Kategoriearchiv: Jahresrückblick

Sechs-Jahresspiegel 2009 – 2015

© allapen Fotolia.com

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Heute gibt es keinen Wochenspiegel, sorry. Ich bin ja seit Dienstag unterwegs und habe keinen Zugriff auf das Internet bzw. halte mich da lieber zurück, da es sonst interfamiliäre Probleme gibt. 🙂 . Und einen Wochenspiegel vorbereiten, geht ja nun mal nicht. Aber: Keine Sorge, ich hole die 20 KW. dann nach meiner Rückkehr nach.

Die Frage war dann: Was mache ich nun anstelle des (wöchentlichen) Wochenspiegels? Gut Rat war zunächst teuer, aber dann hatte ich doch eine Idee. Denn: Morgen jährt sich zum 6. Mal der Jahrestag, dass der „Burhoff-Online-Blog“ bzw. seine (Namens)Vorgänger bei JuraBlogs gelistet sind. Und da bietet sich dann als „Lückenbüßer“ ein Posting zu den 10 besten bzw. am meisten geklickten Beiträgen der letzten sechs Jahre an. Hier ist dann das Ranking:

6-Jahres-Ranking

1.Die Dickfelligkeit des AG München – An der Antwort drückt man sich präsidial vorbei30.03.2015
2.Mit der Sackkarre ins OLG, oder: Wie schaffe ich sonst 85.000 Blatt Kopien zum Senat?25.09.2014
3.Entziehung der Fahrerlaubnis II: “Ich bin Staatsbürger des Deutschen Reiches”13.05.2013
4.Na bitte, geht doch: Poliscan Speed ist nicht standardisiert…29.01.2013
5.Die Bombe ist geplatzt: Das 2. KostRMoG geht in den Vermittlungsausschuss – Und nun Frau Ministerin?07.06.2013
6.Alt oder neu – Inkrafttreten des 2. KostRMoG – welches Recht gilt?01.08.2013
7.Marihuana-Indoor-Plantage im Einfamilienhaus – ist der Gärtner Gehilfe?18.02.2013
8.Super, 5 Mio € gewonnen, ich höre auf zu bloggen/arbeiten 🙂29.04.2010
9.Die Wertgrenze bei der “geringwertigen Sache” bewegt sich nach oben – etwas08.11.2015
10.BGH verneint (allgemeines) Akteneinsichtsrecht des Zeugenbeistands19.05.2010

Für mich schon an der ein oder anderen Stelle überraschend. Vielleicht für die Blog-Leser ja auch. Und ich verspreche: Es geht weiter – morgen beginnt das 7. Jahr – hoffentlich nicht ein „verflixtes“ :-). An der Stelle: Allen Leser herzlichen Dank, dass sie mir nun schon 6 Jahre die Treue halten und hoffentlich halten werden.

Unsere Top-Twenty-Beiträge aus 2014: Auslagen waren der (unerwartete) Renner

© md3d - Fotolia.com

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Zunächst: Allen Lesern unseres Blogs ein frohes und erfolgreiches Neues Jahr 2015. Mögen alle – großen und kleinen – Wünsche in Erfüllung gehen. Der „BOB“ wird Sie auf dem Weg durch das Jahr begleiten mit hoffentlich vielen interessanten Entscheidungen.

Den Auftakt machen wir heute am Neujahrstag aber nicht mit einer Entscheidung, sondern: Das Jahresende und/oderder Jahresanfang ist die Zeit der Rückblicke, privat und auch beruflich. Und daher auch in Blogs, in denen in diesen Tagen an vielen Stellen Rückschau gehalten wird. So daher dann heute auch bei mir und da bietet sich eben der Neujahrstag an. So ganz ist man ja aus dem alten Jahr noch nicht raus und so ganz noch nicht im neuen Jahr drin. Und man weiß ja nicht, was das neue Jahr bringt, da schaut man vielleicht lieber noch mal zurück. Da weiß man ja, was man hatte 🙂 .

Und das tue ich dann mit unseren Top-Twenty. Etwas überrascht war ich dann bei der Zusammenstellung/Auswertung der Statistik dann doch. Denn unter den 20 Beiträgen sind fünf mit gebührenrechtlichem Einschlag. Und dass die 85.000 Blatt Akten, die der Kollege nicht ins OLG Düsseldorf bringen durfte, den Top-Platz erreichen, hätte ich nicht gedacht. Andererseits zeigt dieses Ranking dann vielleicht doch, was die Praxis im Moment bewegt.

