Kategoriearchiv: Sonstiges

Hauptstrafe Fahrverbot? Nein, besser „Bahnzwang ….“

© JiSIGN - Fotolia.com

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Zu meinem Beitrag: Ja haben wir denn Sommer? Das Fahrverbot als Hauptstrafe – oder “Kehrtwende”. hat es Kommentare gegeben. Einer ist sehrschön, so dass ich ihn aufgreifen  möchte. Da heißt es nämlich u.a.:

„Zum Thema Fahrverbot als Hauptstrafe: schon oft sind blöde Ideen in Koalitionsverträge hineingeschrieben und später dann in den Fachausschüssen wieder einkassiert worden. Hoffen wir, dass es diesmal auch so kommt. Die Idee ist doch zurecht schon viele Male als blödsinnig verworfen worden, und diejenigen, für die eine Geldstrafe kein fühlbares Übel darstellen soll (zu was gibt es eigentlich unterschiedliche Tagessatzhöhen?), trifft man mit einem Fahrverbot erst recht nicht. Der stinkreiche Steuerbetrüger wird es sich auch leisten können, für einen oder zwei Monate einen Fahrer anzustellen oder sich ein Taxi zu rufen. Auch erscheint fraglich, ob sich ein Täter aus der Bestverdienerklientel so wirklich sanktioniert fühlt, wenn er anstatt mit dem Auto in der 1. Klasse ICE zum nächsten Meeting anreist. Obwohl, bei der Bahn geht ja so viel schief, dass deren Benutzung auch schon eine Strafe sein kann. Ich hab’s: BAHNZWANG statt Fahrverbot! ;-)“

Da hätte ich auch selber drauf kommen können, aber ich werde gleich mal weiterleiten an die Verhandelnden „Großkoalitionäre“. Zusammen mit einem kleinen Erlebnisbericht von der letzten Fahrt am 21./23.11.2013:

An sich ganz einfach, nämlich nur von Münster HBF nach Hamburg HBF und zurück. Aber das heißt bei der DB ja nichts:

Hinfahrt am 21.11.2013 – Beim Einsteigen hebt ein anderer Fahrgast hervor, dass der IC pünktlich ist. Ich habe hin gebeten, es nicht zu verrufen. Und es kommt, wie es kommen muss bzw. nicht anders zu erwarten ist. Zunächst mal 15 Minuten Stillstand wegen einer Signalstörung. In Bremen dann: Verzögerung der Abfahrt wegen technischer Probleme an der Lok – zunächst Weiterfahrt in wenigen Minuten. Dann aber werden es mindestens 30 Minuten, jedoch mit dem Hinweis: Sie erreichen noch den Metronom auf Gleis 8. Also Sachen zusammengeschmissen, raus aus dem Zug, runter von Gleis 10, rauf auf Gleis 8 – natürlich ist der Metronom weg. Also zurück auf Gleis 10 und auf den nächsten Metronom gewartet, der allerdings schon schlappe 10 Minuten Verspätung hatte. Denn aber dann genommen, weil der nachfolgende IC auch schon mit 15 Minuten Verspätung angekündigt ist und man weiß ja nie. Auf der Fahrt nach HH dann gestanden, aber immerhin angekommen. Allerdings mit knapp 90 Minuten Verspätung. :-(.

Rückfahrt am 22.11.2013: Nicht ganz so dramatisch. Nur knapp 40 Minuten Verspätung in Münster, wegen verspäteter Bereitstellung in HH um 30 Minuten (Grund: die Gleisschäden im Ruhrgebiert – das verstehe, wer will) , der Rest ist dann das Normale, was die Bahn immer rausfährt.

Also man kann dem Gedanken an Bahnzwang als Strafe schon näher treten. Allerdings kann/muss man sich fragen, ob das nicht gegen das Übermaßverbot verstoßen würde.

