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Ich habe Angst

© Spencer - Fotolia.com

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“Ich habe Angst” ja, richtig gelesen. Ich habe wirklich Angst und Bedenken, wenn ich die Meldungen vom vergangenen Freitag lese, u.a. in der SZ: Vater als Pädophiler beschimpft und verprügelt oder auch bei GMX “Eine völlig absurde Idee“. Danach ist, wenn die Meldungen stimmen, in Freising am Freitagabend ein 50-jähriger Ingolstädter von einer Gruppe von zunächst drei jüngeren Männeren verfolgt worden, als er mit seiner zehnjährigen Tochter in Freising spazieren ging. Weiter heißt es:

“Drei jungen Männern kam das Vater-Tochter-Paar komisch vor, sie gingen den beiden nach und machten auch eine Anwohnerin, die auf ihrem Balkon stand, auf die Situation aufmerksam.

Die Frau schloss sich mit einem Nachbarn den drei zwischen 18 und 23 Jahre alten Männern an. Nach Angaben der Freisinger Polizeiinspektion verfolgte die Gruppe den Mann mit seiner Tochter weiter. Irgendwann sprachen sie den Ingolstädter an und beschimpften ihn als Kinderschänder und Pädophilen. Ein 40-jähriger Freund der Anwohnerin kam dazu und schlug dem Vater ins Gesicht.”

Das macht mir Angst – wobei ich nicht verkenne, dass man die genauen Umstände nicht kennt. Denn ich frage mich: Womit muss ich denn ggf. rechnen, wenn ich demnächst mit meiner inzwischen einjährigen Enkelin spazieren gehe. Der Altersunterschied ist noch größer, also ist das “Großvater-Tochter-Paar” noch “komisch”(er)? Und was heißt “komisch”.

Und wie schütze ich mich und auch das Kind? Muss ich mir von meiner Schwiegertochter und meinem Sohn einen “Spazierschein” aussstellen lassen, der etwa den Inhalt hat, dass ich der Opa bin und mit dem Kind spazieren gehen darf? Nur, wer liest das und vor allem: Wer glaubt dem Gelesenen?

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin auch für Wachsamkeit, aber man muss die berühmte “Kirche auch im Dorf lassen”. Wachsamn ja, ansprechen geht sicher auch noch, aber alles andere ist dann doch in meinen Augen zu viel.

Leinen los – bin dann mal weg….

entnommen wikimedia.org Uploaded by VollwertBIT

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So, liebe Blog-Leser. Es ist mal wieder so weit. Ich bin dann mal weg. Und zwar richtig, nicht “nur” auf Borkum. Sondern heute Abend um 18.00 Uhr heißt es in Warnemünde “Leinen los” und dann geht es in die Ostsee, nach Tallin – St. Petersburg – Helsinki – Stockholm – Danzig – Kopenhagen. 10 Tage Perlen der Ostsee. Ja, wieder mit dem Clubschiff – nun, noch bin ich nicht (vile) zu alt dafür 🙂 . Kreuzfahren ist für mich und meine Frau eine schöne Art, Urlaub zu machen. Sicherlich ein wenig Vorstufe zum betreuten Wohnen, aber, was soll es. Es ist entspannend.

Hier im Blog geht es weiter, auch wenn ich nicht da bin. Ich habe für die nächsten 10 Tage Beiträge vorbereitet und vielleicht melde ich mich mal von unterwegs. Allerdings müssen sich die Kommentatoren bis zu meiner Rückkehr damit abfinden, dass ich für die Zeit meiner Abwesenheit vom heimatlichen Arbeitsplatz die Kommentarfunktion abgestellt habe. Ist sicherer 🙂 und erspart mir nach Rückkehr dann das Löschen der ganzen Spam-Kommentare.

In dem Sinne: Bis die Tage. Und viel Spaß mit den Beiträgen……

Platz 2. für den BOB bei “Bestes JuraBlog 2015” – sehr schön

entnommen wikimedia.org Vater von Oktaeder Original uploader was Oktaeder at de.wikipedia

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Vater von Oktaeder Original uploader was Oktaeder at de.wikipedia

Es ist gelaufen. Die Abstimmung “Bestes JuraBlog 2015” ist beendet. Gestern hat der Kollege Johannes Zöttl vom Kartellblog das Ergebnis veröffentlicht. Gesehen hatte ich es schon, aber dazu melden konnte ich mich noch nicht, weil ich unterwegs war – referieren in einem FA-Kurs in Hannover. Nun:

