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Sonntagswitz: Heute über Juristen, über Rechtsanwälte und auch Richter

© Teamarbeit – Fotolia.com

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Wenn man im Laufe der Woche die juristischen Ereignisse verfolgt, dann hat man schon den Eindruck: Juristen sind manchmal doch ein recht lustiges Völkchen, was mich dann dazu veranlasst, mal wieder Juristenwitze zu bringen. Am Besten ist es doch immer, wenn man über sich selbst lachen kann 🙂 , Und da sind also (zum Teil von Löffler)

„Ein Mann sieht seinen Nachbarn an Krücken gehen und fragt: „War die Verletzung so schlimm, dass sie Krücken brauchen?“
Antwortet der Nachbar: „Mein Arzt sagt nein, mein Anwalt ja!“

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Ein frommes, gutes Paar war auf dem Weg zum Standesamt, als ein tragischer Verkehrsunfall ihre Leben endete. Als sie nun in den Himmel kamen, fragten sie Petrus, ob er ihre Vermählung arrangieren könne. Sie hätten sich so auf ihre Hochzeit gefreut, so dass sie sich nichts sehnlicher wünschten, als ein Ehepaar zu werden. Petrus dachte einen Moment nach, willigte dann ein, und sagte dem Paar, sie müssten noch ein bisschen warten.

Es vergingen danach fast ein hundert Jahre, bis Petrus sie wieder rufen ließ. Die beiden wurden in einer einfachen Zeremonie getraut. Zuerst waren die beiden glücklich, aber mit der Zeit erlosch die Liebe.

Etwa dreißig Jahre später waren sie sich einig, dass sie nicht die Ewigkeit miteinander verbringen wollten. Sie suchten Petrus auf und sagten: „Wir dachten, wir würden für immer glücklich sein, aber nun glauben wir, wir haben unüberbrückbare Differenzen. Gibt es eine Möglichkeit, uns scheiden zu lassen?

„Nehmt ihr mich auf den Arm?“ antwortete Petrus. „Ich brauchte hundert Jahre, um einen Priester nach hier oben zu bringen, damit ihr heiraten könnt. Es wird mir aber niemals gelingen, einen Anwalt oder Richter hierher zu bekommen!“

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Fragt der junge Richter seinen ergrauten Kollegen: „Ich habe da einen Schwarzbrenner, der Zwetschgengeist produziert hat, wie viel soll ich ihm wohl geben?“

„Auf keinen Fall mehr als 4 Euro pro Liter!“

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Richter: “ Ich verurteile Sie hiermit zu 2.000 DM Geldstrafe, weil Sie unseren Herrn Minister als einen ausgesprochenen Idioten beschimpften. Wollen Sie noch etwas hinzufügen?“

„Im Prinzip schon, aber dafür reicht mein Geld nicht mehr.“

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und dann war da noch die neue Einlassung im Verfahren wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung:

So so, Sie behaupten also, mit Ihrem Auto nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten zu  haben. Wie wollen Sie das denn beweisen?“
„Das kann ich sehr wohl beweisen,
Herr Richter: Ich befand mich gerade auf dem Weg zu meiner Schwiegermutter!“

(bin mir nicht sicher, ob ich den nicht sogar schon mal hatte, man wird älter 🙂 ).

Abgelegt unter Sonntagswitz.

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5 Kommentare

  1. Roland schreibt:

    Lustiges Völkchen?? Da waren die Witze in der Kirchenzeitung aber schon vor 50 Jahren peppiger …

  2. Detlef Burhoff schreibt:

    nicht nur meckern, sondern selber machen und dann besser machen

  3. Dr Marc Mewes schreibt:

    Richter Schnauz kommt 1962 in die Kantine des Bezirks- gerichtes Erfurt und krümmt sich vor Lachen.
    Andere Richter und Staatsanwälte fragen ihn nach dem Grund seiner Heiterkeit.
    „Ach, Genossen, ich habe soeben den neusten politischen Witz gehört!“
    „Erzähl‘ ihn uns!“, fordern ihn die anderen auf.
    „Das geht leider nicht…“, antwortet Schnauz, „… ich habe dem Friseur Müller aus der Leninstraße dafür soeben zwei Jahre Gefängnis aufgebrummt!“

  4. roflcopter schreibt:

    Sitzungstag am Amtsgericht. Der Richter betritt den Saal, stolpert über die Türschwelle und bleibt reglos liegen.

    Da ruft ein Anwalt nur : Alles nicht so schlimm, das Landgericht hebt ihn schon auf.

  5. Dr Marc Mewes schreibt:

    Sagt der Sohn morgens zu seiner Mutter: „Ich mag nicht zum Gericht gehen.
    Fragt die Mutter: Warum denn nicht ?
    Sagt der Sohn: Mama, die Richter mögen mich nicht, die Anwälte lachen über mich und die Geschäftsstelle tut auch nicht, was ich will.
    Sagt die Mutter: Du musst zum Gericht. Du bist schließlich der Direktor !



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