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Mollath-Rosenkrieg: Auch wenn beide Seiten wollen, das LG entpflichtet nicht

© JiSIGN - Fotolia.com

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Ich hatte gedacht, es wäre Ruhe eingekehrt in Regenburg im Verfahren/“Rosenkrieg“ Mollath gegen seine Verteidiger – so hatte es wenigstens für Außenstehende den Anschein. Dem war/ist aber wohl nicht so. Denn gerade stoße ich bei LTO auf die Nachricht:

„Mollath-Prozess -Verteidiger bitten vergeblich um Entpflichtung

Der Streit zwischen Gustl Mollath und seinen Pflichtverteidigern ist am Montag eskaliert. Gerhard Strate und Johannes Rauwald baten am Montag in dem Wiederaufnahmeverfahren vor dem LG Regensburg um ihre Entpflichtung. Das Gericht kam dem Wunsch jedoch nicht nach….“

Gerhard Strate wird zitiert mit: „Ich habe ihm erklärt, warum seine 30 Anträge Mist sind. Wir waren auf dem Weg zu einem Freispruch.“, Mollath mit: „Ohne die Leistung von Herrn Strate wäre ich nicht hier. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar.„, aber Gerhard Strate auch mit: „Ein Angeklagter, der über seinen Verteidiger Lügen verbreitet, geht gegen meine Ehre„. Es scheint um die Frage zu gehen, ob G. Mollath Bedenkzeit genug hatte für neue und/oder seine alten Anträge. Verstehen tut man es nicht. Jedenfalls reicht der „Rosenkrieg“ dem Gericht nicht aus für ein Entpflichtung.

Abgelegt unter Hauptverhandlung, StPO, Verfahrensrecht.

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