Mein Blog war nicht nur bei der Abstimmung dabei, sondern es hat auch – zusammen mit dem Kollegen Vetter von Lawblog den 2. Platz belegt. Hinter dem Kollegen Hoenig aus Berlin, der mit seinem Blog – wie auch schon 2014 – unangefochten wieder den Platz 1 belegt hat. Dazu dem Kollegen auch von hier aus herzlichen Glückwunsch. Auf Platz 3 dann “mein Blogwart” mit der “Strafakte“, also auch er auf dem Treppchen 🙂 . Hier dann die Ergebnisse im Einzelnen, ich hoffe, man kann es lesen, sonst geht es hier besser:

Abstimmung 2015

 

 

 

 

 

Wenn ich mir das Ergebnis so anschaue und mit den Zahlen aus 2014 vergleiche, bin ich ganz zufrieden. Natürlich, wer wäre nicht gerne (auch) auf Platz 1 – aber da sitzt nun mal offenbar der Kollege aus Kreuzberg fest im Sattel. Er hat gegenüber 2014 seinen Anteil sogar noch steigern können, alle Achtung. Aber mein Blog hat dann auch “zugelegt”, der Stimmenanteil ist von 13 auf 22 % gestiegen (die ein oder andere politische Partei würde bei einer solchen Stimmenanteilsteigerung ein “Champagner-Gelage” starten 🙂  und das bedeutet einen Anstieg im Ranking 4 von Platz auf Platz 2. Die Namens- und Betreiberänderung hat also keinen Einfluss gehabt. Sehr schön. Das freut mich alles und ist Ansporn, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu machen. Schauen wir mal, wie es im nächsten Jahr (?) aussieht. Herr Kollege: Wir kommen 🙂 .

Wie ist das immer noch nach einer Wahl? Da wird am Wahlabend allen gedankt. Hund, Katze, Mutter und Vater usw. Nun so weit, will ich nicht gehen, jedoch: Ich danke aber dem Kollegen Zöttl für seine Mühe mit der Abstimmung, vielleicht/hoffentlich macht er sich die Mühe in 2016 auch wieder. Ein herzliches Danke-schön natürlich auch an alle diejenigen, die meinen Blog gewählt haben und damit das schöne Ergebnis ermöglicht haben. Wie gesagt: Freut mich.

Und jetzt: Nun, jetzt geht es weiter. Ganz normal und in der “bekannten Qualität”. Entscheidungen und Ereignisse, über die ich berichten kann, gibt es genug.

Ach so: Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht. Die Blumen sind nicht für mich, sondern für den Kollegen Hoenig.

Vorhang auf, oder: Bin wieder da. Weiter gehts. Der erste Beitrag im BOB

entnommen wikidmedia.org Kunstwerk von Jacques Schedler, selbst fotografiert

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Kunstwerk von Jacques Schedler, selbst fotografiert

Hier bin ich wieder. Wie am Freitag im Posting “Habe fertig” – mit dem 5.236 Beitrag sagen wir “Adieu” angekündigt, geht es mit dem alten “Strafrecht Blog” an dieser Stelle ab heute weiter. Passend zum 01.12.2014, das Datum kann man sich doch ganz gut merken. In meinem Alter braucht man solche “Eselsbrücken”.

Ich habe länger überlegt, welche Überschrift das Posting haben soll. Eingefallen war mir “Auferstanden aus Ruinen”, aber das habe ich dann doch lieber gelassen. Erstens, weil beim “Strafrecht Blog” ja nichts in Trümmern lag, sondern “nur” ein gut funktionierendes Blog eingestellt werden sollte und zweitens, weil ich nicht gleich den ersten Beitrag mit wütenden Kommentaren belasten wollte. Auch “Auferstehungsbeitrag” wäre vielleicht nicht so ganz passend gewesen bzw. hätte zu Kommentaren herausgefordert. Also ist es bei dem einfachen. “Bin wieder da. Weiter gehts. Der erste Beitrag im BOB” geblieben. Und das passt auch ganz gut. Denn:

