Kategoriearchiv: Sonstiges

Und dann noch: „Hallo, haben Sie 5 Sekunden Zeit für die gute Nachricht vom Tage?“

© Gina Sanders - Fotolia.com

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Mit dem Betreff: Hallo, haben Sie 5 Sekunden Zeit für die gute Nachricht vom Tage?“ fand ich heute morgen die nachstehende Nachricht in meinem Email-Postfach. Ja, die fünf Sekunden Zeit hätte ich gehabt, wenn es denn „die gute Nachricht vom Tage“ gewesen wäre. Sie war es aber nicht, Und da habe ich mir die eine Sekunde Zeit genommen, um die „gute Nachricht“ in den Spam-Ordner zu schmeißen:

„Hallo, haben Sie 5 Sekunden Zeit für die gute Nachricht vom Tage?

hat die BankIhnen die Kreditlinie gestrichen ?  

Ziehen Sie die Konsequenzen und holen Sie sich Geld eben woanders.

Auch bei mangelnder Bonität und bereits von Ihrer eigenen Bank abgelehntem Antrag können wir Ihnen einen Kredit vermitteln zu optimalen Bedingungen (zum Beispiel ab 3,2% für Selbständige, ab 1,8% Zinsen p.a. für Häuslebauer, ab 3,2% für Privat.

Durch die langen Laufzeiten von bis zu 20 Jahren belastet Sie die mtl. Zahlung kaum.

Ihren Kredit bekommen Sie jetzt aus Südamerika wesentlich unbürokratischer, ohne Bankauskunft und in nur 1 Woche. Also ideal für alle und besonders für Firmengründer.

Holen Sie sich Ihren frischen Kredit dort, wo die Tresore voll sind, die Zinsen absolut im Keller und die Laufzeiten lang sind.

Wenn die Kasse leer ist, ist das die Alternative. Planen Sie Ihre Zukunft mit ‚billigem‘ Geld.

 Wenn Sie neugierig geworden sind, dann geht es hier weiter …:  XXXXXXXXXXXXXXXXXX und fügen Sie an com

 Bis bald

 F. Hoffmann

 Mitarbeiter im support“,

Ach so: Hatte sich so oder so erledigt, da mir die „Kreditlinie“ nicht gestrichen worden ist. Wer aber „frischen Kredit“ braucht: Er kann sich da ja melden 🙂

Mietrecht? Ja, „Schei…… Nachbar“ :-)

Heute mal etwas Ungewöhnliches, nämlich Mietrecht. Die Kollegin Hansen aus Kiel hatte mir vor einiger Zeit einen Hinweis auf ein You-Tube-Video gesandt mit folgendem Anschreiben:

„…wenn Ihnen mal ein Mietrechtsartikel oder ein Mietrechtsartikel-im-weitestem-Sinne in die Finger kommt, den Sie kommentieren wollen, dann kann ich Ihnen zur künstlerischen Untermalung dieses Video einer Kieler Band empfehlen. Über die Verbreitung in angemessenem Zusammenhang ist die Band auf jeden Fall einverstanden. Ich durfte das Video auch bereits verarbeiten.“

Zum Mietrecht habe ich nichts gefunden, aber veröffentlichen tue ich es, ich hoffe, „angemessen“ genug.

Und zur Absenderin geht es dann hier, schönen Gruß nach Kiel.

 

3 Stunden Verspätung – aber dennoch ein Lob für die DB

© ProMotion - Fotolia.com

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Da muss ich die Deutsche Bahn aber mal loben, echt. Wer viel mit der DB fährt, hat viel zu erzählen. So ich auch. Meist aber nur Negatives bzw. Gemecker über Verspätungen, Umleitungen usw. Heute aber dann mal ein Lob – muss dann auch mal sein. Und zwar wegen folgendem Ablauf:

