Kategoriearchiv: Kurioses

Das etwas andere Versteck: 330 kg Heroin in Gurkengläsern

entnommen wikimedia.org Uploaded by Grondin

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Gut in die lockere Reihe: „Das „kuriose“ Versteck“ oder:  Wie verstecke ich Betäubungsmittel“ 🙂 (vgl. hier: Kokain-Pullis, oder: Auch so kann man BtM einführen…. oder: Das “kuriose” Versteck: 374 Pakete/645 kg Marihuana im „Natursteinquader aus Granit“) passt die Meldung, die heute durch die Tagespresse läuft und es gestern sogar bis ins Heute-Journal geschafft hat. Nämlich: 330 kg Heroin in Gurkengläsern (vgl. hier in der TAZ). Bereits Mitte September hat – so die Meldungen – das BKA die etwa 330 kg Heroin beschlagnahmt. Das war/ist die größte Einzelmenge Heroin, die in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland gefunden wurde. Der Straßenhandelspreis liegt bei 50 Mio Euro. Das Heroin war in einer Lieferung von 23 Tonnen eingelegter Gurken und Knoblauch aus dem Iran versteckt. Mahlzeit :-).

Ein Parkplatz mitten im See?

IMG_00000373_1Einen Parkplatz der etwas anderen Art hatte sich gestern ein Rentnerpaar in Münster ausgesucht. Man befand sich – offenbar auf der Suche nach einem Parkplatz – auf einmal mitten im Germaniacampus-See. Die beiden Senioren waren an der Tiefgarageneinfahrt vorbei gefahren und dann im See gelandet (vgl. dazu aus den „WN „Auto säuft im See am Germaniacampus ab„. Der ist zum Glück aber nicht sehr tief, so dass es nicht zu einem „Personenschaden“ gekommen ist – außer dem Schrecken bei den beiden wahrscheinlich. Die beiden Senioren sind dann im Auto sitzen geblieben und haben auf den Abschlepper gewartet, der sie aus dem See gezogen hat.

Dass in Münster Parkplätze knapp sind, wusste ich, aber dass sie so rar sind, war mir nicht bekannt 🙂 🙂 .

Ach so: Woher stammt das Bild? Nun, das ist ein Parkplatz der etwas anderen Art auf Grönland…..

Mir schreibt die Tochter von Gaddafi – „Can I trust You“? – Antwort: No

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Wenn man morgens sein Outlook öffnet, dann ist man immer wieder mal doch noch erstaunt, was sich – trotz Spamfilter beim Provider und auch hier – im Laufe der Nacht so alles angesammelt hat. Heute lag nämlich im Junk-Ordner eine Mail, bei der ich gedacht habe: Alle Achtung, da schreibt dir die große weite Welt. Die Mail stammt nämlich von „Miss. Aïsha Khamis Gaddafi“, der Tochter (?) des ehemaligen libyschen Staatspräsidenten. Und sie teilt mir mit, dass ihr Vater 50 Mio. US $ bei der „Bank of Africa“ in Burkina Faso deponiert hat, an die man nun herankommen wolle. Und dabei soll/darf ich helfen. Ich will es kurz machen, hier die ganze Mail:

Hello Dearest,

I am Miss. Aïsha Khamis Gaddafi, the daughters of the embattled president of Libya (Late Col. Muammar Gaddafi), I am currently residing in Burkina Faso, unfortunately as a refugee suffering. At the meantime, my family has been destroyed by Western nations led by NATO who destroy my father at all costs. Our investments and bank accounts in several countries has been freeze.

Please I need your urgent help and secret assistance My late Father (Late Col. Muammar Gaddafi) deposited the sum of 50Million USA dollars in Bank of Africa here in Burkina Faso, on my name as a part of my foreign inheritance , but now I am in the refugee camp  here in Burkina Faso and I don’t now what to do now  as I don’t have any ssibility of making use of this money or withdraw it from the bank because  I am monitoring by the New Libya Government ,  please I want to transfer this money into your account with your name in your country because I don’t want the united nation to know about this , If it interest you, please you don’t have to  disclose it to anybody because of the political problem our entire family has  since the Libya conflict , if the united nation happens to know this account, they will freezing it as they freeze others so everything must to be secret , only until we finalize it.

Therefore if you are capable of running an establishment and can maintain the high level secrecy required in this issue, kindly respond to me with the following information for more details about this issue.

