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Loveparade – na, nach dem Protokoll wird es aber für den ein oder anderen enger

Bisher hatte ich ja noch nie so auf Twitter geachtet (das auch noch). Gerade fällt mir aber der Hinweis beim Kollegen Vetter und bei „hansjagnow“ auf auf ein Protokoll vom 18.06.2010. Zu Recht meint Hans Jagnow, dass es „eng“ wird. M.E. sogar noch enger. Wenn man es liest und damit das Geschehene in Verbindung bringt: Man fasst es nicht…

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10 Kommentare

  1. RA T. Feltus schreibt:

    Dem kann ich mich in Gänze anschließen.

  2. Henning Ernst Müller schreibt:

    Lieber Herr Burhoff,
    das Protokoll ist wirklich interessant, indem darin klargestellt wird, wie schon vor der Veranstaltung die Verantwortlichkeiten verunklart wurden und dass man (seitens des OB und Rabe) die Love Parade wohl unbedingt wollte. Da aber das tödliche Gedränge nicht mit dem geforderten Brandschutzkonzept im Zusammenhang stand, es sei denn, es wäre – sinnvollerweise – verlangt worden, auch schon für den Eingangsbereich Fluchtwege nachzuweisen, fehlt es an der Kausalität zu den Todesfällen. Die wären auch eingetreten, wenn das Gelände ausreichend hätte entfluchtet werden können.
    Was ich mich frage ist, warum sich offenbar niemand hinreichend um den Zugang zum Gelände Gedanken machte.
    Besten Gruß
    Henning Ernst Müller

  3. Detlef Burhoff schreibt:

    @ 1: da sind Sie ja wieder 🙂
    @ 2: aber das Bild, dass durch das Protokoll entsteht, ist schon interessant und könnte z.B. im Rahmen einer Beweiswürdigung eine Rolle spielen.

  4. RAin Kerstin Rueber schreibt:

    Ich kann leider die handschriftlichen Zusätze nicht gänzlich entziffern, aber es in dem Protokoll ist die Rede davon, dass man am 21.7. nochmals zusammenkommt und dann eine Entscheidung fällt. DIESES Protokoll wäre demnach richtig interessant.
    @Koll. Burhoff: Zustimmung. Das Protokoll lässt interessante Einblicke zu.

  5. Detlef Burhoff schreibt:

    einmal Strafrichter, immer Strafrichter 🙂

  6. Dominik Weiser schreibt:

    Hallo!
    Ich glaube, da ging es nicht nur um das Brandschutzkonzept, sondern um die Voraussetzungen der Sonderbauverordnung NRW, jedenfalls ws die Rettungswege anbelangt: Hier klicken Ich habe noch nicht reingeschaut, gerade erst gefunden und muss jetzt zur Mandantschaft. Aus dem Bauch heraus würde ich aber mal sagen, dass sich da so die eine oder andere verletzte Vorschrift finden dürfte (inkl. Kausalität).

  7. RA Tobias Feltus schreibt:

    @ Kerstin
    Da hast Du wohl recht, gleichwohl wird eine gewisse Haltung bereits in diesem Protokoll sehr deutlich.
    Außerdem wird doch auch mehr als deutlich, welch einen Druck Rabe auf die Abteilungen ausgeübt haben dürfte.
    Ich denke aber, dass es noch mehr spannende Dokumente geben wird, möglicherweise wird das ein oder andere auch wieder im Netzt zu finden sein.

  8. Anonymous verlinkt diesen Beitrag on 28. Juli 2010

    […] […]

  9. Loveparade 2010 - Seite 2 - netzwelt.de Forum verlinkt diesen Beitrag on 28. Juli 2010

    […] […]

  10. Dr. Hoffnung schreibt:

    Tragödie auf der Loveparade  Was tun?  Verbreitet diese Botschaft  Nichts geschieht – außer man tut es!!

    Zutiefst erschüttert möchte ich hiermit mein tiefes Mitgefühl, meine unendliche Trauer zum Ausdruck bringen über
    ein solch unfassbares Geschehen, den völlig sinnlosen Tod von 21 Menschen, der so einfach zu vermeiden gewesen wäre.

    Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden der völlig unschuldigen Todesopfer – voller Entsetzen.

    Ihr grausamer Tod darf nicht umsonst gewesen sein.