Heute ist ein besonderer Tag: Der 50. Jahrestag der Ermordung von JFK

By White House Press Office (WHPO), via Wikimedia Commons

By White House Press Office (WHPO), via Wikimedia Commons

Heute ist – zumindest für mich – ein besonderer Tag, nämlich der 50 Jahrestag der Ermordung von von John F. Kennedy in Dallas. Ich glaube, es ist nicht nur für mich ein besonderer Tag, sondern für viele andere auch. Ich habe nämlich mal irgendwo gelesen – wenn ich nur noch wüsste wo -, dass sehr viele Menschen von diesem Ereignis, das nun schon 50 Jahre zurückliegt, so beeindruckt sind, dass sie auch nach dieser langen Zeit, immer noch wissen, was sie in dem Zeitpunkt, als die Nachricht hier in Deutschland gemeldet wurde, gemacht haben.

Und ich weiß es auch noch. Es war abends und ich habe als 13.jähriger „Kothen“ Hausaufgaben gemacht. Irgend etwas gelernt für die Schule und dabei lief das Radio. Fernsehen hatten wir noch nicht (!!!!!) und an Internet u.Ä. hat noch niemand gedacht.

Wenn ich mir überlege, was allgemein und aber auch persönlich in den 50 Jahren alles passiert ist, dann ist es schon erstaunlich, dass man das noch weiß. Viele andere Dinge sind nämlich nicht mehr präsent. Und ob ich in 10 Jahren – man rechnet im Alter in kleineren Schritten 🙂 – noch weiß, was ich heute gemacht habe: Ich habe da so meine Zweifel. Aber den 22. 11. 1963, den werde ich, wenn ich dann noch lebe, auch dann noch präsent haben.

„Völlig daneben“ – wirklich?

© Spiky83 - Fotolia.com

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Auch in Münster gibt es Karneval, ja, man glaubt es nicht. Ab 11.11. schlagen die Wogen des westfälischen Frohsinns hoch, nun ja, nicht ganz so hoch wie im Rheinland, aber man versucht, Schritt zu halten. Das Ergebnis ist, dass uns die Tagespresse ab 11.11. immer eifrig mit Berichten über den westfälischen Frohsinn versorgt. So heute auch über die Prinzen-Proklamation am vergangenen  Samstag in Münsters „gute Stube“ dem Prinzipalmarkt. Zwar beginnt die 5. Jahreszeit – auch in Münster – offiziell am 11.11., aber da das in diesem Jahr ein Montag war, hat man die Prinzen-Proklamtion auf den Samstag verlegt. In der Hoffnung, dass mehr Zuschauer kommen.

Am vergangenen Samstag ist die Proklamation nun über die Bühne gegangen, allerdings unterbrochen/gestört (?) durch zu viele Zuschauer/Mitwirkende, nämlich aus einem Protestzug von 300 Demonstranten „einer Antirassistischen Initiative, die auf das Flüchtlingsdrama vor der Mittelmeerinsel Lampedusa“ aufmerksam machen wollte. Die warern mit ihrer genehmigten Demonstration – angeführt von der Polizei – just in dem Moment auf dem Prinzipalmarkt eingetroffen, als dem neuen Karnevalsprinz sein Zepter als „äußeres Zeiechen seiner Macht“ überreicht worden war und er sich gerade an sein Volk wenden wollte. Der Prinz nimmt es gelassen und der Oberbürgermeister der Stadt Münster auch. Der Prinz freut sich, dass er in einer Stadt lebt, in der so etwas möglich ist, und der OB sieht die Demonstration „eher als eine Bereicherung“, die „zur Vielfalt unserer Stadt“ gehört, an.

Und damit hätte man m.E. auch – wie Samstag der Prinz – zur Tagesordnung übergehen können. Natürlich ist es nicht besonders glücklich, dass die münsterische Polizei gerade zu dem „Proklamations-Zeitpunkt“ die Demonstration über den Prinzipalmarkt laufen lässt. Aber nein: Unsere örtliche Tagespresse, die „Westfälischen Nachrichten“ berichten (vgl. wegen der Einzelheiten hier: Roter Teppich für den Protest) und kommentieren dieses Ereignis wie, ja wie wird kommentiert? M.E. „völlig daneben“. So wird nämlich nicht nur der „WN-Kommentar“ überschrieben, sondern so ist er m.E. auch inhaltlich einzuordnen, wenn dort von den „weisen Worten von Hendrik I., dem „mit Hilfe der Polizei der schönste Augenblick gestohlen“ wurde, und von einer „Fehlplanung der Polizei mit historischem Ausmaß“ gesprochen wird.