Ich bin auf Tour zu einer Veranstaltung in Weimar. Münster – Hamm – Fulda- Weimar, so ist der Zuglauf. In Münster leichte Verstimmung wegen einer Verspätung, aber den ICE in Hamm habe ich dann doch erreicht. Bis Fulda dann Ruhe = man kann arbeiten. In Fulda muss mir dann beim Aus-/Umsteigen das Handy aus der Tasche gefallen sein. Als ich es merke, ist der ICE natürlich weg. Im Reisezentrum dann aber ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Mitarbeiter der DB, der versucht, den Zugchef des ICE, der sich auf dem Weg nach München befindet – mit meinem Handy 🙁 – zu erreichen. Das gelingt auch nach mehrmaligen Versuchen. Da ich noch wusste, wo ich gesessen habe – heute ausnahmsweise mal keine Reservierung – schickt der Mitarbeiter den Zugchef auf Suche. Und – Gott sei Dank – er findet das Handy an „meinem“ Platz.

Dann folgender weiterer Ablauf: Das Handy wird von Nürnberg aus nach Würzburg geschickt, dorthin bin ich dann in der Zwischenzeit gefahren, um es am Infopoint abzuholen. Dann wieder zurück nach Fulda, von dort dann – wie geplant – nach Weimar. Dort komme ich dann nachher mit einer Verspätung von knapp drei Stunden, aber dafür dann wieder mit Handy, an.

Für die Verspätung kann die Bahn aber nun wirklich nichts. Ist meine eigene Schusseligkeit, die so zu Recht bestraft wird. Ein Lob an die DB wegen der unbürokratischen Hilfe. War vor allem deshalb drängend, weil ich ab Montag in Urlaub bin – ohne Handy geht ja gar nicht.

Und ein besonderes Lob und Danke schön an den hilfsbereiten und netten Herrn Müller vom Reisezentrum/Infopoint in Fulda. Wenn doch immer nur alles so glatt ging bei der Deutschen Bahn.

Und: Wenn Handyverlust nur in Fulda und nur, wenn Herr Müller Dienst hat. 🙂 🙂

„Schnelle 1000 auf „Autopilot! Wirklich. Prüfen Sie es nach!“

© PhotoSG - Fotolia.com

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Unter der Überschrift „Schnelle 1000 auf „Autopilot! Wirklich. Prüfen Sie es nach!“ kam dann mal wieder eine der so beliebten Mails zum schnellen/ungefährlichen/vielen Geld. Sorry, aber „schnell“ – „ungefährlich“ – – „viel“, das geht beim Geldverdienen gar nicht. Und nach der Mail auch da nicht. Da heißt es

„Hallo,
Ich weiß, das klingt wie jeder andere „schnell reich werden“ Internet-Betrug …
„Button klicken“ und „kein Klick“ und „barfuß“ oder „ Kaffee-Shop“ oder „Geheimnis“ Millionär …
Blah, Blah, verdammtes Blah!

Ich weiß nicht, wie ich das wohl anders sagen kann.
ECHTE LEUTE VERDIENEN ERNSTES GELD.

 Checken Sie das aus – ==> – LINK – 

 Wie wär es mit einer 500% Rendite an EINEM TAG??!
Unglaublich, wenn Sie mit nur $100 anfangen, und viele Leute tun das, und diese Renditen zusammenrechnen, dann ….
Sie sehen 6 ZIFFERN in TAGEN!

Ja, das ist ernstes, LEBENSVERÄNDERNDES Geld!

Hier ist noch einmal der Link – ==> – LINK –

 Werfen Sie einen ernsthaften Blick darauf.
Sie VERSCHENKEN es an die ersten 50, die reagieren.

Es gibt nichts zu kaufen, keine dubiosen MLM Programme und keine langfristigen Verpflichtungen.

Ich habe es überprüft und es ist LEGIT .

 P95Pro

 PS –Zögern Sie NICHT! – ==> – LINK – …………………………..“

Es ist zwar traurig, aber man kann allmählich wirklich nur noch darüber lachen.

