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„Wunderwaffe“ entlarvt Betrüger

© Deyan Georgiev – Fotolia.com

Mit „“Wunderwaffe“ entlarvt Betrüger“ war gestern in den „Westfälischen Nachrichten“ ein Bericht überschrieben, der mich dann doch nachdenklich gemacht hat. Bericht wird von einer neuen „Wunderwaffe“ der münsterischen Polizei. Die will nämlich jetzt mit drei USB-Mikroskopen  Versicherungsbetrügern auf die Schliche zu kommen; und zwar denjeinigen die ein Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort mit der Beschädigung ihres Fahrzeuges behaupten. Da setzt die Polizei die „Wunderwaffe“ ein und kann- wie an anderer Stelle in den „WN“ weiter ausgeführt wird – feststellen, ob Fremdlack vorhanden ist. Wenn nicht, wird es eng(er). Da kann/sollte man die Mandanten warnen

Nachdenklich hat mich die Passage gemacht:

„Seit November werden die Geräte eingesetzt – mit beeindruckendem Erfolg. Für jeden zweiten Lack-Kratzer, der angeblich von einem Unfallflüchtigen verursacht wurde, waren die Fahrzeughalter selbst verantwortlich, betont die Polizei.“

Dass in dem Bereich viel „geschummelt“ wird, war mir klar. Aber einen so hohen Satz hätte ich dann doch nicht vermutet.

Abgelegt unter StGB, Strafrecht, Zivilrecht.

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4 Kommentare

  1. RA JM schreibt:

    Naja, schön und gut – oder auch nicht. Aber der Sinn der Sache will mir nicht einleuchten:

    Was habe ich davon, wenn die Schramme an meinem PKW von einem Unfallflüchtigen (tatsächlich oder angeblich) verursacht wurde? Schadensersatz gibt’s mangels Täter bzw. Tatfahrzeug i.d.R. so oder so nicht.

  2. NoName schreibt:

    Polizisten könne auch alles. Jetzt sogar gutachterlich Tätig werden…

  3. Alexander Franke via Facebook schreibt:

    Mir fällt da spontan das Vortäuschen einer Straftat und versuchter (Versicherungs-)Betrug ein…

  4. Ö-Buff schreibt:

    Auweia. Da kann man nur raten, die Ergebnisse von anderen Stellen auf Richtigkeit zu überprüfen.



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