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Sonntagswitz: Heute mal wieder zu Juristen/Juristerei und so…

© Teamarbeit - Fotolia.com

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In der vergangenen Woche war kein „Jahresgedenktag“, der Anlass sein könnte, zu bestimmten Personengruppen „Stellung zu beziehen“. Aber der 66. DAT, der ist Anlass, mal wieder die Juristen und/oder die Juristerei aufs Korn zu nehmen, nachdem am letzten Sonntag die Politiker daran glauben mussten (vgl. Sonntagswitz: Heute mal ein wenig zu Politikern). Und da sind:

Ein Gast steigt vor einem Hotel aus einem Taxi und sagt zu einem Mann, der am Strassenrand steht: „Bringen Sie bitte mein Gepäck auf Zimmer 107.“
Dieser erwidert: „Bitte entschuldigen Sie, aber ich bin Anwalt!“
Darauf der Hotelgast: „Macht nichts, ich vertraue Ihnen trotzdem!“


Ein Mandant fragt seinen Rechtsanwalt: „Was halten Sie davon, wenn ich dem Richter einen Tag vor unserer Verhandlung einen großen Geschenkkorb mit meiner Visitenkarte schicke?“
Der Rechtsanwalt ist entsetzt: “ Ja nicht! Wir würden den Fall sofort wegen Bestechung verlieren!“
Als der Prozess gewonnen ist meint der Mandant: „Herr Anwalt, ich habe Ihren Rat nicht befolgt und den Korb doch geschickt…“
Für den Rechtsanwalt bricht eine Welt zusammen: „Das glaube ich nicht! Unser Richter ist bestechlich?“
Der Mandant meint: „Wohl eher nicht, ich habe die Visitenkarte vom Gegner in den Geschenkkorb gelegt.“


Nach dem sehr langen Plädoyer fragt der Verteidiger seinen Mandanten: „Na, war ich gut?“
Knurrt der zurück: „Das schon, aber in der Zwischenzeit hätte ich die Hälfte meiner Strafe absitzen können“.


und dann war da noch:

Richter: „Das Gericht ist bereit, ihnen einen Pflichtverteidiger zu bestellen“.
Angeklagter: „Ein Entlastungszeuge wäre mir lieber!“

Abgelegt unter Sonntagswitz.

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Ein Kommentar

  1. Dr. Marc Mewes schreibt:

    Richter Schnauz kommt 1962 in die Kantine des Bezirks- gerichtes Erfurt und krümmt sich vor Lachen.
    Andere Richter und Staatsanwälte fragen ihn nach dem Grund seiner Heiterkeit.
    „Ach, Genossen, ich habe soeben den neusten politischen Witz gehört!“
    „Erzähl‘ ihn uns!“, fordern ihn die anderen auf.
    „Das geht leider nicht…“, antwortet Schnauz, „… ich habe dem Friseur Müller aus der Leninstraße dafür soeben zwei Jahre Gefängnis aufgebrummt!“



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