„Historisches Ausmaß“? Wenn man danach mal googelt, dann trifft man auf Meldungen wie „Hochwasser-Katastrophe erreicht historisches Ausmaß“ zu 2013-er-Hochwasser in Bayern (vgl. hier), zu „Schneefall in Europa erreicht historisches Ausmaß„, oder zu „Wassermangel erreicht historisches Ausmaß“ (vgl. hier). oder auch zur Wahlniederlage der SPD im Jahr 2009 (vgl. hier). Schon da kann man bei der ein oder anderen Meldung an der „Historie“ zweifeln, aber bei der missglückten Prinzenproklamtion in Münster ganz sicher.  M.E. hätte man mit den „weisen Worten“ des Prinzen die Sache abhaken können/sollen unter „Dumm gelaufen“.

Aber vielleicht war das „historisch“ ja auch anders gemeint. Die Geschichte wird sich mit Sicherheit nicht wiederholen und die Prinzenproklamation 2013 „einmalig“ sein und bleiben. Daran werden sich die Leute übrigens eher erinnern als an die vielen gleichförmig verlaufenen Proklamationen der früheren Jahre.

„KANN ICH DEPONIEREN 18.000.000,00 GBP IN IHREM KONTO ?“ – „natürlich Frau Jacqueline…“

© Smileus - Fotolia.com

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Zum Ende der Woche eine der beliebten Anfragen, die sicherlich auf vielen anderen Email-Accounts auch eingehen. Die, die mich heute erreicht hat, ist besonders „niedlich“. Sie kommt von Frau Jacqueline Benett-Baggs Murchie und war überschrieben mit „KANN ICH DEPONIEREN 18.000.000,00 GBP IN IHREM KONTO“. Nur wegen der Großbuchstaben habe ich sie nicht sofort gelöscht :-). Gott sei Dank, denn sonst hätte ich viel Geld verloren 🙂 :-D. Denn:

„Guten Tag ,

Bitte nehmen Sie meine aufrichtigen Entschuldigungen an, wenn meine E-mail Ihre persönliche Ethik nicht trifft.

Für ich weiß, dass dies wie ein vollständiges Eindringen zu Ihrer Ruhe scheinen kann, aber zurzeit ,dies ist meine Option für Kommunikation zu Ihnen.

Dies könnte fremd oder wahrscheinlich unwahr scheinen,wegen der Hoehe von Ausschuss E-mail,die wir täglich empfangen, aber ich glaube, dass dies noch der echteste Weg ist, einen wahren Charakter zu kontaktieren.Ich heisse Frau Jacqueline Benett-Baggs Murchie {Eine Vereinigten Staaten von amerikanischer Frau},eine Witwe zu Spätem Herrn Benett-Baggs Murchie {Mein Ehemann hat mit einem öl refinary Lukoil in Russland für 31 Jahre gearbeitet} Vor seinem tragischen Tod in Japan 11. März. 2011.

Mein Ehemann war auf einer Geschäftsreise nach Japan Wenn der hässliche Vorfall, der ihn von mir weggenommen hat, gestreikt hat. Hier ist eine Verbindung für Fotos der Katastrophe {http://www.boston.com/bigpicture/2011/03/massive_earthquake_hits_japan.html}Ich bin 74years alt und leide an lange Zeit Krebs von der Speiseröhre. Ich bin jetzt im Krankenhaus {NCI Hospital PT 13717, Jalan BBN 2/1, Putra Nilai, Negeri Sembilan, 71800], Malaysia.

Von allen Anzeigen verschlechtert sich meine Bedingung wirklich und es ist ziemlich offensichtlich, dass ich mehr als zwei Monate {gemäß medizinischen Berichten von einem Arzt}nicht leben werde.Dies ist, weil die Krebsphase zu einer sehr schlechten Phase erreichen hat.Mein später Ehemann war sehr wohlhabend und reich und nach seinem Tod,ich habe alle sein Geschäft und Reichtum geerbt.

