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Hut ab – “Kappe app”

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Die gestrigen Meldungen zur Aberkennung des Doktortitels für Frau Schavan – das Timing in Düsseldorf ist bemerkenswert – 🙂 haben nicht nur in der Presse eine Welle von Informationen und Artikeln losgelöst, sondern werden sicherlich auch in den Blogs für viele Beiträge sorgen. Mir ist nur sofort Folgendes eingefallen.

Traurig über die Aberkennung wird nicht nur die degradierte Bundesbildungsministerin – und auch “Mutti” – sein. Nein, traurig werden auch die vielen Wagenbauer und Karnevalisten sein, die sich auf den Rosenmontagszug vorbereiten. Das wäre doch ein schönes Thema gewesen. Die Büttenredner sind sicherlich schon eifrig am Umschreiben ihrer “Festbeiträge”.

Und: In Münster gibt es einen (alternativen) Karnevalsverein “Kappe App” e.V. Auch ein schönes Motto zu dem Ganzen: Nicht Hut ab, sondern “Kappe app”. Aus der Geschichte, die noch nicht zu Ende ist – bleibt sie Ministerin oder nicht? –  lässt sich manches machen

 

Das wird “Mutti” aber gar nicht gefallen – Neues zu den Plagiatsvorwürfen gegen Schavan

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Bei LTO lese ich gerade die (gestrige) Meldung:

Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

Promotionsausschuss empfiehlt Aberkennung

Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf befasst sich nun eingehend mit der Frage, ob Annette Schavan ein wissenschaftliches Fehlverhalten vorzuwerfen ist. Die Promotionskommission hat die Empfehlung ausgesprochen, ein Verfahren zur Aberkennung des Titels gegen die Bundesministerin einzuleiten.

Nachdem die zuständige Promotionskommission die Dissertation von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) untersucht und die Politikerin angehört hat, hat die Kommission nun dem Dekan der Philosophischen Fakultät die empfohlen, ein Verfahren zur Aberkennung des Doktotitels zu eröffnen.

Im Frühjahr dieses Jahres wurden vermehrt Plagiatsvorwürfe gegen die Ministerin laut. Sie soll in ihrer Dissertation mit dem Titel “Person und Gewissen” von anderen Autoren ohne Quellenangabe abgeschrieben haben.

Der Fakultätsrat wird am 22. Januar 2013 eine ordentliche Sitzung abhalten und sich mit dem Thema befassen. Dann soll entschieden werden, ob die Befunde der Kommission schwerwiegend genug sind, um ein Verfahren gegen Schavan einzuleiten.

Nun, das wird der Bundeskanzlerin/”Mutti” aber gar nicht gefallen.

Ach so: Meine Quelle ist LTO :-).