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Das Bistum Augsburg im Ausnahmezustand

so titelt heute die „Süddeutsche Zeitung“ auf S. 31, „Priesterrat erhöht Druck auf Mixa“ oder man hätte auch schreiben können: Und alles nur wegen Bischof Mixa. Die Reaktion im Bistum ist schon interessant, vgl. hier. Als Strafrechtler fragt man sich natürlich, wie mit der geänderten „Einlassung“ umzugehen ist. Erst „mit reinem Herzen“ bestreiten und dann doch einen Teil einräumen – mit dem Tenor: Ist aber nicht so schlimm (gewesen) – das würde im Strafverfahren nicht „gut kommen“ und hat auch dem Bischof nichts genutzt, sondern nur geschadet, um nicht zu sagen: Es hat ihn noch unglaubwürdiger gemacht.

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5 Kommentare

  1. n.n. schreibt:

    klassische salamitaktik. erst wird alles bestritten. dann wird stück für stück eingeräumt was nicht mehr ernsthaft zu bestreiten ist. und bzgl der zugegebenen sachverhalte werden fleißig die neutralisierungstechniken (sykes/matza)
    angewandt. warten wir ab was als nächstes kommt und genießen wir die show.

  2. n.n. schreibt:

    korrigiere: neutralisationstechniken

  3. Detlef Burhoff schreibt:

    sitze gerade in Augsburg. noch ist es in der Stadt ruhig 🙂

  4. n.n. schreibt:

    😉



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