUS-Vergleich erfolgreich bestanden haben, erhalten je nach Kategorie die Auszeichnung TOP Rechtsanwalt „Fachbereich“.*

Unser Angebot für Sie: Nutzen Sie das FOCUS-Siegel* für Ihre Kommunikation, z. B. für den Einsatz auf Werbemitteln oder Geschäftspapieren, und kommunizieren Sie so Ihren Erfolg deutlich nach außen. Sie heben sich damit klar vom Wettbewerb ab und schaffen Vertrauen und Sicherheit.“

Und dann kommt es: Das Focus-Siegel. Und den kann ich bestellen – zum Schnäppchen-Preis – das ist jetzt von mir – von 7.500 Euro (zzgl. MwSt.) (!!!!). Hier dann das ganze Focus_Anschreiben.

Ach so. Ja, eine Urkunde hat es auch noch gegeben. Die war umsonst :-). Ansonsten in Anlehnung an Asterix und Obelix. Die spinnen, die vom Focus… Abgelegt wird das auch unter „Kurioses“

Zusatz 1: Hier war mal die Urkunde, aber die habe ich dann doch lieber gelöscht (s. den Kommentar des Kollegen Nebgen). Aber: Die spinnen wirklich die vom Focus.

Zusatz 2 um 12.02. Uhr: Ganz lieben Dank an Herrn Klappenbach für die schnelle Reaktion aus Seattle 🙂 🙂