Kategoriearchiv: Wochenspiegel

Wochenspiegel für die 3. KW., das war die Bildzeitung, der Kuschelverteidiger und das Abhören bei Skype……

Wir berichten über:

  1. die geplante Werbeaktion der Bild-Zeitung, vgl. auch hier und hier (ich will sie auch nicht :-)),
  2. Richter Bärli und das BVerfG – die Geschichte hat m.E. die Blogs schon mal „bewegt“,
  3. das Finanzamt überweist etwas und bekommt nichts zurück (wer möchte das nicht erleben :-)?,
  4. den Streit am BGH,
  5. die Kostenerstattung im Rettungs.Schirm-Verfahren beim BVerfG,
  6. den Kuschelverteidiger,
  7. aus aktuellem Anlass über die Strafbarkeit des Kapitäns der Costa Concordia,
  8. das Abhören bei Skype,
  9. die Kostenerstattung beim Falschparken,
  10. und dann war da noch: Humor am Freitag- Der vorderpfälzische Zeuge an und für sich.

Wochenspiegel für die 2 KW., das waren ein Kunstpenis, Peter Ramsauer und ein Teddybär

Zu berichten ist über – wie lassen Christian Wulff mal außen vor (na ja, fast):

  1. Charakterliche Ungeeignetheit wegen Kunstpenis,
  2. Gefängnis wegen Wulff-Witze – das wäre dann der 3. Akt,
  3. den geringen Wert eines HV-Protokolls,
  4. einen misslungenen Autokauf,
  5. Schleichwerbung (?) im RSV-Blog,
  6. ein nicht nachvollziehbares Urteil des AG Schleswig, vgl. auch hier,
  7. Peter Ramsauer und die Kopfhörer,
  8. den Strafverteidiger als steuerliche Belastung,
  9. die Auswirkungen des Machtkampfes beim BGH,
  10. und dann war da noch: die Fahndung nach einem Teddybär.

Wochenspiegel für die 1. KW, das waren der Bundespräsident, 150 Kaninchen in der Wohnung und noch mal der Bundespräsident

Wir berichten über:

  1. natürlich die Affäre Wulff, das alles beherrschende Mailbox und Hauskredit-Thema, aber hier nur mit einer kleinen Auswahl, vgl hier, hier, hier und hier und hier,
  2. die Affäre Wulff II – das ist die mit dem Arm -, vgl. hier, hier und hier,
  3. ein Weihnachtskartenranking,
  4. Wechselkennzeichen an Kraftfahrzeugen,
  5. die Haftbedingungen gegen Beate Z., vgl. hier und hier,
  6. (k)ein BVV bei verfassungswidriger Ermächtigungsgrundlage,
  7. Anwalt und RSV im Spannungsfeld,
  8. das Vermächtnis von Kleine-Cosack,
  9. 150 Kaninchen in der Wohnung,
  10. und dann war da noch das Stellenangebot: „Volljurist mit ausgezeichneten Beziehungen zur niedersächsischen Wirtschaft..“

 

Jahresspiegel 2011

Nachdem wir nun ein Jahr lang jeden Sonntag unseren Wochenspiegel gebracht haben, wollen wir diese Berichterstattung abschließen mit einem Jahresrückblick. Was hat gut gefallen?. Was gab es also noch außer Kachelmann, Verfahren gegen RA Lucas in Augsburg und die Affäre Wulff , um gleich einige allgemeine Themen vorweg zu nehmen.

Das waren also:

  1. Woran erkennt man einen lügenden Zeugen?
  2. die Frage der Erstreckung.
  3. ein bisschen Kachemann,
  4. die Betrugsmasche beim Kollegen,
  5. die Nachhilfe für eine Richterin,
  6. der Richter im Halteverbot,
  7. der Richter mit Humor,
  8. das abgeschaltete Jurablogs
  9. der schmuggelnde Strafverteidiger,
  10. und Prozessverschleppung durch das Gericht.

 

Peinlich – oder warum merkt das keiner?

Der LawBlog bzw. sein Aushilfsblogger 🙂 beklagen unter der Überschrift „Verletzt, aber nicht befangen“ die fehlende Sprachgenauigkeit in der Presseberichterstattung über Gerichtsverfahren.

In der Tat ein Phänomen, dass mir auch immer wieder auffällt und das mich ärgerlich macht. Da ist es für mich nicht so sehr die schreibende Zunft, sondern eher die „Gerichtsreporter“ in Funk und Fernsehen. Ich finde es nämlich hochnotpeinlich, wenn sich zur wohl immer noch besten Sendezeit, die es im deutschen Fernsehen gibt – also Tagesschauzeit -, einer der Reporter hinstellt und seinen Bericht über ein landgerichtliches erstinstanzliches Verfahren mit den Worten abschließt: Der Verteidiger hat mitgeteilt, dass Berufung eingelegt werden wird“ oder „Die Staatsanwaltschaft hat noch nicht entschieden, ob sie Berufung einlegen wird“.

Doch: Hat sie. Wird sie nämlich nicht, sondern sie wird Revision einlegen. Man bzw. ich frage mich dann immer: Gibt es eigentlich keine verantowrtlichen Redakteure, die sich den Bericht vorher mal anschauen und denen solche peinlichen Fehler auffallen. Schließlich zahlt man für den Service doch auch mehr als 50 €/Monat. Und demnächst noch mehr.