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Sonntagswitz: Dämliche Diebe XXVII

© Teamarbeit – Fotolia.com

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Es ist schon ein wenig her, dass ich das letzte Mal über die dämlichen Diebe berichtet habe. Daher ist die Serie heute mal wieder dran, und zwar mit:

Einen Tresor sowie zwei Fluchtfahrzeuge mussten vier „Panzerknacker“ nach einem Einbruch in einem Supermarkt am Tatort zurücklassen.

In aller Frühe drangen zwei Männer in eine Filiale einer Lebensmittelkette ein. In den Büroräumen entdeckten sie einen Tresor, den sie später in Ruhe knacken wollten. Im Schweisse ihres Angesichtes schleiften sie das Teil zur hinteren Laderampe. Von dort wollten sie ihre Beute in einen gestohlenen Golf umladen, was aber fehlschlug. Der 600 Kilo schwere Tresor knallte mit lautem Getöse auf den Wagen. Dieses hörte ein Anwohner, welcher sofort die Polizei verständigte. Die Diebe verschwanden, tauchten aber kurz darauf mit zwei Komplizen in einem gestohlenen Mazda wieder auf. Zu viert versuchten sie nun, den stählernen Koloss in den Mazda zu hieven. Auch das misslang. Die Ganoven flüchteten.

Wie die Polizei verlauten ließ, waren beide Fahrzeuge für den Transport von so schweren Gütern absolut ungeeignet.

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Frisch gefallener Schnee führte die Mainzer Polizei auf die Spur eines mutmasslichen Taxiräubers.

Kurz vor Mitternacht wurde ein 62jähriger Taxifahrer zu einer Wiesbadener Gaststätte gerufen, wo er einen Fahrgast aufnahm, der in die Nähe der Mainzer Uniklinik gefahren werden wollte. Dort angekommen, schlug der Fahrgast den Taxifahrer mit der Faust und raubte ihm seine Geldbörse mit 300 Mark.
Nach dem Raub entdeckte die alarmierte Polizei im Schnee die Fussspuren des Tatverdächtigen. Sie endeten an einem Haus in der Mainzer Innenstadt. Weitere Fussspuren, die vom Haus wegführten, waren nicht zu erkennen. Bei einer Überprüfung des Hauses stiessen die Beamten auf einen 21jährigen Mann, der dort zu Besuch war und auf den die Täterbeschreibung passte. Seine Schuhe passten genau zu den Abdrücken im Schnee. Der mutmassliche Taxiräuber wurde festgenommen.

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Zu wörtlich hatte ein Ladendieb das mit dem „guten Rutsch“ genommen, als er im neuen Jahr eine Filiale eines Lebensmittelmarktes in Recklinghausen überfiel.

Zehn Minuten nachdem der 25jährige den Markt betreten hatte, lege er einige Waren auf das Transportband der Kasse. Als er an der Reihe war, griff schnell er in die Kasse und versuchte mit der Beute, einem Bündel Geldscheine, zu flüchten. Allerdings hatte zwischenzeitlich heftiger Regen eingesetzt. Die Fliesen im Eingangsbereich erwiesen sich daher für den Flüchtenden als glattes Parkett. Er kam zu Fall und blieb nach Zeugenaussagen ‚etwas verdattert‘ auf dem Boden liegen. Die 26jährige Kassiererin reagierte prompt und setzte sich zusammen mit einem Kunden auf den Dieb. Die wenige Minuten später eintreffende Polizei brauchte dem Dieb nur noch Handschellen anzulegen.

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Und dann haben wir hier noch ganz dumme Diebe.

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