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Tod dem toten Winkel

© Ideeah Studio – Fotolia.com

Unter der Überschrift „Das Ende des „toten Winkels“ berichteten die „Westfälischen Nachrichten“ über einen Versuch, den die Stadt Münster startet. Und zwar soll an zunächst  zwei Ampelanlagen im Stadtgebiet ein sog. „Black Spot Mirror“ angebracht werden. Damit soll der „tote Winkel“ umgangen werden. Im Artikel heißt es dazu:

Anders als bei der bisherigen Nutzung von Verkehrsspiegeln wird der „black spot mirror“ mit seiner konvexen Form quasi als vierte Kammer unter dem Grünlicht in die Ampelanlage integriert. Wenn ein Lkw-Fahrer in der Zufahrt auf die Ampel das Grünlicht beobachtet, hat dieser mit dem darunter befestigten stationären Spiegel automatisch auch den parallelen Radfahrer im Blick. Und dies ohne Sichtbehinderungen durch einen LKW-Aufbau beim Blick über die Schulter bzw. den bekannten „toten Winkel“ der Lkw-Spiegel. Der „Ampelspiegel“ soll somit die Fahrzeugspiegel der Lkw und zusätzliche Kamera- und Warnsysteme ergänzen, um „Konflikte“ und Unfälle mit Radfahrern im toten Winkel zu vermeiden.“

Ein Versuch ist es wert, zumal, wenn es nicht viel kostet.

Abgelegt unter Straßenverkehrsrecht, Verkehrsrecht.

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3 Kommentare

  1. Christian Wingenfeld schreibt:

    Ihren kommentierenden letzten Satz finde ich sehr schade, zumal diese Spiegel in den NL schon länger verbaut sind und man dort sehr gute Erfahrungen damit gemacht hat. Ich durfte so einen Spiegel auch schon aus erhöhter Position betrachten und die sind m.E. sehr gut.
    Grüße

  2. Detlef Burhoff schreibt:

    wieso? ist doch nicht negativ

  3. Christian Wingenfeld schreibt:

    Das liest sich für mich aber so, denn der Versuch ist längst gewesen, wenn auch nicht in Bürokratendeutschland…
    Grüße



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