    Nichts ist mehr, wie zuvor – Nichts ist mehr, wie es einmal war.

    Es ist genug.

    Deshalb dieser Appell an die Weltgemeinschaft!

    Menschen, die gemeinsam mit Millionen von anderen Menschen lebensfroh für die universelle Liebe auf der Loveparade tanzen wollten, seit 1989, kommen grausamst, völlig unschuldig und völlig sinnlos auf solch tragischste Weise ums Leben –
    aus reiner Profitgier, aus totaler Verantwortungslosigkeit, aufgrund eines absurden Geltungswahns und irrealer Imagesucht.

    Was für eine Politik. Was für Dilletanten, was für eine Gesellschaft.

    Es ist Zeit, dieses perfide System, wo sich alles immer nur ums Geld und um den maximalen Profit dreht, zu beenden.

    Dieses System, was sich, völlig zu unrecht, soziale Marktwirtschaft und Demokratie nennt,
    wird von Geldgier getrieben und ist doch auch nur
    eine Diktatur der großen, breiten, trägen, zumeist unreflektierten, verführten Masse über Minderheiten.

    Und gerade die große Mehrheit hat längst nicht immer recht.

    Wir, die einzelnen Menschen sind nur billiges Stimmvieh.

    Leider kenne ich kein besseres Lebensmodell – als die Demokratie.

    Aber wir können diese Gesellschaft in eine humanere, menschlichere Gesellschaft und in eine echte Basis-Demokratie verwandeln, damit solch grausame Dramen, wie in Duisburg am 24.07.2010, nie wieder geschehen.

    Wie? Es ist so einfach:

    Wir müssen uns nur alle gleichzeitig solidarisch verhalten.

    Nur dann können wir diese Welt noch retten – für unsere Kinder und Kindeskinder,
    damit auch diese noch in einem lebenswerten Umfeld aufwachsen können und dürfen.

    Wir dürfen uns nicht mehr bei jeder Wahl als billiges Stimmvieh und willenloses Werkzeug missbrauchen lassen.

    Trotzdem sollten wir alle zur Wahl gehen,
    weil wählen gehen zu dürfen ein hohes Gut ist,
    für das viele Menschen in Diktaturen ihr Leben verlieren, nur weil sie Wahlen fordern.

    Geht bitte alle zu jeder Wahl und macht eure Stimme ungültig, indem ihr ein großes Riesenkreuz auf jeden Wahlzettel macht.

    Ja, Ihr habt richtig gelesen: Geht zur Wahl und macht Eure Wahlstimme ungültig. Warum ?

    Damit demonstrieren wir und zeigt Ihr, dass auf dem Wahlzettel niemand steht,
    den man ehrlichen Gewissens wählen kann und dass wir
    eine bessere Gesellschaft, eine bessere Welt wollen in Liebe und Frieden – für alle Menschen auf diesem Planeten.

    Gehen wir alle zur nächsten Wahl. Machen wir alle gemeinsam unsere Wahlstimme ungültig:

    als Zeichen der Trauer,

    als Zeichen unseres Entsetzens,

    als Zeichen unserer Fassungslosigkeit,

    als Zeichen der Entrüstung,

    als Protest gegen ein System, dessen Folge der sinnlose grausame Tod von 21 jungen Menschen ist,
    nur weil sie für die Liebe und in Liebe tanzen wollten,

    als Zeichen dafür, dass wir eine humanere, menschlichere Gesellschaft wollen,
    in der niemand aus Profitgier sterben muss – egal an welchem Ort auf dieser Welt,

    als Zeichen dafür, dass wir die Spirale nie endender, auch wirtschaftlicher, Gewalt und des grenzenlosen Egoismus durchbrechen wollen,

    als Zeichen dafür, dass wir so nicht weiterleben können und wollen.

    Die dramatisch ungerechten Zustände dieser Zeit,
    die Spaltung der Kontinente, Nationen und Gesellschaften in Verlorene ohne jede Perspektiven und in
    skrupellose, machthungrige und rücksichtlose Potentaten, in Industrie, Wirtschaft und Politik,
    die im Rausch der Allmacht alle Werte und Ideale vergessen und verlieren,
    ist das Resultat unseres Verhaltens in der Vergangenheit.

    Wollen wir also die Zustände und Verhältnisse ändern,
    müssen wir selbst unser eigenes Verhalten ändern.