Top-20-Posts 2014

1.Mit der Sackkarre ins OLG, oder: Wie schaffe ich sonst 85.000 Blatt Kopien zum Senat?25.09.2014
2.Sterben ist kein prozessual vorwerfbares Verhalten09.01.2014
3.Gibt es im Finanzamt Münster keinen Kalender?, oder: Bloß keine Fristen ausschöpfen04.06.2014
4.Muss man als Verteidiger 76 Bände Akten am Bildschirm lesen?28.07.2014
5.U.Hoeneß: Wie will man bei 18,5 Mio € noch zu einer Bewährungsstrafe kommen?10.03.2014
6.Im Strafverfahren frei gesprochen – im Zivilverfahren verurteilt, das geht22.02.2014
7.Sex in der Grillhütte – die Schülerin und der Lehrer auf der Abschlussfeier10.04.2014
8.Nackt durch Münster, oder: Hosen runter, ja oder nein?19.03.2014
9.Kurios III, oder besser: “Brüller”: Ist das Jobcenter eine “Behörde”?30.04.2014
10.Der Aufreger des gestrigen Tages: 85.000 Blatt Kopien, Nachschlag: Offener Brief an einen Kommentator…26.09.2014
11.Parken in der Umweltzone – Halterhaftung?12.02.2014
12.Freispruch eines Bußgeldrichters wegen Rechtsbeugung vom BGH aufgehoben, oder: “das Richtige” zu tun reicht nicht …25.03.2014
13.Richterliches Schweigen in der Hauptverhandlung bringt keine Absprache03.01.2014
14.Starke Worte aus Naumburg: “…an Absurdität nicht mehr zu überbieten”…26.03.2014
15.“ACAB” auf der Hose – Beleidigung?16.01.2014
16.Geldregen für Mollath-Verteidiger? – das meint offenbar der Focus05.08.2014
17.Bei 43.000 Blatt Kopien/6.500 € Kopierkosten reicht die anwaltliche Versicherung nicht (mehr)?29.01.2014
18.Man glaubt es nicht. Herr Kollege, das sollte man aber wissen…07.05.2014
19.ESO erleidet Schiffbruch beim LG Halle – Rohdatenauslesung zulässig13.01.2014
20.Unnötiger Anfängerfehler, oder: Warum ein Zeuge schweigt, geht das Gerichts nichts an20.05.2014

Mein (persönlicher) Jahresrückblick – Fenna und WKD

© Marco2811 - Fotolia.com

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Nach dem Rückblick auf unsere Top-Twenty-Beiträge (vgl. hier: Unsere Top-Twenty-Beiträge aus 2014: Auslagen waren der Renner) ganz kurz dann auch ein privater Rückblick auf das Jahr 2014, in dem es für mich zwei herausragende Ereignisse gegeben hat:

Im privaten Bereich war das die Geburt unserer Enkeltochter Fenna am 12.06.2014 – Persönliche Info: Hier bloggt jetzt ein Opa 🙂. Die Freude war nicht nur am 12.06.2014 groß, sie ist es geblieben und wird mit jedem Tag größer. Und sie ist so groß, dass meine Frau und ich gerne Fennas Wunsch gefolgt sind und heute – zum ersten Mal seit 1997 – nicht auf Borkum Silvester feiern, sondern uns heute Morgen auf den Weg zu Fenna (und natürlich ihren Eltern) gemacht haben, um dort in das Neue Jahr hinein zu feiern. Mal sehen, ob sie ihren ersten Jahreswechsel erlebt.

