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„Erst pusten, dann starten..“. A. Dobrindt und die „Alkolocks“

Caution_alcoholismEin Blick auf den Kalender hat mir eben bestätigt: Wir haben heute den 1. Mai und nicht den 1. April. Jedenfalls hatte ich das (kurzfristig“ gedacht, als ich eben im Radio die Meldung hörte, dass Bundesverkehrsminister Dobrindt sog. „Alkolocks“ für Alkohol-Fahrer fordert (dazu auch die SZ). Diskutiert wird da ja schon länger (vgl. hier). Nun taucht das Vorhaben – rechtzeitig zum bevorstehenden Sommerloch (?) – wieder auf.

Nach dem SZ-Bericht erwägt Bundesverkehrsminister Dobrindt den Einsatz von Zündsperren mit Atemtester bei (ehemaligen) Alkoholsündern. Bei zu viel Promille soll der Pkw dann nicht starten.
Dazu weiter in der SZ: „Technische Unterstützung soll künftig dabei helfen, Autofahrer von der Fahrt mit zu viel Alkohol abzuhalten. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) erwägt, ertappten Alkohol-Fahrern den Einbau einer Zündsperre mit Atemtester vorzuschreiben. „Wir wollen einen echten Lerneffekt erreichen und überlegen, in bestimmten Fällen sogenannte ‚Alcolocks‘ einzusetzen“, sagte der Politiker der Passauer Neuen Presse. Wer durch Alkohol am Steuer den Führerschein verloren habe, erhalte ihn zunächst nur zurück, wenn er vor jeder Fahrt mit Hilfe des Geräts dokumentiere, „dass er mit null Promille am Steuer sitzt“.

Warten wir mal ab, ob sich das Vorhaben nun durchsetzen lässt. P. Ramsauer hat es jedenfalls nicht geschafft.

Abgelegt unter Gesetzesvorhaben, Straßenverkehrsrecht, Verkehrsrecht.

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Ein Kommentar

  1. RA JM schreibt:

    Naja, wenn dafür die unselige MPU entfällt, fände ich das gar nicht mal soo schlecht.



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