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Sonntagswitz: Heute wieder Jura, Rechtsanwälte, Studenten und Studium

© Teamarbeit – Fotolia.com

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Auch am 4. Adventssonntag den Sonntagswitz, aber nichts zum Advent, (noch nichts) zu Weihnachten, sondern etwas ganz anderes – angeregt durch den LTO-Bericht über „Horrorprüfer„: Nämlich mal wieder Jura, Rechtsanwälte, Studenten und Studium:

Trifft ein Mann einen Freund auf der Straße, der mit Gehstützen geht.
Fragt der Mann seinen Freund: „Was ist denn passiert?“.
Sagt der Freund: „Ich hatte einen Autounfall.“
Der Mann: „Kannst du nicht ohne die Gehstützen gehen?“.
Der Freund: „Mein Arzt sagt ja, aber mein Anwalt sagt nein.“

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Ein Professor und seine Studenten stehen um eine aufgebahrte Leiche, der Professor fragt die Studenten: „Wondrak, woran ist der Mann gestorben?“
Wondrak: „Klarer Fall, Herzinfarkt.“
Prof.: „Falsch! Dierspiegl, woran ist der Mann gestorben?“
Dierspiegl: „Gehirntumor, zu spät erkannt, tot.“
Prof.: „Total falsch! Meier, woran ist der Mann gestorben?“
Meier: „Säuferleber, Leberzirrhose, tot.“
Prof.: „Woher wissen Sie das so genau?“
Meier: „I werd doch no mein Vodern kenna!“

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Ein wenig länger ist der „Brief aus dem Familienrecht“ – stammt von hier:

Meine liebe Frau,
ich schreibe dir diesen Brief, um dir zu sagen, dass ich dich für immer verlassen werde. Ich war dir in 7 Jahren wirklich ein guter Mann. Aber die letzten 2 Wochen waren die Hölle. Heute hat dein Chef mich angerufen, um mir zu sagen, dass du deine Arbeit gekündigt hast. Letzte Woche bist du nach Hause gekommen und hast nicht gemerkt, dass ich einen neuen Haarschnitt habe, dass ich dein Lieblingsessen gekocht hatte und dass ich eine neue Seiden-Boxershorts anhatte. Du hast schnell gegessen, dir deine Lieblingsserien angeschaut und hast dich dann schlafen gelegt. Du sagst mir nicht mehr, dass du mich liebst und wir hatten keinen Sex mehr. Wir machen nichts mehr, dass uns verbindet. Na ja, ich will dir nur sagen, dass ich für immer verschwinden werde. Such bitte nicht nach mir!
Dein Ehemann
P.S. : Deine Schwester und ich werden nach West Virginia ziehen und dort ein wundervolles Leben führen !

Und die Frau antwortet:

Mein Lieber Ex-Mann,
nichts hat mich heute mehr ermuntern können, als deinen Brief zu lesen. Es stimmt, dass wir 7 Jahre lang verheiratet waren, doch ist es sehr weit hergeholt zu behaupten, dass du ein guter Ehemann warst. Ich hatte sehr wohl bemerkt, dass du einen neuen Haarschnitt hattest, fand aber, dass du damit wie ein Mädchen aussiehst ? Und als du mein Lieblingsessen gekocht hattest, hast du mich bestimmt mit meiner Schwester verwechselt, denn ich esse schon seit 7 Jahren kein Schweinefleisch mehr. Und wegen deiner neuen Seidenboxershorts … Ich habe mich von dir weggedreht, als ich das Preisschild von 49,99€ gelesen habe, was noch dran hing, denn diese Summe hatte meiner Schwester sich an dem Tag von mir geliehen! Nach alledem liebte ich dich trotzdem noch und ich habe mir gedacht, dass wir trotz der Probleme eine Lösung zusammen finden würden. Als ich dann 10 Millionen € im Lotto gewonnen habe, habe ich meine Arbeitstelle gekündigt und uns erstmal 2 Tickets nach Jamaica gekauft. Als ich vom Geschäft zurückkam, da warst du schon weg. Ich habe mir dann gesagt, dass alles seine Gründe hat. Ich hoffe, du hast jetzt das wundervolle Leben, das du dir gewünscht hast. Mein Anwalt sagte mir übrigens, dass du mit deinem Brief keinen Cent von mir erhalten wirst. Also pass gut auf dich auf.
Deine reiche, freie Ex-Frau.
P.S. Ich habe dir nie gesagt, dass meine Schwester Karla als Karl geboren wurde, ich hoffe, das ist kein Problem für dich :).

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Und dann war da noch der:“Exkurs: Urheberrecht bei Witzen“ – gefunden hier bei JuraWiki:

Nur mal so am Rande – OffeneFrage: Wie sieht das eigentlich aus mit dem UrheberRecht bei Witzen? Gilt das nur für die besonders originellen (§ 2 UrhG: „nur persönliche geistige Schöpfungen“).

Meinung 1: Ich denke, so ein ganz platter Witz hat nicht die notwendige Schöpfungshöhe. Bsp.: Gehen 2 Männer unter der Brücke durch, der eine heißt Egon und der andere stößt sich den Kopf.

Meinung 2: Sogar die Lieder von Modern Talking sind Schöpfungen nach UrhG. Daher: Kein Problem mit der Schöpfungshöhe.

Meinung 3: Zumindest solange es kein längerer Witz mit identischem Wortlaut ist, wird es wohl im Regelfall nicht leicht zu beweisen sein, dass es sich nicht um eine Parallelschöpfung handelt (auch wenn uns das der dogmatischen Wahrheitsfindung nicht näher bringt).

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So, war heute mal ein wenig mehr. Ist ja aber auch Zeit zum Lesen.

 

Abgelegt unter Sonntagswitz.

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2 Kommentare

  1. Dr Marc Mewes schreibt:

    Erzählt ein Professor bei einem internationalen Kongress seinem deutschen Kollegen: „Ich habe meine große wissenschaftliche Arbeit nun ohne Fußnoten veröffentlicht, um meinen wichtigen Erkenntnissen zu einer größeren Breitenwirkung zu verhelfen.“ Erwidert der deutsche Professor: „Ich denke auch über eine Veröffentlichung der Kerngedanken meiner Arbeit nach. Wahrscheinlich werde ich meine Fußnoten ohne den Text publizieren.“

  2. Detlef Burhoff schreibt:

    welchen Kommentar bzw. welches Buch meinen Sie – hoffentlich nicht eins von meinen 🙂



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