Beruflich hat das ablaufende Jahr für mich dann auch einen Einschnitt gebracht. Nämlich den von mir selbst initiierten Wechsel meiner Bücher und sonstigen Aktivitäten von WKD zum (neuen/alten) ZAP-Verlag nach Bonn. Das war mit viel Hin und Her verbunden, aber: Ich kann schon nach den ersten Monaten sagen, die Entscheidung war richtig. Es hat sich gelohnt. Es macht wieder richtig Spaß, Bücher zu machen. Wenn eine Zusammenarbeit nicht mehr passt, muss man sich einfach trennen. Da ist das berühmte „Ende mit Schrecken“ besser als der „Schrecken ohne Ende“. Im Nachgang zu diesem Schritt hat WKD – was ich Anfang 2014 noch nicht wusste — dann ja auch alle Leinen gekappt. Kein „Jurion Strafrecht“ mehr und auch keinen Jurion Strafrecht Blog mehr (vgl. “Habe fertig” – mit dem 5.236 Beitrag sagen wir “Adieu”), aber dafür dann eben den „Burhoff online Blog“ (vgl. Vorhang auf, oder: Bin wieder da. Weiter gehts. Der erste Beitrag im BOB).

So, das war es dann an dieser Stelle: Es gibt sicherlich noch weitere Ereignisse, die ich hätte ansprechen können. Muss aber nicht sein. Mir bleibt jetzt nur noch, mich bei allen alten/neuen Freunden aus der „Bloggerszene“, die mich im ablaufenden Jahr bei meinen Aktivitäten unterstützt haben, zu bedanken, für Rat, Tat und Hilfe. Ich bedanke mich bei allen Lesern meiner Beiträge, bei allen Entscheidungslieferanten, die es mir möglich machen auch mal über eine Entscheidung zu berichten, die andere nicht haben 🙂 , bei Kommentatoren, sowohl die mit den guten als auch die mit den nicht so guten = kritischen Kommentaren, die gelegentlich m.E. auch mal neben der Sache gelegen haben. Ihnen allen einen guten Jahreswechsel, wo immer Sie ihn auch verbringen.

Ich bin bei Fenna 🙂 .

Jahresrückblick-Song – “Hier ist der erste deutsche Weltkrieg mit der Jahresschau.“

cyberscooty-2014Das Jahr neigt sich nun dem Ende entgegen. Und man fragt sich: Wie soll es ausklingen? Besinnlich/ernst oder fröhlich, obwohl es vielleicht nicht ganz so fröhlich war. Ich denke: Fröhlich ist immer gut. Und das haben sich dann auch wieder „unsere Freunde“ von „Zwergpinscher“ auf You-Tube gedacht und ihren Song zum Jahresende dort eingestellt. „Zum Fest 2014“ also:

„Hier ist der erste deutsche Weltkrieg mit der Jahresschau.
Heute im Studio: Abu Bakr Middelhoff und Rosetta Hitzelsperger.
Ist dies das Leben?“

Und los geht es dann hier:

Und: Ja, lieber Kollege Melchior, Sie waren am 14.12.2014 der Erste 🙂

Sonntagswitz: Heute die Top-Ten-Witze 2014

© Teamarbeit - Fotolia.com

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Heute mal keinen „normalen Sonntagswitz“, obwohl es thematisch einfach gewesen wäre, da ich auf Borkum bin und daher an sich die Ostfriesen „dran wären“. Aber der Jahresrückblick hat Vorrang. Ja, ihn gibt es auch für Witze.

Und hier dann der Rückblick – schon ein wenig überraschend, dass 50 % Juristenwitze sind. Da sag noch mal einer Juristen könnten nicht lachen 🙂 .

1.Sonntagswitz: Mal wieder über Juristen und die Juristerei06.04.2014
2.Sonntagswitz: An U.Hoeneß und den Bayern geht heute kein Weg vorbei16.03.2014
3.Sonntagswitz: Heute über Juristen, über Rechtsanwälte und auch Richter10.08.2014
4.Sonntagswitz: Heute zu Richter, Staatsanwalt und Rechtsanwalt21.09.2014
5.Sonntagswitz: Juristen und alles, was damit zu tun hat04.05.2014
6.Sonntagswitz, heute: Juristen, Jura und was damit zu tun hat01.06.2014
7.Sonntagswitz: Dämliche Diebe (u.a.) XXIX29.03.2014
8.Sonntagswitz: Heute zum Silberjubiläum “Mauerfall”09.11.2014
9.Sonntagswitz: Aus gegebenem Anlass heute zur Ehe, zum Hochzeitstag usw.24.08.2014
10.Sonntagswitz: Dämliche Diebe XXXII14.09.2014