1. Your full names and address
2. Your private telephone
3. Your private email addresses
4. Age
5. Occupation

I will wait until I hear from you again

Best Regard

Miss. Aïsha Khamis Gaddafi“

Gut, Sie wartet also, bis sie von mir hört. Da kann sie lange warten :-). Ach so: Die Email hatte das Betreff: „Can I trust You? Die Frage habe ich für mich beantwortet, und zwar mit: No 🙂 🙂

PS: Wer Interesse hat, der mag sich melden. Ich leite dann die Email weiter, damit eine Kontaktaufnahme möglich ist/wird.

PPS: Nicht, dass der Eindruck entstanden ist, dass ich erst jetzt Outlook geöffnet habe = erst jetzt am Schreibtisch sitze :-). Das Postfach ist schon länger auf 🙂 🙂 .

Wie ist es, wenn die Queen „schnurrt“?

entnommen wikimedia.org Author: Ricardo Stuckert/PR - Agência Brasil

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Author: Ricardo Stuckert/PR – Agência Brasil

Nun, es handelt sich nicht um einen neuen bzw. die Fortsetzung des NSA-Abhörskandals, sondern es waren einfach „offene Mikrofone“, über die der Inhalt eines  Gesprächs des britischen Premierministers Cameron mit dem früheren New Yorker Bürgermeister Bloomberg bekannt geworden ist. (vgl. hier bei T-online). Cameron hatte über ein Telefonat mit der britischen Queen Elizabeth II – despektierlich manchmal auch „unser Libeth“ – berichtet. In dem Gespräch ging es über den Ausgang der Schottland-Abstimmung.

Dazu Cameron in dem Gespräch über die Reaktion seiner „Quasi-Chefin“: Sie habe „gar nicht mehr aufgehört zu schnurren“.

Ob er damit nun die Königin „düpiert“ hat und/oder, ob das ein Lästern“ war, wie die Süddeutsche schreibt (vgl. hier), ich weiß es nicht und meine: Eher nein. Möglicherweise vielleicht ein wenig despektierlich – aber wieso eigentlich? Denn die Formulierung zeigt doch sehr schön, dass und wie sich die alte Dame gefreut hat über den Ausgang der Abstimmung.

Schade, dass wir nur das Gespräch Cameron/Bloomberg kennen und nicht auch das Telefonat mit der Königin hören können. Denn gehört hätte ich schon gerne, wie das ist, wenn die Elizabeth II „schnurrt“. 🙂 🙂

 

Justiz kann Sachverständige nicht mehr bezahlen

© mpanch - Fotolia.com

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„Justiz kann Sachverständige nicht mehr bezahlen“. Echt? Wo. nun ja, nicht „bei uns“, sondern in Eupen, wie man denmBeitrag: Eupener Justiz kann Sachverständige nicht mehr bezahlen,auf den mich gestern ein Kollege aus der Eifel hingewiesen hatte. Berichtet wird in ihm über die Justiz in Eupen, wo die Kassen schon seit Juni so leer sind, dass man Sachverständige nicht mehr bezahlen kann. Die arbeiten dann erst mal „pro bono – gezwungener Maßen – oder auch gar nicht.Da heißt es.

„Seit Juni ist das Budget der Justiz  für diese Experten aufgebraucht. Mit anderen Worten: Dienstleistungen werden erbracht, doch die Rechnungen werden nicht mehr fristgerecht bezahlt. Monate, gar Jahre müssen die Betroffenen dann auf ihr Geld warten. Deshalb haben viele das Handtuch geworfen und verzichten darauf, für die Justiz zu arbeiten.

Psychologen flüchten

Einer von ihnen ist der Eupener Psychologe Elmar Homburg. Elf Jahre lang arbeitete er mit viel Begeisterung regelmäßig für die Eupener Justiz. Ihr bescheinigt er auch eine sehr gute Zusammenarbeit. Auch wenn die Honorare spärlich waren, sei die Arbeit zusätzlich zu seiner Privatpraxis sehr interessant gewesen. Jahrelang wurden die Honorare regelmäßig ausgezahlt:

Kann „bei uns“ natürlich nicht passieren – oder doch? Jedenfalls würden sich in Haftsachen sehr schnell die OLG melden – im Rahmen der Sechs-Monat-Prüfung.