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Die Polizei dein Freund und Helfer – „Zuhause sicher“

Diebstahl.pngNun, jetzt muss ich dann aber doch mal eine Lanze brechen – ja, nicht immer nur meckern ├╝ber die Polizei, sondern auch mal loben. ­čÖé Also:

Bei uns im Haus ist vor 1 1/2 Wochen eingebrochen worden. Zum Gl├╝ck nicht in unsere Wohnung, aber eben bei einem Nachbarn. Am hellichten Tag, Samstagsvormittags zwischen ca. 8.30 Unr und 13.30 Uhr. Einbruch in der 1. Etage ├╝ber das Treppenhaus.

Nat├╝rlich ist man dann sehr sensibilisiert. Nicht nur der Nachbar, bei dem eingebrochen worden ist, sondern eben alle. Und jetzt – das Kind ist in den ber├╝hmten Brunnen gefallen – k├╝mmert man sich um Einbruchschutz.

Die Beratung hatten wir vorhin hier im Haus. Dauer knapp 2 1/2 Stunden, kompetent und gut – ├╝ber das „Kommissariat Vorbeugung“ des Polizeipr├Ąsidiums M├╝nster. Ergebnis: Es ist viel zu tun, packen wir es an. Ich hatte gedacht, unser „Home“ w├Ąre dann doch schon mehr „castle“. Ist es dann aber leider doch nicht – zumindes noch nicht genug.

Und das werden wir dann mit dem Netzwerk ­čÖé „Zuhause sicher“ ├Ąndern. Wohnungseingangst├╝r, Fenster, Balkon- und Terrassent├╝ren – wir kommen. Wird nicht┬á ganz billig. Aber sollte sich lohnen. Denn: Der letzte Einbruch bei uns direkt liegt jetzt gut 25 Jahre zur├╝ck. Wenn ich h├Âre, dass statistisch alle 32,5 Jahre in meine Wohnung eingebrochen wird, sind wir bald wieder dran. Dem wollen wir dann doch – im wahrsten Sinne des Wortes – einen Riegel vorschieben.

Fazit: Besten Dank an das „Kommissariat Vorbeugung“. Wir freuen uns dann auf den „Kontrollbesuch“ :-).

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12 Kommentare

  1. Rastislav schreibt:

    „Denn: Der letzte Einbruch bei uns direkt liegt jetzt gut 25 Jahre zur├╝ck. Wenn ich h├Âre, dass statistisch alle 32,5 Jahre in meine Wohnung eingebrochen wird, sind wir bald wieder dran.“
    Das ist hoffentlich ein Scherz, oder?

  2. Detlef Burhoff schreibt:

    Hallo, was ist ein Scherz? die 25 oder die 32,5 Jahre?

  3. Miraculix schreibt:

    Sie glauben wirklich da├č die Beratung kompetent und gut war?
    Bei den Qualifikationen die man sonst so zu sehen bekommt
    beschleichen mich da erhebliche Zweifel.
    Und bei einer Aufkl├Ąrungsquote von 2,6% habe ich nicht den
    Eindruck da├č die Herren wissen was da l├Ąuft…

  4. Detlef Burhoff schreibt:

    Halo, den Eindruck hatte ich schon. Und ich denke, dass man bei der Art des Delikts kaum der Polizei die niedrige Aufkl├Ąrungsquote anlasten kann. Was und wie wollen Sie aufkl├Ąren? Der T├Ąter ist weg und wenn er nicht ganz bl├Âd ist/war, gibt es auch keine verwertbaren Spuren.

  5. Miraculix schreibt:

    Bei einem Einbruch gibt es immer jede Menge Spuren. Es ist nur eine Frage des Aufwands diese auch auszuwerten. ├ťber Fingerabdr├╝cke sind wir weit hinaus, es gen├╝gt manchmal schon das Aerosol aus dem Atem, ganz zu schweigen von Schuppen oder Haaren die jeder Mensch st├Ąndig verliert..
    Und solange mir Polizisten erkl├Ąren das es sichere Schlie├čzylinder gibt glaube ich nicht an deren Kompetenz. Ich habe mal einen der voller Stolz seinen neuen angeblich un├╝berwindbaren Zylinder herumgezeigt hat blamiert indem ich das Ding einfach mal so ge├Âffnet habe, nur mit meinem Taschenmesser. Das war auf einer Messe f├╝r Sicherheit. Also kein einfacher Schupo.
    Die Hinweise des SSDeV sind da schon zielf├╝hrender – dort empfiehlt man den Rat von Sicherheitsunternehmen einzuholen; zu Recht!