„Fangen wir mit den Mitteln des 19. Jahrhunderts die Verbrecher des 21. ?“, oder auch nicht

entnommen wikimedia.org

entnommen wikimedia.org

Gestern ist das neue Outfit auf meiner Hompage Burhoff-online „scharf geschaltet“ worden (vgl. hier: In eigener Sache: Neues Outfit bei Burhoff-Online). Darauf hatte ich neben dem Posting hier auch in einem Newsletter bei www.burhoff.de hingewiesen. Und: Kleine Ursache, große Wirkung, bzw. zumindest interessante Wirkung, die dann  zu der Frage im Überschrift des Postings geführt hat.

Denn aus der Mitteilung haben sich ganz interessante Erkenntnisse ergeben. Die spiegeln sich in folgendem Email-Verkehr wieder, wobei ich vorab drauf hinweise, dass ich die die handelnden Personen weitgehend anonymisiert habe. Nur so viel: Die Anfrage/Anregung kam aus dem LKA eines deutschen Bundeslandes.

Ausgangsmail Mail 1:

„Sehr geehrte Herr Burhoff,

ich schätze Ihre Homepage sehr und freue mich über das neue Layout. Leider ist das neue Outfit von meinem Behörden-PC aus nicht sichtbar/nutzbar: Die komplette linke Navigation fehlt. Ich nehme an, dass dies dem hier installierten und veraltetem „Internet-Explorer 8“ oder etwaigen Sicherheitseinstellungen geschuldet ist. Darauf habe ich jedoch leider keinen Einfluss.

Vielleicht ist es technisch nur ein kleiner Umstand, der sich möglicher Weise auch von Ihrer Seite aus beheben lässt. Insofern wollte ich Sie über diese Einschränkung informieren, da ich annehme, dass es vielen anderen „Behörden“-Mitarbeitern, die Ihr Angebot ebenfalls zu schätzen wissen, ähnlich gehen könnte wie mir….“

 Meine Antwort in Mail 2

„Hallo Herr X,
danke für den Hinweis. das „Landeskriminalamt XXX“ arbeitet mit IE 8? Ich glaube es nicht.  🙂 „

Darauf die Mail 3

„Tja, leider nicht nur das LKA, sondern (im Moment noch) die ganze Polizei XXX … (no comment).
(ab Herbst droht zum Glück Besserung). Dabei schätzen wir uns noch glücklich, einen insgesamt recht freien Zugang zum Internet zu haben.
Andere Bundesländer sind da deutlich restriktiver und lassen selbst das nicht zu …“

Mein Antwort in Mail 4

„Hallo Herr X,

darf ich dazu bloggen? Natürlich ohne Namens- und Dezernatsnennung. Von solchen Schmankerln lebt man. Niemand wird merken, woher ich es habe.

Ich kenne das noch aus der Zeit beim OLG. Justiz 2000 kam 2003 mit PCs, bei denen mein Sohn die Nase gerümpft hat. Ohne CD-Laufwerk pp., das war alles höchst schwierig. Ich sage immer: Wie wollen Sie mit den Mitteln des 19. Jahrhunderts die Verbrecher des 21. fangen  🙂 ?“

Der Abschluss in Mail 5

„Hallo Herr Burhoff,
das kann jetzt schnell einen falschen Eindruck erwecken, der nicht die Realität abbilden würde. Ermitteln können wir schon mit anderer und aktueller Technik.
Aber ich denke, ähnlich wird es mit dem Netzwerk in Ihrer Kanzlei sein. Da werden Sie sicherlich ebenfalls hohe Anforderungen an die IT-Sicherheit und gleichzeitig an das Funktionieren von Kanzlei-Software haben – und so vermute ich, deshalb auch nicht immer die allerneuste Version jeder Software zur Verfügung haben, die vielleicht schon auf jedem Privat-PC läuft. Ähnlich ist es bei den großen Unternehmen.“

Fazit: Nicht gut, aber: Das „Ermitteln können wir schon mit anderer und aktueller Technik.“ beruhigt dann schon, oder?