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Was hat der (internationale) Strafverteidiger Jacques Verges mit Münster zu tun?

© Aleksandar Radovanov – Fotolia.com

Vor einigen Tagen ist die Meldung über den Tod des (internationalen) Strafverteidigers Jacques Verges über die Ticker gelaufen (vgl. u.a. hier). Der war eine Persönlichkeit mit sicherlich vielen Facetten. Er trug den Beinamen „Anwalt des Teufels“ und war u.a. im Barbie-Prozess in Lyon Verteidiger von Klaus Barbie. Beim Lesen der Meldungen und Berichte erinnerte ich mich daran, dass Jacques Verges auch Verbindungen zu bzw. nach/in Münster hatte.

Nun Verges hat hier – zumindest ist es mir nicht bekannt – nie verteidigt, dafür spielte er dann doch wohl in einer anderen Liga. Nein, aber Jacques Verges ist Gegenstand eines Kunstprojekts gewesen, das hier 1987 zu der alle 10 Jahre stattfindenden „Skulpturenausstellung“, also der „Skulptur 87“ gestartet worden ist. Der amerikanische Künstler Dennis Adams hat nämlich ein Portraitfoto von Jacques Verges auf der Werbefläche an einer münsterischen Bushaltestelle platziert. Verges macht dort natürlich keine Werbung für eine Firma oder ein Produkt im eigentlichen Sinn . In einem Bericht der „Westfälischen Nachrichten“ zu dieser Aktion (siehe hier) heißt es dazu dann aber: „Und doch lässt sich das „Bus shelter“ von Dennis Adams als ein Werben verstehen – als eine Werbung nachzudenken.“

Übrigens: Die nächste Ausstellung findet 2017 statt. Wer Interesse an Skulpturen im öffentlichen Raum hat, mag nach Münster kommen. Ich organisiere gerne eine Führung durch die größte Skulpturenausstellung der Welt im öffentlichen Raum.

 

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