Mein Ehemann hat die Summe von £18.000.000,00 GBP mit einer Bank in Schottland deponiert, Mein Ehemann und ich haben geplant, dieses Geld Zu Benutzen, Und Öffnungs-höhe Eine Gewebefirma Vor Dem Japan Tsunami Krise. Mein Ehemann hat mich der Nutznießer des Treuhandvermögens genannt, weil wir keine Kinder gehabt haben.

Da ich nichts habe, für mehr zu leben.Der Arzt hat mir geraten,dass ich für mehr als zwei Monate nicht leben kann,so habe ich mich jetzt entschieden, Teil von diesem Reichtum zu teilen,zur Entwicklung von dem wenigen privilegierten Leute in Europa beizutragen,da dies die Wunsch von meinem Ehemann Herrn Benett-Baggs Murchie bevor seinem Tod ist.

Ich habe Behandlung für meinen ösophagealen Krebs erlebt. Ich habe, da meine Fähigkeit verloren hat, zu reden, und meine Ärzte haben mir erzählt, dass ich nur ein paar Wochen habe, zu leben.Des meines Ehemanns Familienwunsch mich Verstorbene Um diesen Reichtum zu erlangen. Ich kann mit der Qual nicht leben, von dieser riesigen Verantwortung zu welchem des meines späten Ehemanns Familienmitglieds anzuvertrauen Weil sie Ungläubigen sind. Ich will diesen Fonds, zu WOHLTÄTIGKEITEN ORGANISATIONEN verteilt zu werden. Bitte, Ich will Sie, mir Vertreter zu helfen, als der Nutznießer, die Fonds von der Bank zu sammeln und verteilen Sie zu Wohltätigkeit.

Ich bete ehrlich,dass dieses Geld,wenn es zu Ihnen überweist ist,sollen Sie versichern,dass es für den gesagten Zweck benutzt werden muss.Weil ich darauf gekommen bin,dass jene Reichtumerwerbung ohne Christus zu erfahren, ist Eitelkeit auf Eitelkeit.Für Ihre Hilfe,habe ich 30% von diesem gesamten Geld {£18.000.000,00}für Sie gelegt, auf Grund Ihrer persönlichen Bemühung, die Sie für Ihren persönlichen Gebrauch sofort das Geld auf Sie überweist ist, abziehenwerden.Zuletzt,ich bete und hoffe, dass wenn das Geld schließlich auf Sie überweisen ist, werden Sie es umsichtig gemäß meinem Willen und Gott benutzen {der 70% vom Geld zum wenigen privilegierten in Europa zu spenden}.

Ihres in Christus.

Frau Jacqueline Benett-Baggs Murchie

E-MAIL : mrsjacquelinemurchi@xxxxxxxxxxx“

Die Polizei und der Papagei – viel Lärm um Nichts…

Aus der Abteilung ein „Kessel Buntes“ stammt die Meldung, auf die ich gerade in der Tagespresse gestoßen bin (vgl. auch hier im Berliner Kurier).

In  Recklinghausen hat es einen Polizeieinsatz gegeben, nachdem eine Frau die Polizei alarmiert hatte. Sie war davon ausgegangen, gerade Ohrenzeugin eines Verbrechens geworden zu sein. Sie hatte nämlich aus einer Wohnung durchdringendes Babygeschrei gehört. Danach hatte ein Mann laut „Ich bring‘ dich um!“ geschrieen..

Am Einsatzort trafen die Polizeibeamten den Wohnungsinhaber an, der ihnen erklärte, er habe kein Baby, sondern vielmehr einen intelligenten Papagei. „Der Vogel“ könne u.a. auch Kindergeschrei imitieren. Das hatte er getan, was de, Wohnungsinhaber dann aber irgendwann zu viel wurde. Er hatte dann versucht, den Papagei mit der Drohung „„Ich bring‘ dich um“ zum Schweigen zu bringen. Das hatte gewirkt.

Also: Viel Lärm um nichts., und ein Verfahren nach § 241 StGB gibt es auch nicht 🙂 :-). Aber man weiß ja nie.