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Die Sonntagsfrage im Blog: Macht Bloggen süchtig?

Seit längerem treibt mich die Frage um, ob Bloggen eigentlich süchtig macht? Hintergrund dieser Frage ist das eigene Blogverhalten mit steigender Zahl von Beiträgen, aber auch das Verhalten vieler anderer Blogger, die zahlreiche Beiträge ins Netz stellen. Wenn man dann auf der Suche nach der Antwort sein eigenes „Blog-Verhalten“ untersucht und sich das der Kollegen genauer ansieht, dann ist man schnell geneigt, die Frage zu bejahen. Allerdings ebenso schnell ist man geneigt die (nicht passende :-)) Antwort zu relativieren und zumindest insoweit einzuschränken, als man sagt: Nein, keine Blogsucht, sondern Blogger sind nur besonders kommunikative Menschen, die den anderen an ihrem beruflichen, aber auch am „normalen Alltag“ teilhaben lassen möchten. So weit so gut.

Ich hatte dann die Idee, die Frage mal „auszugoogeln“. Und, siehe da: Die Suche mit den Begriffen „Bloggen sucht“ führte zu immerhin 317.000 Ergebnissen; hätte mir ja denken können/müsssen, dass ich nicht der erste bin, der sich die Frage stellt :-). Gleich der erste angeklickte Treffer bringt dann einen weiterführenden Ling auf einen „Blog-Sucht-Test“. Ich habe ihn ausprobiert, den Test gemacht und musste feststellen: zu 50 % blogsüchtig.  Na, da geht ja so gerade noch :-). Allerdings ein bißchen schwanger ist auch schwanger.

Den (Selbst)Test findet man hier: 14 einfache Fragen (allerdings auf Englisch, kann man sich aber von Google übersetzen lassen) und man hat die Antwort auf die Frage: Macht Bloggen (mich) süchtig? Ich habe dann aber nicht mehr weiter gesucht, ob es auch eine Therapie gibt? Bestimmt, oder? Und bestimmt hat auch schon jemand die Auswirkungen des Bloggen auf die die Schuldfähigkeit der §§ 20, 21 BGB untersucht.

Ach übrigens: Der Link ist „ungefährlich“. Man muss sich nicht irgendwo anmelden und Mitglieder werden. Die am Ende erscheinende Seite kann man einfach „weg- bzw. weiterklicken“.

So, und jetzt wird weiter gearbeitet 🙂

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Ein Kommentar

  1. RAWinkler schreibt:

    Danke für den Test. Ich liege mit meiner Sucht bei 44 %. Das hört sich noch nicht so schrecklich an, meine Familie sieht meinen Mitteilungsdrang jedoch mit kritischem Blick.
    Ich halte mir zugute, dass ich nicht diesen kindischen Spielen anhänge, die einen in einen sinnloseren Level nach dem nächsten treiben. Dann lieber kleines Geschnatter in 140 Zeichen. Das setzt eine adstringierende Intelligenz voraus und hat eine sportliche Komponente.
    Meine Vorliebe für den Atlantik habe ich diesen Sommer schon ausgelebt, daher wird es mit Borkum nix mehr.



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