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Sonntagswitz. Heute zu Bundespräsident Christian Wulff – gefunden im Internet…

Wer hätte gedacht, dass mal ein deutscher Bundespräsident so im Fokus der Kritik stehen würde und wer hätte gedacht, dass er so agieren würde. Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll. Die Affären Wulff waren in der vergangenen Woche das alles beherrschende Thema in den Blogs (vgl. die kleine Zusammenstellung der „Fachbeiträge“ hier). Da bietet es sich an, auch im Rahmen der Rubrik „Sonntagswitz“ mal nach „Wulff Witzw“ zu suchen. Die Ausbeute ist immens, während sie bei „Weizsäcker Witze“ oder bei „Heinemann Witze“ im Vergleich dazu recht überschaubar ist. Das spricht für den amtierenden BP? 🙂 Wohl eher nicht.

Nun, aber es eröffnet ein Posting zu „Wulff Witze“. Und da kann man es sich recht einfach machen. Denn gleich der erste Treffer der Suche ist m.E. ein Volltreffer in den rund 4,5 Millionen (!!) Treffern, nämlich auf eine österreichische Seite (!!), die unter der Überschrift: Netz-Satire: die besten Wulff-Witze (vgl. hier) einige Nettigkeiten zusammengestellt hat. Das sind – ich zitiere -;

  • Der STERN findet, dass Wulffs private Facebook-Seite so aussehen könnte …
  • Auf Twitter hat sich der Hashtag #wulfffilme etabliert. Also humorige Adaptierungen von Filmtiteln, angepasst auf den Fall Wulff. Und die Twitter-Benutzer überbieten sich gegenseitig …
    – Somewhere over the Rubikon #wulfffilme
    – Wenn der Präsident zweimal klingelt #wulfffilme
    – Meine Bank, ihre Geschenke und ich #wulfffilme
    – Frühstück bei Maschmeyer #wulfffilme
    – Liebling, ich habe die Zinsen geschrumpft #wulfffilme
    – schlecht wäre auch nicht: Der mit dem Wulff tanzt.
  • Zu guter Letzt hat das Satiremagazin Titanic Wulff zum “Milchbubi” und “Bild-Erpresser” gemacht.

Und wenn man sich fragt, was von diesem Präsidenten bleiben wird: Wenn nicht ein Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde unter der Rubrik: Bundespräsident in Deutschland mit der kürzesten Amtszeit, so dann sicherlich irgendwann den Eintrag des (Neu)Verbs „wulffen“ im Duden mit der Erklärung: „jemandem wütende Nachrichten auf der Mailbox hinterlassen„.

Und wer es (noch) braucht oder „noch nicht satt“ ist: Schnell noch ein Wulff-Autogramm besorgen – solange der Vorrat reicht!
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Abgelegt unter Allgemein, Sonntagswitz.

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2 Kommentare

  1. NHeym schreibt:

    Welches Ende die Sache auch immer nehmen wird, es hat sein Gutes. Der Deutschen Bevölkerung geht allmählich auf, dass sie sich vom Schwiegermuttertraum mit der Hausfrauenunterleibsstimme blenden ließ. Solche Erkenntnisse müssen üblicherweise teuer bezahlt werden. So auch hier.
    Bisher habe ich nicht zu denen gehört, die schon nach Rücktritt gerufen haben. Aber wenn ich einen Blick auf die finanzgeschäftlichen Tarnkonstrukte und den offensichtlichen Willen zur Verschleierung werfe, wie es sich den Einlassungen zufolge darstellt, möchte ich nur noch, dass Herr Wulff aus dem Amt entfernt wird.

    Man könnte noch Bezug auf seine sogenannten „Freunde“ nehmen, doch mit Ausscheiden aus dem Amt wäre dies obsolet. Es darf dann sein Privatvergnügen bleiben, sich bevorzugt von Multimillionären väterlich, mütterlich oder sonstwie freundschaftlich umsorgen zu lassen. Denkt man sich Vermögen auf der einen Seite und gesellschaftspolitische Macht auf der anderen Seite weg, stellt sich die Frage, ob Wulff überhaupt Freunde hat. Eine Antwort darauf wird er möglicherweise bald selbst finden müssen. Die Restlaufzeit scheint aufgehoben und eine Abschaltung steht meiner Meinung nach unmittelbar bevor.

  2. hereck schreibt:

    Ich kann Wulff-Witze nicht witzig finden. Und meinbes Erachtens war er als Ministerpraesident auch kein Amtstraeger im Sinne der Bestechungsdelikte. Er muss auch Politik machen koennen, was immer das dann auch war. Er war das Spiegelbild seiner Waehler. So waren sie und sind sie noch immer. Ist denn Gauck ausserdem wirklich besser? Ist er nicht noch viel schrecklicher? Deutschland, was ist aus Dir geworden… Witze ueber Dreher-Fischer waeren angebracht. Wie einer versucht, Vorsitzender Richter zu werden und Tossi T. will es einfdach nicht. Er wird seine guten Greunde haben iund die sind eigentlich offensichtlich, wenn auch nicht more geometrico wie es die Verwaltungsrichter gewoehnt sind. Was anderes koennen sie nicht.



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