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„drei – zwei – eins“ – Go; oder: Die Count-Down-Ampel

In Zukunft nicht mehr nur: „drei – zwei – eins – meins“ sondern (überall): „drei – zwei – eins – Go“. In der Tagespresse wird nämlich heute über ein Vorhaben berichtet, das sich einige Politiker wohl auf die Fahnen geschrieben haben: Man kann sich nicht ganz des Eindrucks des Wahlkampfes bzw. des Sommerlochs erwehren. Es eght um die „Countdownampel“ (vgl. z.B. hier bei Zeit-online). Danach sollen die Ampeln für Fußgänger so umgerüstet werden, dass sie den Fußgängern anzeigen, wie lange die Rotphase noch dauert. Das soll die Verkehrssicherheit erhöhen, denn – und so abwegig ist die Überlegung vielleicht nicht: Wer weiß, wie lange er noch warten muss, wartet und überquert nicht bei Rot die Straße. Allerdings kann man das auch anders sehen – Stichwort: Sogwirkung, wie in dem Zeit-Beitrag ausgeführt wird. Und hier dann auch die Meinung des ADAC, allerdings nicht ganz aktuell.

Weiter heißt es bei Zeit-online: „Im Bundesverkehrsministerium stößt die Forderung nach Countdown-Ampeln auf offene Ohren. Man könne das durchaus in Erwägung ziehen, sagte eine Sprecherin in Berlin. Gesetzgeberischen Handlungsbedarf sieht das Ministerium allerdings nicht. Die Kommunen könnten das schon heute in Eigenregie entscheiden.“ Was es alles schon gibt, kann man dann auch beim ADAC nachlesen.

Anmerkung: Ein besseres Bild habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. So sieht es dann bei uns natürlich nicht aus :-).

 

Abgelegt unter OWi, Straßenverkehrsrecht, Verkehrsrecht.

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