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Erst klauen, dann beschweren

FahrradfahrerEben unter der Überschrift „Erst klauen, dann beschweren“ berichtet die Münsteraner Tagespresse heute über einen ungewöhnlichen Brief, den ein Münsteraner Fahrradhändler erhalten hat. In dem Brief beschwert sich der Absender über ein kaputtes Fahrradschloss, das er bei ihm entwendet hatte. Der Dieb beschwert sich darüber, dass das Fahrradschloss nicht funktioniert. Für seine Tat hat der Dieb eine ungewöhnliche Entschuldigung parat, nachzulesen hier:

Der Unbekannte beschwert sich zunächst, dass die Stadt aus seiner Sicht „unrechtmäßigerweise mein gutes Fahrradschloss am Bahnhof kaputt geflext hat.“ Da er kaum Geld zur Verfügung habe, „musste ich mir leider bei Ihnen eins klauen.“ Doch die Freude an dem bei Hürter direkt im Thekenbereich von der Regalwand stibitzten Bügelschloss währte nicht ewig.“

Die Stadt Münster also als Anstifterin? 🙂 :-).

Abgelegt unter Sonstiges, StGB, Strafrecht.

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Ein Kommentar

  1. Gast schreibt:

    Wie heißt es so schön: Dreistheit siegt. Zum Glück nicht immer…



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