Kann denn bei den Sparkassen niemand richtig formulieren….? :- :-)

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Gestern erreichte mich eine Mail mit folgendem Inhalt:

“Sehr geehrter Kunde,
Die Sparkasse verbringt viel Aufmerksamkeit und Sorge für die Sicherheit und Integrität aller unserer Bankkonten. Wir bitten Sie daher Aufmerksamkeit für folgende. Werden Sie im vergangenen Jahr die Sparkasse, zusammen mit vielen anderen Swiss Banken Ziel der groß angelegten Internetbetrug. Deshalb sind wir den letzten Monaten startete ein Großprojekt, um dieses zu bekämpfen. Alle online-Bankkonten sollte verbunden werden, ein neu entwickeltes Sicherheitssystem, verdächtigen Bewegungen und Entwicklungen auf Ihrem online-Bankkonto nachverfolgt und schneller gelöst werden.
Es hat festgestellt, dass Ihr online Sparkasse -Konto noch mit dem neuen Sicherheitssystem ausgestattet.Daher bitten wir Sie 5-10 Minuten Zeit zum Abschließen dieses Updates, also die vollständige Sicherheit.
Folgenden Link verwenden:
Sparkasse 2013 UPDATE
Nachdem das Update es von einem unserer Mitarbeiter mit Ihnen abschließen in Verbindung werden der gesamte Prozess einbezogen. Nach Abschluss des gesamten Prozesses werdet ihr machen Gebrauch davon wieder als traditionell online-Banking durch Sparkasse. Wir wollen Ihnen im Voraus für Ihre Mitarbeit danken.
Respektvoll,
Kundendienst
Sparkasse ONLINE Copyright 2013. Alle Rechte vorbehalten”

Ich war dann doch ein wenig erstaunt. Denn,

  1. Ich habe gar kein Konto bei der Sparkasse, und
  2. fand ich die sprachlichen Unzulänglichkeiten in der Mail überraschend, was zu der Frage führte, ob bei den Sparkassen niemand vernünftig/richtig Deutsch schreiben kann.

Und dann 🙂 fiel mir aber ein: Könnte es nicht auch eine neue Art von Spam sein? 🙂

7 Gedanken zu „Kann denn bei den Sparkassen niemand richtig formulieren….? :- :-)

  1. Hans Adler

    Das ist kein normaler Spam sondern ein Betrugsversuch (Phishing), bei dem Sparkassenkunden dazu verleitet werden sollen, vertrauliche Daten in ein Formular auf einer dubiosen Website einzugeben. Die Täter sitzen wahrscheinlich im Ausland und haben den Text mit Google Translate ins Deutsche übersetzt. Dass dann nur noch die Dümmsten darauf reinfallen ist evt. sogar erwünscht, weil das das Risiko verringert.

  2. heise

    Die Sparkasse warnt vor Schadsoftware, die Kunden auf der zentralen Webseite http://www.sparkasse.de infiziert haben könnte. Hacker hatten die Sparkassen-Webseite am Montag, dem 18. Februar zwischen 12:45 und 17:05 Uhr attackiert und in diesem Zeitraum Malware auf den Seiten platziert. Kunden, welche die Sparkassenseite in diesem Zeitfenster besuchten, könnten sich somit infiziert haben. Die Sparkasse bittet deshalb möglicherweise betroffene Rechner mit einem Antiviren-Programm zu prüfen.

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