  1. Ich bin wirklich wieder da, nachdem ich zwei Tage “blogfrei” hatte.
  2. Es geht weiter – wie gewohnt. Never changing a winning team :-), also wird es weiterhin den “Wochenspiegel” geben, also das “RVG-Rätsel” mit “Ich habe mal eine Frage…..” , den “Klassischen Fehler”, den “Anfängerfehler” und was es sonst noch so an Besonderheiten gab. Denn es ist ja nicht etwas ganz Neues, sondern mein Blog – jetzt muss ich nicht mehr “unser Blog” schreiben :-), hörte sich immer so nach Pluralis majestatis an -, ein bisschen auch ein “jetzt erst recht”-Unternehmen, weil man nicht einfach mal so sechs Jahre Arbeit “in die Tonne wirft”.
  3. Ach so: Natürlich wird es auch den Sonntagswitz geben. Wenn man von einem Kommentator zum letzten “Strafrecht Blog”-Beitrag mit “Bitte Herr Burhoff, erzählen Sie uns wieder rassistische Witze! Oder frauenfeindliche. Oder einfach nur Witze mit Bart. Wie Sie es so toll beherrschen!” so nett gebeten wird, kann und will ich mich dem nicht verschließen. 🙂
  4. Es wird auch weiterhin Kommentare geben, allerdings bin ich in deren Bewertung jetzt etwas freier bzw. ich kann sagen: Was “Spam” ist, entscheide in meinem Blog ich. Wenn ich also den Eindruck habe, dass man sich “trollt”, wird der “Kommentar”, der dann keiner ist, gelöscht. Ich werde auch die Kommentatoren im Auge behalten, bei denen ich den Eindruck habe, sie arbeiten sich an mir und meinen Positionen – aus welchen Gründen auch immer – ab. Nur zur Klarstellung: Es wird nicht zensiert und gleich geschaltet, aber es wird kritisch(er) hingeschaut. Zu den alten Kommentaren: Leider sind beim Umzug die aus dem letzten Monat verloren gegangen bzw. aus technischen Gründen nicht mit umgezogen. Also nicht wundern, wenn man einen Kommentar vermisst. Das hat nichts mit dem neuen Besen zu tun.
  5. Und natürlich: Es wird weiterhin Beiträge zu straf-/bußgeld und gebührenrechtlichen Themen geben, i.d.R. zwei/Tag, aber, wenn die Themen interessant sind und die Zeit es zulässt, auch mal mehr. Daneben dann auch zivilrechtliche Fragestellungen mit straf-/bußgeld und gebührenrechtlichem Einschlag. Und auch “Kurioses“, allerdings in dem Sinn, wie es im Duden erklärt ist, nämlich als: “absonderlich, befremdend, bizarr, eigenartig, eigentümlich, kauzig, komisch, merkwürdig, seltsam, sonderbar, spleenig, ungewöhnlich, verquer, wunderlich; (gehoben) befremdlich; (bildungssprachlich) exzentrisch, skurril” und nicht so, wie es offenbar an der ein oder anderen Stelle verstanden wird mit: “kurios ist alles, was mit Sex und Crime zu tun hat”.

So, nun der vielen Worte aber ein Ende. Packen wir es an und auf geht es. Allerdings nicht ohne Dank. Dank an alle, die in den letzten Wochen am Umzug und seiner Vorbereitung mitgearbeitet haben: Das sind die Mitarbeiter in der Technik bei WKD, die mal gezeigt haben, dass sie es können, wenn sie wollen. Das sind aber vor allem die Mitarbeiter der Elbnetz GmbH, Hamburg, bei denen dieses Blog gehostet ist. Sie haben schnell und – so weit ich es beurteilen kann: kompetent – gearbeitet und auf (kleinere) Probleme sofort reagiert. Das ist bei WKD dann noch einmal der dortige “Ex-Blogwart” Paul Niemann, der die Dinge in die Hand genommen und erledigt und begleitet hat. Ohne seinen Einsatz wäre ich sicherlich noch nicht hier. Dank dann auch an Matthias Klappenbach von JuraBlogs, der mir völlig unerwartet und ungefragt aus dem fernen Seattle seine Hilfe beim Umzug angeboten und geholfen hat, was ich als ganz tolle Geste und tollen Service empfunden habe. Und zu danken ist dann auch noch meinem Webmaster Daniel Springwald, der für die Einbindung des Blog auf Burhoff-Online gesorgt hat. Aber das alles wäre nichts ohne meinen neuen “BlogwartMirko Laudon – ja, das ist der von der Strafakte, zu dem ich über JuraBlogs Kontakt bekommen habe -, der sich in unzähligen Mails und vielen Telefonaten um das neue Design und den Umzug gekümmert hat. Und beides ist ihm gut gelungen, finde zumindest ich. Dafür auch an dieser Stelle ganz, ganz herzlichen Dank. Und es wird laufen. Nur zur Klarstellung: Mirko Laudon ist für die Technik zuständig, inhaltlich macht jeder sein eigenes – nach wie vor sicherlich gutes – Ding weiter.

So, und das war es: Vorhang auf für den “Burhoff Online Blog” – kurz “BOB” 🙂 . Ach so: Herzlichen Dank auch allen Kommentatoren, die sich zum letzten “Strafrecht Blog” Beitrag geäußert haben. Ich habe mich über den Zuspruch und das Lob gefreut. Und ich war überrascht, wer alles das Blog liest.