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Zweitbesetzung – wie fühlt man sich da?

Der Bundesrat hat ja nun gestern die Wahl des neuen GBA Range bestätigt (vgl. hier). Seine Ernennung druch den Bundespräsidenten wird dann folgen. Über Kenntnisse, Fähigkeiten usw. kann ich nichts sagen.  Das entzieht sich meiner Beurteilung. Die Frage, die ich mir stelle ist die: Wie fühlt man sich eigentlich als Zweibesetzung, also als jemadn im Amt, der eigentlich nur deshlab berufen worden ist, weil der zunächst vorgesehene nicht dicht „durchgesetzt“ werden konnte, aus welchen Gründen auch immer. Für mich bliebe immer ein schales Gefühl und der Gedanke:  Eigentlich wollte man mich ja gar nicht und eigentlich ist man ja auch davon ausgegangen, dass jemand anderes das Amt viel besser ausfüllen könnte. Denn sonst hätte man den ja nicht als erstes vorgeschlagen.

Und die Bundesjustizministerin bzw. das BMJ:  In der gestrigen PM feiert man den neuen Mann (vgl. hier). Muss man ja wohl. Allerdings fand Sie den „Vorgänger“ auch fähig für das Amt….Hat sich eben nur nicht durchsetzen lassen….

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Ein Kommentar

  1. n.n. schreibt:

    ach, ich glaube, dass dieses ganze politische ränkespiel den neuen gba ziemlich kalt lassen kann. er hat den job und solange das bmj hinter ihm steht, wird sich daran auch nix ändern. auf die besetzung derartiger posten hat der kandidat doch ohnehin nur sehr beschränkt einfluss – sofern nicht gerade ein bgh-präsident sich in den untiefen des öffentlichen dienstrechts verheddert.

    aber mal eine ganz andere frage: steht das olg celle nebst gensta nicht in einem eher konservativen ruf?



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