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„Schimmelschnitzel für die Polizei“ ? – Nein, sondern: Tupperdosen in die Grundausstattung der Polizei

Unter dem Titel „Schimmelschnitzel für die Polizei“ berichten u.a. die Westfälischen Nachrichten heute morgen auf der Titelseite über die Lieferung von schimmeligen Schnitzeln und gegammelten Lebensmitteln an die Polizei bei Großeinsätzen. Auch auf der Lokalseite wird das Theme aufgegriffen. Stellung nimmt der CDU-Landtagsabgeordnete Rickfelder unter dem Titel: „Durch verdorbenes Essen steigt Frust“. Also: Keiner will verdorbenes Essen essen müssen oder angeboten bekommen. Ob dadurch der „Frust im Hals steigt“, wie Rickfelder meint, lasse ich mal dahinstehen; sollte darin anklingen – m.E. klingt es so – und er ggf. meinen, dass das ggf. mit ein Grund für härteres Einschreiten der Polizei bei Einsätzen sein könnte, wird man das m.E. jedenfalls nicht als Entschuldigung werten können.

Und: Man kann das Ganze doch einfach regeln, worauf im Kommentar auf der Lokalseite der WN hingewiesen wird:

Bereitschaftspolizisten sollten bei ihrer Einkleidung in Zukunft gleich Tupperdosen gestellt bekommen, damit sie sich ihre Butterbrote schmieren können…“

Ein köstliches Bild: Mitten in der Auflösung einer Demo sitzen Polizeibeamte auf einer Mauer und schmieren sich ein Bütterken, tauschen den Belag, weil der eine keinen Käse und der andere keinen Schinken mag. Aber vielleicht würde das Bild ja doch zur Befriedung einer aufgeheizten Situation beitragen. Man könnte es ja mal versuchen. Ein lohnendes Feld für den neuen NRW-Inneneminister…

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