    Dazu gibt es keine Alternative. Anders geht es nicht.

    Denn wenn wir unser Verhalten nicht ändern,
    werden wir immer wieder nur dieselben grausamen Resultate bekommen,
    gefangen in einem Karussell immer wiederkehrender Ungerechtigkeiten,
    gefangen in der Zerstörung unserer Zukunft und gefangen in der Vernichtung
    der Lebensgrundlagen der nachfolgenden Generationen auf dieser Erde.

    Und selbst die reichen Industrienationen der westlichen Welt werden letztendlich zwangsläufig untergehen,
    wenn wir so weiter machen, wie bisher.

    Mein Appell an Alle und jeden Einzelnen von Euch:

    Ändern wir unser Verhalten, handeln wir alle gemeinsam, gleichzeitig solidarisch vereint.

    als Protest gegen ein Systems, dessen Folge die Ausbeutung von Mensch, Tier, Umwelt und Natur ist und
    dessen Folge die Vernichtung der Lebensgrundlagen ganzer Völker und Generationen ist – rücksichtslos und skrupellos.

    Gehen wir alle zur nächsten Wahl.

    Machen wir unsere Wahl-Stimme ungültig,
    damit in den Köpfen der Mächtigen ein Umdenken provoziert, initiiert und veranlasst wird – zur Rettung dieser Welt,

    als Zeichen dafür, dass wir die Welt zum Positiven ändern wollen und müssen – für alle Menschen,

    als Zeichen dafür, dass wir die Entmachtung der Macht des Geldes und die Entmachtung der Profitgier wollen.

    Es ist die Zeit gekommen, zu handeln.

    Wenn wir alle – gemeinsam – zur gleichen Zeit – solidarisch handeln und dieses Zeichen setzen in Form der ungültigen Wahlstimmen,
    dann wird sich die Welt verändern – hoffentlich zum Positiven. Denn:

    Eines ist sicher!

    Wenn wir nichts tun,
    wird sich nichts ändern,

    wenn wir nichts tun,
    wird sich alles immer wieder wiederholen,

    wenn wir nichts tun,
    werden noch größere Katastrophen folgen,

    wenn wir nichts tun, wird diese Welt untergehen, vielleicht nicht in unserem Leben, aber in dem Leben unserer Kinder und Kindeskinder.

    Die Abgabe der ungültigen Wahlstimme soll der Welt zeigen,
    dass es so nicht weitergehen kann,
    dass wir über die besten Lösungskonzepte von Fachexperten zu den Problemen dieser Gesellschaft und dieser Welt abstimmen möchten und wollen,
    dass wir nicht mehr unfähige, heuchlerische, unehrliche Politiker und Parteien wählen wollen,
    die das Volk und die Wähler wissentlich und absichtlich, immer wieder aufs Neue, belügen,
    die machtgierig, machthungrig und geltungssüchtig im Allmachtsrausch gefangen und den Lobbyisten verfallen sind.

    Wenn diese unfassbare Tragödie, wenn dieses unsägliche Trauma in Duisburg am 24.07.2010 bewirkt,
    dass wir alle innehalten und die Menschen dazu bewegen, alles dafür zu tun,
    dass wir in einer besseren Welt leben können werden, vereint in Liebe und im Frieden – für alle,

    wenn diese Katastrophe, die Geburtsstunde, die Initialzündung für eine neue Ära der Menschlichkeit,

    wenn dieses so leicht vermeidbar gewesene Drama der Anfang einer neuen, humaneren Weltordnung ist und wird,
    dann war und ist der Tod dieser 21 Menschen nicht umsonst gewesen.

    Wenn diese grausame, unfassbare, unbegreifliche Tragödie zum Aufbruch in eine menschlichere Weltgemeinschaft führt,
    dann sind diese lebensfrohen jungen 21 Menschen, die das ganze Leben noch vor sich hatten, nicht vergeblich gestorben.

    Dafür bete ich.

    Es liegt an uns und an jedem einzelnen von uns. Wir haben es ganz allein in der Hand, jeder Einzelne von uns.

    Verbreitet diese Botschaft, damit 21 Menschen nicht vergeblich gestorben sind.

    Nichts geschieht – außer man tut es.

    Dr. E. Hoffnung in OWL-NRW-BRD : 01793705289

    Die Zeit ist gekommen, zu handeln.



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