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Die umgewidmete Parkscheibe, oder: Kampf gegen die “Mallorca-Mentalität”

Die “Westfälischen Nachrichten” berichten heute unter dem Titel: “Parkscheiben in der Bücherei” über den Kampf gegen die “Mallorca-Mentalität” bei Studenten, was meint: Morgens kommen, einen der raren Plätze reservieren und dann gehen – wohin auch immer :-). Das war früher alles anders. :-) :-)

Jetzt muss man, wenn man seinen Platz verlässt, eine Parkscheibe einstellen und darf den dann bis zu 60 Minuten – in der Mittagspause – vereinsamt zurücklassen (so auch bereits in Berlin und in Mannheim).

Und weiter: “Kontrollen werde es nicht geben, die Bücherei setzt auf „Selbstregulierung“. Die ersten Erfahrungen seien positiv.” Schade, ich hatte schon gedacht, die StVO würde erweitert und die städtischen Politessen würden demnächst auch in der UB kontrollieren. Ein neues Feld für Verteidiger hätte sich aufgetan :-).

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9 Kommentare

  1. Der Jurastudent – der Drecksack | Jurakopf - Tipps für Jurastudenten verlinkt diesen Beitrag on 8. September 2010

    […] Mallorca-Mentalität bei Jura-Studenten […]

  2. n.n. schreibt:

    münster …

  3. Werner schreibt:

    Unmöglich, die heutigen jungen Leute! Wir haben unsere Bücher immer ordnungsgemäß weggeräumt, wenn wir in die Pause gegangen sind. Und zwar in die Kirchenrechtsabteilung, wo sie keiner finden konnte… :-)

  4. Detlef Burhoff schreibt:

    tststs :-), so etwas haben wir nie gemacht :-)

  5. Pascal schreibt:

    Nein, die Generationen vor “uns” hat die Bücher immer fein zurückgebracht, nachdem sie die relevanten Seiten entfernt hat… ;)

    Aber es geht ja nicht um Bücher, sondern um Arbeitsplätze. Wobei das glaube ich bei uns in Berlin mittlerweile wieder abgeschafft wurde. Genau wie sich die Unsitte, die Schließfächer “offen” abzuschließen und die Schlüssel zu klauen. Jetzt muss jeder sein Vorhängeschloss selber mitbringen.

    Mir kanns aber ohnehin egal sein – die Juristische Teilbibliothek ist noch ausgegliedert.

  6. Detlef Burhoff schreibt:

    ich kann Sie beruhigen, das Verstecken der Bücher gab es immer schon. ätzend :-)

  7. Jurastudenten sind eine ganz besondere Spezie | Juraexamen.info verlinkt diesen Beitrag on 11. September 2010

    […] @ Strafrecht Online Blog: Die Mallorca-Mentalität bei Jurastudenten […]

  8. Ralf Möbius schreibt:

    Das gab´s in Hannover in den 80ern nicht. 80 Studenten pro Semester, kleine Vorlesungen und Seminare.

  9. Georg schreibt:

    In Berlin gibt es Kontrollen, aber keine Standgerichte. Im Grimm Zentrum geht nach einer Lautsprecherdurchsage zumeist gegen Mittag eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes durch das Haus und kontrolliert ausgelegte Studenten-/ Mitarbeiterausweise in der homezone und die Parkscheiben. Die homezone sieht in einigen Bereichen und Zeiten Plätze nur für HU-Angehörige vor. Die Bibliothek ist dennoch bei Weitem unterdimensioniert, so dass sehr viele HU-Studenten keine Plätze bekommen, da der Standort am Bahnhof Friedrichstr. in Berlin extrem zentral ist und hier auch sehr gerne Studenten anderer Unis, FHs etc., Promoventen etc. anzutreffen sind.



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