  6. Jochen schreibt:

    Naja. Ich halte generalisierende Aussagen allgemein eher f├╝r ung├╝nstig.
    Die Polizei ist eben doch auch ein Spiegel der Gesellschaft, d.h. es gibt unf├Ąhig Leute und Leute, die es drauf haben. Die Polizisten, die ich bisher getroffen haben, waren auch sehr engagiert in ihrem Job.
    W├╝rde man die Arbeit nicht gerne machen, w├╝rde man vermutlich auch nicht die hohen psychischen Belastungen des Polizeiberufs aushalten.
    Bisher hat die NRW-Polizei im Bereich Pr├Ąvention einen doch guten Eindruck bei mir hinterlassen – und das nicht nur im Bereich Einbruch, sondern auch Diebstahl aus Taschen auf Weihnachtsm├Ąrkten und bei der Verkehrserziehung.

  7. n.n. schreibt:

    Das st├Ąndige Polizistenbashing ist auch in meinen Augen neben der Spur. Da gibts ne Menge kompetente Leute mit Augenma├č. Allerdings fallen die schwarzen Schafe in diesem Beruf einfach mehr auf und werden zu recht hart kritisiert.

  8. n.n. schreibt:

    @Miracolix:

    Warum nicht gleich ne Funkzellenabfrage mit anschlie├čender TK├ť s├Ąmtlicher in frage kommender Anschl├╝sse? Plus Speichelabstriche an der Schengenau├čengrenze, um Vergleichsmaterial f├╝r etwaige Haare/Hautschuppen zu erlangen.

  9. Miraculix schreibt:

    @ n.n.
    Es geht nicht um Bashing sondern um eine realistische Einsch├Ątzung.
    Spezialfirmen die sich mit nichts anderem besch├Ąftigen haben einfach einen erheblichen Ausbildungs- und Erfahrungsvorsprung vor Polizisten die sich damit eher nebenbei befassen und nicht in diesem Bereich ausgebildet sind (Ausbildung und Fortbildung unterscheiden sich!).
    Da├č Funkzellenabfragen und TK├ť nicht zul├Ąssig sind brauche ich sicher nicht zu erl├Ąutern.
    Andererseits kann man mit den vorhandenen Spuren ganz legal Zusammenh├Ąnge zwischen verschiedenen Taten herstellen und damit Bewegungs- und T├Ąter-Profile erstellen.
    Da├č dies bei der Ermittlung sehr gut funktioniert zeigt die Aufkl├Ąrungsrate bei schweren Verbrechen, da wird das n├Ąmlich gemacht. Wie gesagt – eine Frage des Aufwands.

  10. Detlef Burhoff schreibt:

    Also: Unser „Berater“ hatte Erfahrung – m.E. 28 Jahre bei der Polizei und davon einige Jahre im Einbruchsdezernat. Seit Jahren in der Pr├Ąvention.

  11. Andi schreibt:

    Es ist ja nicht so, dass die Polizei selbst einen Einbruchschutz montiert, etwa Schl├Âsser austauscht oder dergleichen. Vielmehr wird der Sicherheitsstand gepr├╝ft und auf M├Âglichkeiten f├╝r eine bessere Sicherung hingewiesen. Die Ausf├╝hrung f├╝r solche Arbeiten liegt dann ja in der Regel bei den Fachfirmen. Nicht umsonst ver├Âffentlicht die Polizei eine Liste geeigneter bzw. gepr├╝fter Unternehmen (siehe https://www.polizei-nrw.de/artikel__2614.html).

  12. Detlef Burhoff schreibt:

    das hatte ich auch nicht erwartet ­čÖé



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