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Der vergessene Prozess: Der Bochumer Wettskandal

Berichtet wird hier viel, um nicht zu sagen, fast nur :-), über das Kachelmannverfahren. Darüber ist der Bochumer Wettskandal in Vergessenheit geraten, der am LG Bochum vor sich hindümpelt. Auch dort Befangenheitsanträge, über die gestern entschieden worden ist, vgl. hier. Mit der interessanten und m.E. noch nicht entschiedenen Frage, ob der Gerichtssprecher, der in der Sache bereits Interviews gegeben hat, über die Befangenheitsanträge mitentscheiden kann. Die Kammer hat gesagt er kann. Wird man sicherlich nicht ohne genaue Kenntnisse der Äußerungen und Verlautbarungen des Gerichtssprechers beurteilen können. Der BGH wird ja dann demnächst (?) vielleicht dazu etwas sagen können/müssen/dürfen.

Abgelegt unter Entscheidung, Hauptverhandlung, StPO, Verfahrensrecht.

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13 Kommentare

  1. n.n. schreibt:

    der link führt leider ins leere.

    und generell ist so ein vermögensschaden natürlich auch ein bisschen komplizierter, als blut, sperma und laienpsychologie, wo wir ja alle kompetent sind. 😉

  2. Detlef Burhoff schreibt:

    danke für den Hinweis. jetzt hoffentlich nicht mehr.

    ja, leider gibt es für solche Verfahren auch nich so kompetente 🙂 Prozessbeobachterinnen wie bei Kachelmann. Es wäre schön, wenn es nicht nur eine „Alice Schwarzer der Vergewaltigung“ gäbe, sondern auch eine solche der Betrugsverfahren. Die könnte uns allen die schwierige Materie dann näher bringen 🙂 😀

  3. klabauter schreibt:

    Der verlinkte Artikel ist auch wieder ein Beispiel journalistischer Qualitätsarbeit; gut dass nicht noch mehr kompetente Prozessbeobachter dabei sind:
    Der Prozeß vor dem Landgericht muss also „im beschleunigten Verfahren“ durchgeführt werden………

  4. Detlef Burhoff schreibt:

    Was gemeint ist in dem Artikel ist klar – Beschleunigungsgrundsatz -, dass Sie es im Sinn der §§ 417 ff. StPO verstehen wollen, überrascht mich nicht. Sie schreiben bestimmt ganz tolle Urteile oder Anklagen….

  5. klabauter schreibt:

    Sicher nicht so schöne wie die Urteile des OLG Hamm vor der Pensionierung eines bekannten Bloggers. Oder die Schriftsätze des Letzteren.

  6. n.n. schreibt:

    @ klabauter

    bewerben sie sich doch bei einer größeren tageszeitung. dort wird man sie dank ihres süffigen schreibstils sicher gern als gerichtsreporter anheuern und sie können alles besser machen. 😀

  7. klabauter schreibt:

    Nö, hab ich nicht vor. Aber vom Handelsblatt erwarte ich doch etwas kompetentere Berichterstattung als vom Grevenbroicher Tagblatt.

  8. Germike schreibt:

    Herr Burhoff, n. N.,

    also ich muss doch mal aus dem Status als stiller Beobachter heraustreten und Sie beide ein wenig, wie soll ich sagen, zurechtweisen. Ihr seht doch, wie jeder andere im Forum, dass sich in diesem Blog leider ein sogenannter „Troll“ festgesetzt hat, der sich selbst „Klabauter“ nennt.

    Seit bald 10 Jahren kenne ich dieses Problem von meiner eigenen Webseite, und Kollegen können ebenfalls ein Lied davon singen. Trolle geben ihren Senf zu möglichst allem, möglichst ungebeten und möglichst konträr. Sie versuchen dabei meist (nicht immer), sich gewählt auszudrücken, was aber misslingt. Jede Antwort auf einen Troll-Kommentar, jede Kritik gar, wird als persönlicher Angriff empfunden und es wird so prompt wie scharf „zurück geschossen“. Von nun an können Sie den Thread vergessen (und meist -leider- nicht nur diesen).

    Trolle handeln zwanghaft/krankhaft. Sie sind keine bösen Menschen. Sie verstehen nur nicht, wie jemand eine andere Meinung haben kann als sie selbst, und sie verstehen erst recht nicht, „wann Schluss ist“.

    Darum merken Sie sich bitte unbedingt:

    NEVER FEED A TROLL !

    Wenn Sie einen Troll loswerden wollen, dann erreichen Sie das NUR, indem Sie ihn ignorieren. Keinen seiner (oder ihrer, je nachdem) Beiträge kommentieren, nicht einmal wohlwollend, keine Frage beantworten, nichts!

    Dann, und NUR dann, haben Sie die Chance, dass er das Forum wieder verlässt und woanders nach „Feinden“ Ausschau hält.

    Okay?

    In dem Sinne — bitte weiter so, lieber Herr Burhoff, Ihre Artikel sind interessant und ich lese sie sehr gerne!

    Germike

  9. klabauter schreibt:

    @Germike:
    Herr Dr. Burhoff wird Ihnen sicher für die sachdienlichen Hinweise samt Zurechtweisung dankbar sein.
    Ein paar sachliche Fragen:

    – Wo habe ich denn „keine andere Meinung gelten lassen“?
    – Wie kommen Sie darauf, dass ich „ungefragt“ Beiträge verfasse? Vielleicht lesen Sie den kurzen Text unter dem Foto von Herrn Dr. Burhoff: „Gerne dürfen Sie die Beiträge kommentieren.“

    Da Sie selbst nur „beobachten“ , aber offenbar an der in einem juristischen Fachblog erwünschten Diskussion nicht teilnehmen wollen, ist das Ihre Sache. Vielleich „trollen“ Sie sich ja wieder und pflegen Ihre Website.

    Ich nehme jetzt meine Tabletten gegen meine zwanghaft/krankhafte Störung, ich muss zugeben, dass ich in der Hinsicht in letzter Zeit etwas nachlässig war. Aber gleich kommt die muskulöse Pflegerin, schaltet meinen PC ab und steckt mich wieder in mein Jäckchen.

  10. Detlef Burhoff schreibt:

    seit wann bin ich promoviert? 🙂

  11. klabauter schreibt:

    Seit ich mich laut Herrn/Frau Germike beim Onkel Doktor durch das Verfassen von Kommentaren therapiere 😉

  12. n.n. schreibt:

    @ klabauter

    „Aber gleich kommt die muskulöse Pflegerin, schaltet meinen PC ab und steckt mich wieder in mein Jäckchen.“

    ich hatte ja schon gehört, dass die justiz sparen muss, aber dass es inzwischen so schlimm geworden ist, war mir nicht klar. 😀

  13. Germike schreibt:

    Herr Burhoff, bitte wirklich — lassen Sie den Troll ‚austrocknen‘.
    NICHT ANTWORTEN!
    Sie werden ihn sonst nicht los!



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